Donnerstag, 19. November 2020

Peter F. Hamilton: Träumende Leere (Rezension)

Im Jahr 3580 lebt die Menschheit in über tausend Sonnensystemen. Eine mächtige Raumflotte beschützt sie vor jeder feindlichen Spezies. Selbst der Tod ist besiegt. Doch im Herzen der Galaxie liegt eine schwarze Welt. Und auf das, was von dort kommt, hat die Menschheit keine Antwort ... 
Ich war immer der Meinung dass Space Opera das SF-Subgenre ist, das mir am Meisten zusagt, aber wenn ich mir so anschaue, was ich in letzter Zeit zum Thema gelesen habe, muss ich meine Meinung wohl doch überdenken. So wirklich überzeugt hat mich wenig. Vielleicht bin ich doch zu sehr von Star Trek und Star Wars verweichlicht.
Träumende Leere ist der beginn einer neuen Trilogie aus Peter F. Hamiltons Commonwealth-Reihe und der Beginn eines neuen Zyklus.
Ich kenne die Commonwealth-Reihe nicht und nachdem ich Träumende Leere gelesen habe ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass ich mich weiter mit dieser Reihe beschäftigen werde. 
Die Welt ist vielseitig und durchaus interessant (vielleicht etwas zu intensiv und detailgetreu beschrieben), aber ich kann nicht sagen, dass mich die Handlung fesseln konnte (die anscheinend zugunsten der Weltenbeschreibung etwas in den Hintergrund geriet). Der Klappentext hat mehr versprochen als der Inhalt. 
Die titelgebenden Träume erinnern auch mehr an Fantasy, was mich an sich nicht stört, aber ich habe den Gesamtüberblick verloren. Zu viele handlungsstränge, ohne ersichtliche Verbindung, zu viele Personen...
Vielleicht muss man tatsächlich weiterlesen um zu verstehen, was der Autor uns mit seiner Geschichte sagen will, aber wenn ich das nach fast 500 Seiten immer noch nicht erahnen kann, sehe ich keinen Sinn darin weiter zu lesen.
Träumende Leere ist wohl nicht meine Art von Space Opera...

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