Freitag, 12. Juni 2020

5 am Freitag: Hund, Katze, Maus





Es geht wieder weiter mit Tinettes 5 am Freitag. Das Thema dieser Woche:
Hund, Katze, Maus
Das Thema klingt für mich auf den ersten Blick ziemlich einfach. Aber nach längerem Nachdenken habe ich kein Buch über Mäuse gefunden, die keine Heimtierratgeber sind. Es gibt wohl mehr Romane über Ratten als über Mäuse. Aber dann kam es wie ein Geistesblitz über mich.
Ich habe doch ein Buch mit Mäusen gefunden ... und ich habe es damals geliebt.
Also beinhalteten meine heutigen fünf ein Mäusebuch und jeweils zwei Hunde- bzw. Katzenbücher.
Der Vollständigkeit halber die Regeln der Aktion (für diejenigen, die damit nicht vertraut sind):
Jeden Freitag wird ein Motto vorgegeben, z. B. Frankreich. Zu diesem Motto werden dann 5 Bücher vorgestellt. Zu diesem Beispiel könnte der Bezug der folgende sein:
* Der Autor lebt in Frankreich.
* Der Autor ist in Frankreich geboren.
* Das Cover zeigt einen Ausschnitt von Paris, Marseille...
* Die Handlung spielt in Frankreich.
Die Mottos vergangener und kommender Freitage gibt es hier.
Beteiligen kann (und darf) sich jeder. Und es wäre auch schön, wenn das nicht immer nur Tinette und ich wären...

Und hier meine 5:

Hund
Adele Brand: Füchse - Unsere wilden Nachbarn
Seit Urzeiten begleitet der Fuchs den Menschen, und schon immer war er für seine Intelligenz und Schlauheit berühmt. Heute ist er das am weitesten verbreitete Raubtier und sein leuchtendes Fell selbst in den Städten ein häufiger Anblick. 
Doch wer ist dieser wilde Nachbar des Menschen in Wirklichkeit? 
Adele Brand erschließt uns in ihrem klugen und warmherzigen Buch den mysteriösen Kosmos der Füchse mit ihren erstaunlichen Überlebenskünsten. 
In Gegenden nördlich des Polarkreises und in nahezu tropischen Gebieten, in Wäldern, Grasland und mitten unter den Menschen - fast überall kann der Rotfuchs überleben und sich nach seinen Bedürfnissen einrichten. Welche uralten Fähigkeiten ihm dabei helfen, zeigt uns Adele Brand, die die Füchse seit zwanzig Jahren studiert, von den Wäldern Polens bis zur indischen Wüste Thar, vom subpolaren Kanada bis zum ländlichen England, wo sie sich auch um bedürftige Füchse kümmert. 
Auf charmanteste Weise verbindet sie in ihrem Buch die Erkenntnisse der Wissenschaft und die Geschichten von ihren persönlichen Abenteuern mit den Tieren. Wir lernen von ihr, wo die Füchse leben, wie sie ihr Familienleben gestalten, wie sie untereinander kommunizieren und mit anderen Tierarten - auch dem Menschen - interagieren. 
Daneben gibt sie eine praktische Anleitung zur Beobachtung von Füchsen. Nicht zuletzt erklärt sie, wie wir friedlich, Seite an Seite, mit der wilden Natur zusammenleben und dadurch auch unser Leben bereichern können.
Nur weil es Hund heißt, muss es nicht um (Haus)Hunde gehen ... es gibt so viele andere Vertreter aus der Hundefamilie ... nicht nur Hund und Wolf.


Martina Richter: Mopssturm
Aufregung im kleinen Örtchen Knieslingen auf der schwäbischen Alb: Der Lokaladel kehrt heim. Und zwar in Form des gutaussehenden jungen Grafen Falk von Knieslingen, der der alten Burg Hohenknieslingen wieder zu neuem Glanz verhelfen will und ein Hotel darin eröffnen möchte. Während die weiblichen Anwohnerinnen ganz hin und weg sind vom attraktiven Landadligen, schafft es das Herrchen von Mopsdedektiv Holmes den Architektenjob für das Projekt zu ergattern. Doch nicht alle sind von der Renovierung des alten Gemäuers begeistert und immer wieder wird der Umbau sabotiert. Holmes ahnt, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, aber wer steckt hinter den Anschlägen? Und als es dann noch einen Toten gibt, ist klar, dass das Ermittlerteam aus Kommissar Waterson und Mops Holmes den Spuren nachgehen muss…

Katze
Pia Fauerbach: AKAGB – Gesetzbuch des [All]Gemeinen Katzentiers »Katzen haben keine Herrchen, sondern Personal.« Manchmal sind Katzentiere ja einfach nur Arschlochkatzen. Das Drama ging schon bei den alten Ägyptern los, und seit der Erfindung von Facebook und YouTube sind die ach so niedlichen Fellnasen sowieso omnipräsent - vor allem, wenn sie ihre Dosenöffner in den Wahnsinn treiben. Das machen sie natürlich nicht nur aus einer Laune heraus, sondern sie halten sich dabei akribisch an das sogenannte AKAGB – an das Gesetzbuch des (all)gemeinen Katzentiers. Wenn Sie Ihre Katze zumindest besser verstehen wollen - von der Illusion, sie je erziehen zu können, haben Sie sich vermutlich schon lange verabschiedet - lesen Sie sich dieses Gesetzbuch gut durch. Zur besseren Erläuterung sind alle Paragraphen mit ausführlichem Kommentar versehen. Wie viel Arbeit das macht, an so viele Gesetze gebunden und ein gutes Katzentier zu sein, das stellen Rollmops und Rasender Buddha, zwei plüschige Katzentiere und ihre Bedienstete aka Lieblingsmensch, jeden Tag aufs Neue fest und lassen Sie mit viel Humor und Selbstironie daran teilhaben.

Tina Alba: Roms Katzen
Leise wandeln Pfoten in Rom auf alten Wegen, zwischen Ruinen und überall in der Stadt. Katzen der Bastet schnurren sich gegenseitig Sagen aus vergangenen Zeiten zu. Katzen der Sachmet frönen der löwenhaften Kampfeslust. Ein lange zurückliegender Konflikt teilte sie in zwei Sippen, die einander aus dem Weg gehen. Doch als Dunkelheit die Ruinen der Ewigen Stadt überzieht und ein Seher auftaucht, verändert sich alles. Denn diese Finsternis bedroht alle Katzen – auch zwei junge Mitglieder der beiden Sippen, die sich inmitten der Wirren begegnen. Wird am Ende eine alte Feindschaft das Ende von Roms Katzen sein? Oder ist es gar die Liebe, die auf Samtpfoten eine Lösung bringt?

Maus

Robert C. O'Brien: Frau Frisby und das Geheimnis von NIMH
Ich habe das Buch als Kind sehr gerne (und oft) gelesen und soweit ich mich erinnern kann hat mir die Verfilmung (Mrs Brisby und das Geheimnis von Nimh) gut gefallen.
Die verwitwete Waldmaus Frau Frisby muss sich um ihren lungenkranken Sohn kümmern und braucht dazu auch besondere Medizin. Nebenbei steht der Tag des Umzugs an, keine schöne Sache für die Tiere des Feldes.
Frau Frisby sucht Rat bei der Eule, die ihr weiterhelfen kann. Und das Abenteuer beginnt, während dem Frau Frisby neue Freunde findet, viel Mut beweist und mehr über die Vergangenheit ihres Mannes erfährt.
Es ist das einzige Buch, das mir tatsächlich zum Thema MAUS einfällt, und das ich auch gelesen habe.

Mehr zum Thema Hund, Katze, Maus gibt es bei Tinette.

Kommentare:

  1. Hallo Martin,
    ich wusste vorher gar nicht, dass es eine Buchvorlage zu Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh gibt. Ich verstehe auch nicht, warum der Name geändert wurde. Den Film kenne ich. Ich habe ihn noch auf Videokassette. Meine Schwester hat ihn mal vom Fernsehen aufgenommen.
    Die anderen Bücher kenne ich teilweise vom Sehen her. Mit Füchsen werde ich mich wohl nie so richtig anfreunden. ;-) Vorgestern war der Reineke mal wieder bei uns und hat die Laufenten und 10 Hühner gerissen. Ich verstehe immer noch nicht, wie er es in den Stall geschafft hat. Die einzige Möglichkeit ist, dass er sich durch das gekippte Fenster gequetscht hat.
    Liebe Grüße
    Tinette

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  2. Hallo Tinette,
    Laut Wikipedia wirde der Name von Frisby auf Brisby umgeändert, weil die Ähnlichkeit mit Frisbee zu groß war.
    Füchse sind ziemlich schlau wenn die irgendwo hineinwollen dann schaffen die das auch. Und es ist verständlich dass manche Tiere polarisieren.
    Liebe Grüße
    MARTIN

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