Sonntag, 8. März 2020

Joel Smolibowski: Das letzte Buch von Jules Verne (Rezension)

Anna ist in Paris und will eigentlich nur ihre Gedanken sammeln und zu sich kommen. Bei einem Spaziergang durch die Stadt entdeckt sie in einem geheimnisvollen Laden ein altes Buch und kauft es. Ab diesem Moment gerät ihr ganzes Leben aus den Fugen. Das Buch enthält Aufzeichnungen von keinem geringeren als Jules Verne - und diesmal sind es keine Phantastereien. Eine dunkle Macht versucht mit allen Mitteln, das Buch in seinen Besitz zu bringen. Es beginnt eine Jagd um die halbe Welt und durch die Zeit - eine Jagd nach dem Buch, eine Suche nach sich selbst, dem Leben und der wahren Liebe.
Natürlich kann ich bei Jules Verne nicht widerstehen, auch wenn es sich offensichtlich um ein Buch handelt, dass nicht von Jules Verne geschrieben wurde. Aber nicht alle Fälle von Sherlock Holmes wurden (und werden) von Arthur Conan Doyle geschrieben.
Ich konnte also nicht widerstehen. Der Klappentext machte neugierig und ich war sehr gespannt ... und wurde sehr enttäuscht.
Es hätte eine spannende Geschichte werden können, aber ... im Endeffekt gab es ein paar spannende Seiten, ein paar Seiten, die auf spannende Seiten verwiesen und ganz viele Seiten, die spannend hätten sein können.
Was mich gestört hat:
Die teilweise sehr kurzen Kapitel
Die Schwierigkeit wörtliche Rede und „Gedanken“ zu unterscheiden
Die ständigen Hinweise auf kommende Ereignisse
Fehlende Charakterentwicklung
Die Liebesgeschichte
Der Sex
Das abrupte Ende.

Was mir gefallen hat:
Die Plotidee (die leider nicht gut umgesetzt wurde)
Interessante Hintergrundinformationen
Jules Verne taucht auf.
Zu wenig, um das Buch weiter empfehlen zu können. Schade.

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