Dienstag, 17. März 2020

Andrzej Sapkowski: Der letzte Wunsch (Rezension)

Der Hexer Geralt von Riva verdient sein Geld mit Kämpfen gegen Ungeheuer aller Art. Über einen Mangel an Aufträgen kann er sich nicht beklagen, denn es gibt genügend Leute, die dringend Hilfe gegen Vampire, Drachen und andere dämonische Wesen brauchen. Als Geralt eines Tages einen Luftgeist befreit, schlägt ihn dieser mit der verhängnisvollen und quälenden Liebe zu der schönen Zauberin Yennefer. Und dann wird Geralts bester Freund schwer verletzt und braucht seine Hilfe...
Ich habe kein Netflix, aber das was ich bisher über die Serie The Witcher gelesen und gehört habe war sehr vielversprechend. Natürlich war ich auch auf die Bücher gespannt, die ebenfalls hoch gelobt wurden und sich auch auf den Bestsellerlisten fanden. Aber spätestens da hätte ich die Finger davon lassen sollen.
Der letzte Wunsch ist der erste von drei Teilen, die aufgrund der Serie in neuer (und sehr ansprechender) Aufmachung neu erschienen sind.
Ich bin von einem Roman ausgegangen, aber es handelt sich eher um eine Kurzgeschichtensammlung. Teilweise sehr witzig, manchmal etwas flappsig, manchmal mit Ansätzen von Kreativität, aber ... ich habe nach einem Roten Faden gesucht und ihn nicht gefunden. Mir fehlte ein Zusammenhang zwischen den Geschichten und auch echte Spannung vermisste ich. Die Hauptcharaktere waren mir nicht sympathisch und zu oberflächlich, ebenso wie die austauschbaren Gegenspieler oder Nebencharaktere. Zu meiner Rollenspielzeit hätte ich einige Ideen verwenden können, aber als reiner Lesegenuss eignet sich das Buch nicht.
Ich weiß nicht warum diese Reihe so gehypt und hoch gelobt wird. Es gibt bessere Fantasyreihen.

Ich wurde maßlos enttäuscht.
Ich gebe zu, schlecht geschrieben ist es nicht, da gbt es schlimmeres, aber es war nicht gut genug um mich zu fesseln. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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