Samstag, 22. Februar 2020

V. E. Schwab: Vicious - Das Böse in uns (Rezension)

Victor Vale und Eli Ever wollen sterben. Allerdings nicht, um tot zu bleiben, sondern um mit außergewöhnlichen Fähigkeiten wieder aufzuerstehen. Als junge, brillante Medizinstudenten wissen sie genau, was sie tun. Sie planen das Experiment minutiös ­? und haben Erfolg: Beide kommen verwandelt wieder ins Leben zurück. Eli entwickelt eine erstaunliche Regenerationskraft und wird praktisch unsterblich, Victor kann anderen Schmerz zufügen oder nehmen. Was sie nicht unter Kontrolle haben, ist die Tragödie, die durch ihr Experiment ausgelöst wird. Denn Superkräfte allein machen keine Helden …
Ich war etwas zwiegespalten, was die Anschaffung dieses Buchs anbelangte. Auf der einen Seite fand ich das Cover furchtbar, aber der Klappentext war vielversprechend. Auch die ersten Rezensionen, die ich gelesen habe waren durchwegs positiv und versprachen spannenden Lesestoff. Als das Buch beim Adventskalender von Netgalley angeboten wurde konnte ich nicht widerstehen.
Es hat dann doch noch etwas gedauert bis ich das Buch lesen konnte und ich muss sagen:
Ich hätte es mir auch sparen können.
Und das sind die Gründe:
Es gibt viele Zeitsprünge, die zwar mehr oder weniger immer dieselben Zeiten behandeln, die ich auf Dauer aber sehr anstrengend fand (und auch nur minder interessant)
Die Ursprungsidee der EOs (Extraordinäre, sprich Personen mit besonderen Fähigkeiten) gefällt mir, die Handlung des Romans eher weniger. Und ich muss zugeben: Ich habe mich eher gelangweilt, als dass ich des nicht erwarten konnte, weiter zu lesen.
Es gibt zahlreiche Länge, die den Plot zäh erscheinen lassen und der Zugang zu den Hauptpersonen fehlte mir. Auf mich wirkten sie blass und oberflächlich.
Es gibt zu viele Zufälle, welche die Handlung vorantreiben. Nichts ist vorhersehbar, aber alles geschieht (mehr oder weniger) so, wie geplant, weil es zufällig so passiert. Auf Dauer ermüdend.

Vicious wird ziemlich gehypt und wohl auch fortgesetzt, aber ... man muss nicht alles lesen und auch wenn ich Superhelden normalerweise mag, (zumindest in den filmischen Marvel-Umsetzungen), so konnten mich Schwabs EOs nicht überzeugen.

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