Mittwoch, 15. Januar 2020

P. M. Freestone: Shadowscent (Rezension)

Im Kaiserreich Aramtesch haben Düfte Macht – und diejenigen, die sie beherrschen!
Im Kaiserreich Aramtesch haben Düfte Macht – und diejenigen, die sie beherrschen! Ausgerechnet am Blütenmond passiert in den geheimen Gärten der Hüterin der Düfte die Katastrophe: Der Kronprinz, der gerade erst angereist war, liegt vergiftet am Boden. Rakel, der armen Dienerin mit einem besonderen Talent für Düfte, und Ash, dem Leibwächter des Prinzen, fällt die eigentlich unlösbare Aufgabe zu, das rettende Gegenmittel zu finden. Dafür müssen die beiden kryptische Geheimnisse aus uralten Zeiten entschlüsseln und ihre eigenen verborgenen Wahrheiten erkennen …
Ein bisschen wurde ich an Patrick Süßkinds PARFÜM erinnert, aber auch wenn Düfte in Shadowscent eine Rolle spielen, ist die Geschichte ganz anders.
Shadowscent ist ein netter, kleiner Fantasyroman, in dem Düfte eine sehr große Rolle spielen. Er ist nicht schlecht geschrieben, aber ich habe einige Zeit gebraucht mich in die Welt und ihre Gewohnheiten hineinversetzen zu können, die Hauptcharakter wechseln in meinem Ansehen von langweilig, uninteressant zu könnten vielleicht interessant werden (ach nein, doch nicht) und die Reise ist mir auf der einen Seite zu langatmig, zu ereignislos oder mit zu schnellen Konfliktlösungen. Etwas schwierig macht es der Perspektivwechsel der Charaktere, manchmal führt es zu Verwirrung aus welcher Sicht gerade beschrieben wird, vor allem, wenn man Lesepausen innerhalb der Kapitel macht. Es ist ein nettes Buch, das man lesen kann, aber nicht muss, da es zwar eine interessante Idee aufweist (die Welt der Düfte) sich aber ansonsten kaum von anderen Fantasywelten unterscheidet. Auch die Reise an sich ist nichts Neues und wurde schon an anderer Stelle interessanter umgesetzt. Das Buch liest sich schnell und endet mit einem durchaus als interessant zu nennenden Cliffhanger, aber da mich der Schreibstil, die Welt, die Charaktere nicht wirklich überzeugen konnten, werde ich die Reihe wohl nicht weiter verfolgen. Wie gesagt: Ganz nett, aber nett ist zu wenig, um zu begeistern.

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