Donnerstag, 23. Januar 2020

Colin Cotterill: Dr. Siri und der verschwundene Mönch (Rezension)

Der Pathologe Dr. Siri Paiboun teilt sein kleines Haus in Laos mit einigen ungewöhnlichen Mitbewohnern. Doch eines Tages verschwindet einer von ihnen aus heiterem Himmel. Das Einzige, was der buddhistische Waldmönch hinterlässt, ist eine mysteriöse Nachricht im Kühlschrank, in der er Siri bittet, einem anderen Mönch bei der Flucht über den Mekong zu helfen. Natürlich kann Siri solch einem Abenteuer nicht widerstehen, und schon bald findet er sich in einem verworrenen Netz aus Mitarbeitern des Geheimdienstes und Spiritualisten wieder. Denn offenbar gibt es jemanden, der unter dem Deckmantel der Religion furchtbare Verbrechen begeht …
Der bereits 11. Fall von Dr. Siri, und der Klappentext war vielversprechend.
Bei 10 Vorgängern muss es sich ja um einen unterhaltsamen Krimi handeln und nachdem ich mir auch diverse Meinungen zu früheren Bänden angesehen haben, war ich guter Dinge und sehr gespannt.
Bereits die ersten Seiten waren vielversprechend, jene Seiten, die auf das Übernatürliche hinweisen und den Lebenslauf des alten Pathologen beschreiben.
Und dann beginnt der Roman und ... Ich habe mich gelangweilt. Ich fand keinen Zugang zu den Charakteren und obwohl ich diese Art von skurrilen Handlungen, Personen und Schauplätzen mögen müsste, so war das nicht der Fall.
Interessant waren die Einblicke in die religiösen und politischen Einsichten und Unterschiede Thailands und Laos, aber zur eigentlichen Handlung habe ich keinen Zugang bekommen.
Das Ende war zwar überraschend, aber wenn man sich durch hunderte von Seiten quält, haut das einen auch nicht vom Hocker.
Ich bin erstaunt, dass diese Reihe so positiv bewertet wird.
Ich kann das nicht nachvollziehen.
Leider muss ich sagen, denn auf den ersten Blick wäre das eine Reihe, die mir gefallen müsste.
Vielleicht muss ich auch die ersten Bände kennen, um Zugang zu den Personen zu bekommen, aber die Motivation Band 1 zu lesen ist nicht mehr vorhanden.


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