Ein entspanntes Wochenende im Schwarzwald sollte es werden. Ein altes Sanatorium, ein exklusives Escape-Game, zehntausend Euro Preisgeld. Ein Abenteuer, nichts weiter.
Doch was harmlos beginnt, wird zum Albtraum.
Die Räume sind echt. Die Fallen gnadenlos. Und der einzige Ausweg ist ein Rätsel, das mit jedem Fehler tödlicher wird.
Mit jeder neuen Prüfung wächst die Angst – und das Misstrauen.
Denn der Spielleiter kennt uns. Kennt mich.
Er weiß genau, wovor ich Angst habe … und er wird nicht aufhören, bis ich daran zugrunde gehe.
Wenn man sich auf die Geschichte einlässt bekommt man einen spannenden Thriller mit überraschendem Ende, der sich sehr kurzweilig (weil auch nicht sonderlich seitenstark) lesen lässt. Allerdings muss man sich darauf einlassen, das Hirn einfach mal ausschalten, denn sobald man nachdenkt ... ist es vorbei. Dann fällt auf, dass die Charaktere eher oberflächlich beschrieben werden, es egal ist, wer der Antagonist ist (es kann jeder sein ... vollkommen austauschbar, auch wenn der Autor versucht die Geschichte in eine gewisse Richtung zu bringen) und der Schauplatz, von dem man eigentlich erwarten kann, dass er wichtig ist, wird kaum beschrieben. Ja, ein kurzweiliger Thriller wird geboten, der jedoch nur die überzeugen kann, die gerade Abspannen wollen und das Hirn auf Urlaub schicken (was ja nicht verkehrt ist). Thrillerfans wird jedoch nichts geboten, was nicht schon bekannt wurde ... und Escape-Thriller gibt es bessere.
Und neu ist OHNE AUSWEG auch nicht, es handelt sich um eine Neuauflage von KEIN ENTKOMMEN.
Meine Empfehlung: Thrillerfreunde sollten die Hände davon lassen und wer das Hirn abschaltet kann mehr Vergnügen bei einem CosyCrime empfinden ...
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