DIE GENTLEMEN VOM SEBASTIANS CLUB ist der dritte Roman der Serie, den ich gelesen habe, aber tatsächlich der Beginn. Vieles, was ich aus späteren Büchern kenne existiert noch nicht oder ist etwas anders. Wobei ch schade finde, dass Freddies Geheimnis für den Leser keines ist und auch für die Männer des Clubs schnell enthüllt ist. Da hätte man gerne etwas länger zu rätseln haben dürfen. Aber das hat mit der eigentlichen Handlung wenig dazu, ist nur nette Beiwerk einer Autorin der Jetztzeit. Damals hätte es das nicht gegeben, bzw. waren es männliche Autoren und Protagonisten, die sich in Krimis herumtreiben durften ... man denke z. B. an Sherlock Holmes ... und die Rolle, welche Frauen in den Geschichten/Romanen spielen). Die Protagonisten sind sehr vielschichtig und glaubwürdig, zusammen mit den trockenen Dialogen, machen das Buch zu einem Lesevergnügen, das durch den flüssigen Schreibstil der Autorin verstärkt wird. Da stören Passagen auch nicht, die den Leser informieren und ihn die damalige Zeit vertrauter machen. Der Fall wird aus der Sicht jedes einzelnen Mitglieds der Ermittlertruppe beschrieben, und lässt so auch beim Leser ein umfangreiches Bild entstehen, das zum Miträtseln auffordert. Und auch wenn ich bisher nur die letzten Teile der Serie kannte, so fängt hier das an, was konsequent fortgesetzt wird: Ein spannender viktorianischer Krimi mit faszinierenden Protagonisten und interessanten Nebencharakteren/Antagonisten. Was will man mehr ...
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