Fackenreuth also wieder. Und ja, ich bekenne mich dazu und ich kann nicht sagen, dass ich von diesem zweiten Ausflug in ein Dorf, in dem ich sicher nie stranden möchte, bereue. Natürlich weiß ich jetzt was mich erwartet, und diese Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Es ist alles wie beim ersten Teil, aber anders, auch wenn Jesus immer noch irgendwie präsent ist (und sogar Gesellschafft bekommt, was den Wahnsinn anbelangt). Und neben all den skurrilen Charakteren (neue und alte bekannte) entwickelt Roland Zingerle eine spannende Geschichte, bei der es schwer ist den Durchblick zu behalten. Was vollkommen in Ordnung ist, denn man ist damit nicht alleine. Auch wenn man denkt, man weiß worauf es hinausläuft (und man täuscht sich nicht) wird man doch von Zweifeln geplagt... soweit bis man wirklich nicht mehr weiß wie viele Personen jetzt als Verdächtige gelten können. Und dann gibt es natürlich noch Probleme anderer Art, ein Ehekrach, der das ganze Dorf in Mitleidenschaft zeiht. Da wird geschossen, geteert und gefedert und eigentlich ist alles ein herrlicher Blödsinn. Muss man mögen und ja... ich liebe es.
Ich kann nicht sagen, wie die Wirkung von Fackenreuth als Buch wäre, aber als Hörbuch, von Michael A. Grimm in Szene gesetzt ... einfach nur köstlich.
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