DIE VERGESSENEN KINDER stellt den zweiten Teil der Baztán-Trilogie um Inspectora Amaia Salazar dar, und auch wenn es schon lange her ist, dass ich den ersten Teil gelesen habe (siehe hier), hatte ich nicht den Eindruck, dass meiner Erinnerung etwas gefehlt hat. Man kann den teil also auch ohne Vorkenntnisse lesen. Tatsächlich fand ich diesen teil sogar besser als den Vorgänger, auch wenn ich das am Anfang nicht absehen konnte. Es beginnt spannend, aber dann scheint erst einmal Amaias Schwangerschaft/Geburt im Vordergrund zu stehen. Und auch wenn diese durchaus wichtig für den Verlauf der Geschichte ist ... so wurde ich den Gedanken nicht los, dass das dann doch etwas zu sehr cosy ist. Aber nach der anfänglichen Durststrecke wurde es alles andere als cosy und durchaus spannend. Aber bis es soweit ist ... nun ja, das hätte man etwas kürzen können, zumal ja danach nicht gerade wenig passiert und die wirkliche Handlung sich dann auf wenige 100 Seiten beschränkt. Die hat es aber in sich und Redondo packt hinein, was man nur hinein packen kann: Das Böse, die Kirche, Exorzismen, kranke Persönlichkeiten (geistig gesehen...), ein Familiengeheimnis (die Familie Salazar hat es durchaus in sich) ... da kann man nur sagen: WOW. Und es ist erstaunlich, dass sich die Autorin nicht übernommen hat. Wie gesagt, nach der Schwangerschaft wird es interessant, und dann entwickelt sich das Buch zum Pageturner, den man nicht mehr weglegen möchte ... und sieht man von der Handlung ab, so weckt Redondo auch die Sehnsucht nach Navarra...
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