Donnerstag, 3. Mai 2018

Verlockende Rezensionsexemplare

Wer hätte gedacht, dass es so leicht ist an Rezensionsexemplare zu gelangen und wie gierig man danach sein kann.
Jedenfalls geht es mir so und ich muss gestehen: Mein Sub wächst und wächst, aber leider auch die Rezensionsexemplare, die bei mir eintrudeln ... weil man ohne Nachzudenken oftmals nur einen Klick von einer Anfrage entfernt ist.
Bin ich süchtig nach Freiexemplaren? Vielleicht. Aber wenn ich das bin, dann bedeutet das auch, dass ich lesesüchtig bin (denn was ich anfordere will und muss ja auch gelesen werden).
Eine Sucht, mit der ich leben kann.
Derzeit liegen bei mir (in gedruckter Form und als ebook) 13 Rezensionsexemplare herum (einschließlich jenem, das gerade gelesen wird). Die Durchschnittsseitenzahl beträgt 300. Dafür benötige ich etwa zwei Tage (am wochenende wird nicht gelesenn, also schaffe ich 2,5 Bücher in der Woche (falls das von interesse ist).
Auf dem Beutelwolf-Blog  erscheinen zwei Rezensionen pro Woche (es sei denn ich mache Urlaubspause).
Das ist nicht viel (aber mehr als so manch anderer Buchblog, inklusive diesem hier zu bieten hat), aber da der Beutelwolf-Blog kein reiner Buchblog ist, ist das zu verschmerzen.
Hin und wieder erscheinen auch hier Rezensionen (allerdings in unregelmäßigen Abständen) und wenn ich mir meinen SuB und meine Rezensionsexemplare so anschaue, kann man auch hier in den nächsten wochen mit Rezensionen rechnen.

Das Problem: Rezensionen zu Freiexemplaren sollten zeitnah erfolgen. Derzeit bauche ich auf dem Beutelwolf-Blog für eine Rezension acht Wochen (Ausnahme bildet ein Buch, dass ich schon seit längerem habe, aber noch nicht gelesen habe, also auch noch nicht rezensieren kann, ich hoffe aber, dass ich das baldmöglichst nachholen kann... müssen täte ich es ja).

Auf dem Buchgelaber bin ich freier ... nur müssen die Bücher ja auch gelesen werden.
Und wie gesagt: An Rezensionsexemplare kommt man relativ einfach (auch wenn man nicht immer bekommt was man möchte), wenn man den Anforderungen der Verlage entspricht.
Andererseits habe ich auch genug andere Bücher, die ich lesen will und ich blogge nicht, um Rezensionsexemplare zu bekommen.
Manche Bücher würde ich vermutlich gar nicht lesen, wenn ich nicht freiexemplare bekäme, aber das ist eine ganz andere Sache.

Worauf ich hinauswill? Keine Ahnung, ich labere nur vor mich hin und versuche meine Faszination für Rezensionsexemplare verständlich zu machen.
Manchmal hat es schon etwas von Gewinnspiel. Bekomme ich ein Reziexemplar oder nicht.
Allerdings ist die "Gewinnchance" höher.

Ich weiß allerdings nicht, wie ich der Faszination Rezensionsexemplare entgehen kann.
Ich habe versucht mir einen Leseplan zu erstellen und erst wieder Rezensionsexemplare anzufordern, wenn ich diesen Plan durchgesetzt habe.
Ich habe eine Woche durchgehalten, dann kam eine Mail und schon hatte ich wieder zwei Rezensionsexemplare.
Nun ja, es gibt größere Probleme und dieses ist schon sehr konstruiert.
Aber der eine oder andere Buchblogger wird das sicher ebenso empfinden.

Tatsächlich lese ich immer noch weil es Spaß macht, ich durch die Rezensionsexemplare auch neue, interessante Bücher und Autoren kennen lerne und weil ich trotz der Unmengen an Büchern, die gelesen werden wollen, keinen Stress empfinde.
Noch nicht.

Solltest du bis hierher gelsen habe muss ich mich wohl entschuldigen, die vorangegangenen Zeilen sind tatsächlich nur Gelaber...passend zum Blogtitel zwar, aber ob du darin etwas Hilfreiches gefunden hast mag ich bezweifeln.
Sorry.


Kommentare:

  1. Lieber Martin,

    haha und ich dachte, ich sei süchtig! Aber mehr als 5,6 auf einmal, habe ich nie. Und darunter sind dann meistens noch Bildbände. Aber das stresst mich schon hin und wieder. Wobei mein Problem vorallem darin liegt, dass ich oft Sachbücher anfrage und die liest man ja nicht so weg, wie einen Roman. Bzw es fällt mir mit dem Rezensieren auch schwerer.
    Und ich lese keine Bücher von selfpublisher. Jedenfalls nicht von Anfragen. Wenn ich eines in der Bücherei finde, lese ich das durchaus. Das hat a) den Grund, dass ich keine ebooks lese. Und b) finde ich es was anderes, ein Buch schlecht zu bewerten, das ich vom Verlag habe, als vom Autor selbst.
    Als Tipp, falls Du einen willst: Wenn Du angefragt wirst und das Buch Dich interessiert, könntest Du antworten: Du meldest Dich, sobald Du wieder Kapazitäten hast. Dann kannst Du nach ein oder zwei Wochen sehen, ob das Buch Dich wirklich noch interessiert oder ob es nur die (verzeih, ich meine es nicht böse) Gier ist.
    Ich habe jetzt auch angefangen, mit einer Bloggerfreundin ReziEx zu tauschen. Wenn sie eines anfragt, was mich auch interessiert, frag ich sie, ob sie es mir leiht. Dann bin ich raus aus dem Zwang, es rezensieren zu müssen.

    Und ich gehe wirklich nicht über die Grenze von ca 5 Büchern. Sobald die weggelsen sind, frag ich neue an.

    Liebe Grüße
    Petrissa

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    1. Hallo Petrissa,
      ich hatte früher meine Genre und Lieblingsautoren...dann habe ich angefangen in einer schwulen Bibliothek zu arbeiten und angefangen die Buchspenden zu lesen, bei denen nicht auf den ersten Blick ersichtlich war, ob sich darunter auch schwule Inhalte befinden. Da habe ich gemerkt, dass das Lesen an sich Spaß macht und es eigentlich egal ist, was ich lese ...
      Und inzwischen lese ich tatsächlich alles...vom Sachbuch über den Roman und auch Selfpublisher. Ich frage an, werde angefragt (und es gibt auch Bücher die ich kaufe, aber da habe ich ja dann keinen Rezensionsdruck).
      Dein Tipp ist Klasse, funktioniert aber nicht, weil ich bei manchen Büchern tatsächlich nicht nein sagen kann, weil sich immer etwas findet, das interessant ist (und wenn es sich dabei um Riesenmarienkäfer handelt...).
      Ich dachte ursprünglich, dass ich mit meinem Tierblog ganz gut fahre, was Rezensionsexemplare anbelangt, Bücher mit Tieren kann es ja nicht so oft geben ...
      Wie man sich nur täuschen kann...
      ;)
      Liebe Grüße
      Martin

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