Bei einem Alumni-Dinner im Magdalen College der Universität Oxford bricht ein wichtiger Lokalpolitiker tot zusammen. Er wurde vergiftet, doch keiner der Gäste an seinem Tisch will etwas gesehen haben.
Und auch bei ihren weiteren Nachforschungen stoßen Inspector Heidi Green und ihr neuer Kollege Frederick Collins von der Thames Valley Police auf eisernes Schweigen. Nur eins steht fest: Ein paar der Ehemaligen hüten ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit. Bald gibt es eine zweite Leiche …
Die Toten vom Magdalen-College startet hochspannend: ein Mann bricht tot, augenscheinlich vergiftet, auf einem Alumnidinner im ehrwürdigen Magdalen-College zusammen. Ein klassischer englischer Krimi eben. Und klassisch geht es auch weiter. Heidi Green und Frederik Collins (und ihr Kollege Simmons, der mir eigentlich am besten gefällt und der auch etwas Humor in die Geschichte bringt) tappen im Dunkeln und das sehr sehr lang, obwohl es an Verdächtigen nicht fehlt. Aber immer wieder gibt es neue Erkenntnisse, neue Wendungen, so dass die beiden (oder die drei) immer wieder von vorne beginnen müssen und wie der Leser lange im Dunklen tappen.
Die Spannung lässt zwar nach der Anfangsszene etwas nach, aber es bleibt interessant und da die Ermittler sehr sympathisch, die Verdächtigen sehr ... verdächtig sind, bekommt man einen (fast) unblutigen Kriminalfall, der trotz allem unterhaltsam bis zum Schluss bleibt. Das Ende mag unerwartet sein, oder auch nicht, aber ich hatte wie die Ermittler selbst mehrere Verdächtige, die nach und nach ausgeschlossen werden konnten (und ich hatte auch Verdächtige, die den Ermittlern gar nicht in den Sinn kamen ... liegt wohl daran, dass ich viele Krimis lese).
Wer einen Thriller erwartet wird enttäuscht sein. Geboten wird eher ein Krimi in der Art von Agatha Christie und Konsorten. Ein Buch, das man abends vor dem Schlafengehen gut lesen kann.
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Montag, 30. August 2021
Samstag, 28. August 2021
H. G. Wells: Die Zeitmaschine (Hörbuch)(Rezension)
H. G. Wells‘ Roman Die Zeitmaschine gilt als Pionierwerk der Science Fiction und ist gleichzeitig eine der ersten literarischen Dystopien. Die fesselnde Geschichte eines unverstandenen Wissenschaftlers führt ins ferne Jahr 802.701. Gesellschaftliche Nöte und Konflikte scheinen dort überwunden zu sein. Doch ist die neue Welt wirklich so paradiesisch, wie sie auf den ersten Blick anmutet? Dominic Raacke leiht dem Zeitreisende seine Stimme, während Stefan Weinzierl den passgenauen Soundtrack liefert.
Die Zeitmaschine ist wirklich ein Klassiker und vermutlich hat jeder die eine oder andere Verfilmung davon gesehen. Gelesen haben aber wohl die wenigsten das Buch und leider habe ich den Eindruck, dass zahlreiche Autoren der klassischen PHANTASTIK oder des Abenteuerromans in letzte Zeit sehr in Vergessenheit geraten, wenn es nicht eine neue Verfilmung des Stoffs gibt.
Deswegen freue ich mich immer wenn es eine Neuauflage der Klassiker gibt, selbst wenn es "nur" ein Hörbuch ist. Aber Dominic Raake scheint der perfekte Erzähler der Geschichte zu sein. Glaubhaft schildert er seine Erlebnisse wenn er in die Zukunft reist (damals reiste man lieber in die Zukunft, während man heutzutage in Romanen lieber in die Vergangenheit reist).
Die Zeitmaschine ist wirklich ein Klassiker und vermutlich hat jeder die eine oder andere Verfilmung davon gesehen. Gelesen haben aber wohl die wenigsten das Buch und leider habe ich den Eindruck, dass zahlreiche Autoren der klassischen PHANTASTIK oder des Abenteuerromans in letzte Zeit sehr in Vergessenheit geraten, wenn es nicht eine neue Verfilmung des Stoffs gibt.
Deswegen freue ich mich immer wenn es eine Neuauflage der Klassiker gibt, selbst wenn es "nur" ein Hörbuch ist. Aber Dominic Raake scheint der perfekte Erzähler der Geschichte zu sein. Glaubhaft schildert er seine Erlebnisse wenn er in die Zukunft reist (damals reiste man lieber in die Zukunft, während man heutzutage in Romanen lieber in die Vergangenheit reist).
Freitag, 27. August 2021
Siegfried G. Schäfer: Die Dosis macht das Gift (Rezension)
„Die Dosis macht das Gift“. Diese Erkenntnis des Theophrastus Bombast von Hohenheim, besser bekannt unter dem Namen „Paracelsus“, führte im 16. Jahrhundert zu tiefgreifenden Veränderungen in der Medizin, da man seinerzeit auf den Einsatz von Naturstoffen – überwiegend auf pflanzlicher Basis – angewiesen war. Und bis heute lässt sich die Frage: „Welche Pflanze ist eine Heilpflanze und welche ist giftig?“ nicht immer leicht und eindeutig beantworten. Genau dort setzt Siegfried G. Schäfer, promovierter Pharmakologe und Toxikologe, mit diesem Buch an: Angereichert mit zahlreichen Anekdoten, nimmt er vom „Alpenveilchen“ bis zur „Zaunrübe“ 31 Pflanzen genau unter die Lupe, beschreibt sie mit allen Inhaltsstoffen und deren Wirkung und lässt die Leserschaft an vielfältigen historischen Beobachtungen teilhaben. Ein wichtiges Buch also, welches die heutigen Perspektiven der Pflanzenmedizin auf der Grundlage ihrer jahrhundertealten Geschichte aufzeigt und unverzichtbare Hintergrundinformationen für diejenigen bereithält, die sich aufgrund ihrer Ausbildung, der beruflichen Praxis oder aus persönlichem Interesse heraus intensiv mit Natur- und Pflanzenheilkunde beschäftigen.
Wer sich für Heilpflanzen interessiert, der wird an diesem Buch nicht vorbeikommen. Vor allem weil es sich bei DIE DOSIS MACHT DAS GIFT nicht um ein Buch handelt, das lieblos Heilpflanze über Heilpflanze und ihre Wirkungsweise auflistet. Es geht weit darüber hinaus. 31 Pflanzen (und Pilze) werden nach dem gleichen Schema vorgestellt: Einer kleinen Einleitung in der der Pflanzenname erklärt wird und auch einige regionale Namen genannt werden folgt eine Auswahl an historischen Belegen (die manchmal durchaus erheiternd sind) und natürlich wird auch auf Inhaltsstoffe und Wirkungsweise eingegangen. Und man mag es nicht glauben, aber es ist ein leicht verständliches Buch, das zudem auch historische Abbildungen aufweist.
Adressen von deutschen Vergiftungszentralen, sowie die von Wien und Zürich fehlen nicht (man weiß ja nie).
DIE DOSIS MACHT DAS GIFT erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es ist auch kein medizinisches Buch mit Rezepten zur Selbstmedikation.
Wer sich für Heilpflanzen interessiert, der wird an diesem Buch nicht vorbeikommen. Vor allem weil es sich bei DIE DOSIS MACHT DAS GIFT nicht um ein Buch handelt, das lieblos Heilpflanze über Heilpflanze und ihre Wirkungsweise auflistet. Es geht weit darüber hinaus. 31 Pflanzen (und Pilze) werden nach dem gleichen Schema vorgestellt: Einer kleinen Einleitung in der der Pflanzenname erklärt wird und auch einige regionale Namen genannt werden folgt eine Auswahl an historischen Belegen (die manchmal durchaus erheiternd sind) und natürlich wird auch auf Inhaltsstoffe und Wirkungsweise eingegangen. Und man mag es nicht glauben, aber es ist ein leicht verständliches Buch, das zudem auch historische Abbildungen aufweist.
Adressen von deutschen Vergiftungszentralen, sowie die von Wien und Zürich fehlen nicht (man weiß ja nie).
DIE DOSIS MACHT DAS GIFT erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es ist auch kein medizinisches Buch mit Rezepten zur Selbstmedikation.
Für Interessenten von Heil- und Giftpflanzen ist das Buch ans Herz gelegt. Ich mag die Mischung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen und althergebrachtem Wissen (und Aberglaube), sowie den Mix aus historischen Abbildungen und Fotografien.
Ich habe viel gelernt und sehe jetzt auch die Alraune mit anderen Augen. Ich habe noch nie Blüten gesehen (abgesehen davon, dass ich auch noch nie eine Alraune in natura gesehen habe), aber dank dieses Buchs weiß ich wie hübsch sie sind.
Donnerstag, 26. August 2021
Christian Huyeng: Wahre Schönheit - Die Reise zum Schwarzen Turm
Eigentlich wollte sich der Held Ilian alsbald zur Ruhe setzen. Aber sein Assistent Milo kann ihn zu einem letzten, glorreichen Auftrag überreden: Der Magier Uzan hat allen Männern des Dorfes Linderhof ihre Schönheit gestohlen und die entsetzten Ehefrauen suchen Hilfe bei dem alternden Helden. Zusammen mit den drei Freunden Janosch, Pieter und Franjo machen sich Ilian und Milo auf eine gefährliche Reise zum Schwarzen Turm der Zauberer. Unterwegs lauern schreckliche Gefahren und magische Wesen. Können die fünf ungleichen Reisegenossen ihr Ziel erreichen? Und welches dunkle Geheimnis aus der Vergangenheit bindet Ilian an den bösen Zauberer Uzan?
Es war einmal eine Stadt, das war so wunderschön und so zuckersüß, da konnte keine Boshaftigkeit oder Hässlichkeit existieren. Wenn ... wenn da nicht die bösen Zauberer wären, die neidisch und hasszerfressen der Schönheit hinterherjagen würden und so die Stadt in Dunkelheit stoßen würden.
So ähnlich könnte man WAHRE SCHÖNHEIT umschreiben, aber es ist noch viel Schlimmer. In den ersten kapiteln wird man von Schönheit schon sehr erschlagen und alles wirkt so zuckersüß, dass einem wirklich schlecht wird. Wenn die Geschichte sich in diesem Stil weitergeführt hätte, hätte ich vielleicht kotzen müssen. Aber es kam natürlich ganz anders und so entwickelt sich aus der schmerzhaften Geschichte ein sehr unterhaltsames Abenteuer das so mit Klischees spielt, dass es sehr schade ist, wenn sich alles dem Ende nähert.
Frauen, die auf die Schönheit ihrer Männer achten; Helden, die keine Ahnung haben und erst erschlagen und dann ... keine Fragen mehr stellen müssen; Monster, die so ganz anders sind als man es erwartet und die man nicht als Monster bezeichnen kann; Äußere oberflächliche Schönheit und innere Werte (und Schönheit) ... all das wird in diesem spaßigen Abenteuer geboten. Und doch regt es auch zum Nachdenken an, wird doch gezeigt, wie Menschen sich von Vorurteilen und Oberflächlichkeiten leiten lassen.
Aber da WAHRE SCHÖNHEIT auch ein Märchen ist, bekommt am Ende jeder das, was er verdient.
WAHRE SCHÖNHEIT ist leicht geschrieben, humorvoll mit ernsten Untertönen, mit liebenswerten Protagonisten (mehr oder weniger) und hassenswerte Antagonisten (und ich meine nicht die "Monster"). Fantasy- und Märchenfreunde, die dem Humor nicht abgeneigt sind, kommen sehr auf ihre Kosten zumal es auch Anspielungen auf diverse andere literarische Werke gibt (manche Leser mögen das und ich schließe mich da nicht aus)
Es war einmal eine Stadt, das war so wunderschön und so zuckersüß, da konnte keine Boshaftigkeit oder Hässlichkeit existieren. Wenn ... wenn da nicht die bösen Zauberer wären, die neidisch und hasszerfressen der Schönheit hinterherjagen würden und so die Stadt in Dunkelheit stoßen würden.
So ähnlich könnte man WAHRE SCHÖNHEIT umschreiben, aber es ist noch viel Schlimmer. In den ersten kapiteln wird man von Schönheit schon sehr erschlagen und alles wirkt so zuckersüß, dass einem wirklich schlecht wird. Wenn die Geschichte sich in diesem Stil weitergeführt hätte, hätte ich vielleicht kotzen müssen. Aber es kam natürlich ganz anders und so entwickelt sich aus der schmerzhaften Geschichte ein sehr unterhaltsames Abenteuer das so mit Klischees spielt, dass es sehr schade ist, wenn sich alles dem Ende nähert.
Frauen, die auf die Schönheit ihrer Männer achten; Helden, die keine Ahnung haben und erst erschlagen und dann ... keine Fragen mehr stellen müssen; Monster, die so ganz anders sind als man es erwartet und die man nicht als Monster bezeichnen kann; Äußere oberflächliche Schönheit und innere Werte (und Schönheit) ... all das wird in diesem spaßigen Abenteuer geboten. Und doch regt es auch zum Nachdenken an, wird doch gezeigt, wie Menschen sich von Vorurteilen und Oberflächlichkeiten leiten lassen.
Aber da WAHRE SCHÖNHEIT auch ein Märchen ist, bekommt am Ende jeder das, was er verdient.
WAHRE SCHÖNHEIT ist leicht geschrieben, humorvoll mit ernsten Untertönen, mit liebenswerten Protagonisten (mehr oder weniger) und hassenswerte Antagonisten (und ich meine nicht die "Monster"). Fantasy- und Märchenfreunde, die dem Humor nicht abgeneigt sind, kommen sehr auf ihre Kosten zumal es auch Anspielungen auf diverse andere literarische Werke gibt (manche Leser mögen das und ich schließe mich da nicht aus)
Dienstag, 24. August 2021
Tessa Jones/Jojo Vieira: Die Hand des Anubis (Rezension)
ber dem beschaulichen Städtchen Londonderry liegt ein drohender Schatten. Mehr als ein Dutzend Bewohner sind spurlos verschwunden, die örtliche Polizei schließt ein Verbrechen aber aus. Nur der aus New York strafversetzte Detective Taylor Scott vermutet Schlimmeres hinter den Ereignissen und nimmt die Ermittlungen auf.
Ihm zur Seite steht das Kleinstadtmedium Vidya McMurran. Sie bringt ihn durch ihre Visionen auf die Fährte eines brutalen Serienkillers, wie ihn selbst der abgebrühte Großstadtpolizist bisher nicht erlebt hat. Die Beweise an den vom ägyptischen Totengericht inspirierten Tatorten führen das ungleiche Ermittlerduo zu mehr als nur einem Verdächtigen. Doch kaum glauben die beiden, eine heiße Spur zu haben, taucht bereits die nächste Leiche auf. Und dann scheint der Killer auch noch eine offene Rechnung mit Vidya zu haben. Getrieben durch seinen ausgeprägten Beschützerinstinkt beginnt für Taylor ein Wettlauf gegen die Zeit …
Die Hand des Anubis ist ein ungewöhnlicher Thriller, der spannende, kurzweilige Unterhaltung bietet. Leider ist das kurzweilig auch das Problem, denn etwas mehr Seiten hätten der Handlung in vielen Dingen gut getan. Denn so spannend (und manchmal auch blutrünstig) die Geschichte auch ist, manchmal bleiben die Nebendarsteller doch etwas blass (auch der Antagonist hätte durchaus einige bessere Szenen verdient, denn das Ende kam dann doch sehr unerwartet und auch irgendwie enttäuschend) und auch die Protagonisten hätten mehr Tiefe verdient (wobei sie als Ermittlerteam durchaus perfekt sind und ich zwar auf Charakterentwicklung poche, ich der sich entwickelnde Liebesbeziehung weniger Platz eingeräumt hätte, zumal es gegen Ende für meine Bedürfnisse doch etwas zu schnell geht).
Die Geschichte an sich ist jedoch gut konstruiert und spannend, nur nicht unbedingt für zartbesaitete geeignet (andererseits: Wer es nicht verkraftet liest keine Thriller), es geht wirklich heftig zur Sache. Aber irgendwie passt das zum Setting.
Es gibt schlechtere Thriller und weitaus seitenstärkere. Und vielleicht mag es auch zu einfach sein, wie sich Vidya in die Ermittlungen einschleust. Aber trotz einiger Schwächen wird gute Unterhaltung geboten. Durch das Happy End der beiden Hauptdarsteller (zu denen dadurch alles gesagt wurde) wird es schwer eine Fortsetzung zu schreiben, was ich persönlich schade finde, da die beiden sehr gut harmonieren und in vieler Hinsicht einzigartig sind. Aber so werden sie es vielleicht auch bleiben.
Ihm zur Seite steht das Kleinstadtmedium Vidya McMurran. Sie bringt ihn durch ihre Visionen auf die Fährte eines brutalen Serienkillers, wie ihn selbst der abgebrühte Großstadtpolizist bisher nicht erlebt hat. Die Beweise an den vom ägyptischen Totengericht inspirierten Tatorten führen das ungleiche Ermittlerduo zu mehr als nur einem Verdächtigen. Doch kaum glauben die beiden, eine heiße Spur zu haben, taucht bereits die nächste Leiche auf. Und dann scheint der Killer auch noch eine offene Rechnung mit Vidya zu haben. Getrieben durch seinen ausgeprägten Beschützerinstinkt beginnt für Taylor ein Wettlauf gegen die Zeit …
Die Hand des Anubis ist ein ungewöhnlicher Thriller, der spannende, kurzweilige Unterhaltung bietet. Leider ist das kurzweilig auch das Problem, denn etwas mehr Seiten hätten der Handlung in vielen Dingen gut getan. Denn so spannend (und manchmal auch blutrünstig) die Geschichte auch ist, manchmal bleiben die Nebendarsteller doch etwas blass (auch der Antagonist hätte durchaus einige bessere Szenen verdient, denn das Ende kam dann doch sehr unerwartet und auch irgendwie enttäuschend) und auch die Protagonisten hätten mehr Tiefe verdient (wobei sie als Ermittlerteam durchaus perfekt sind und ich zwar auf Charakterentwicklung poche, ich der sich entwickelnde Liebesbeziehung weniger Platz eingeräumt hätte, zumal es gegen Ende für meine Bedürfnisse doch etwas zu schnell geht).
Die Geschichte an sich ist jedoch gut konstruiert und spannend, nur nicht unbedingt für zartbesaitete geeignet (andererseits: Wer es nicht verkraftet liest keine Thriller), es geht wirklich heftig zur Sache. Aber irgendwie passt das zum Setting.
Es gibt schlechtere Thriller und weitaus seitenstärkere. Und vielleicht mag es auch zu einfach sein, wie sich Vidya in die Ermittlungen einschleust. Aber trotz einiger Schwächen wird gute Unterhaltung geboten. Durch das Happy End der beiden Hauptdarsteller (zu denen dadurch alles gesagt wurde) wird es schwer eine Fortsetzung zu schreiben, was ich persönlich schade finde, da die beiden sehr gut harmonieren und in vieler Hinsicht einzigartig sind. Aber so werden sie es vielleicht auch bleiben.
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