Dies hätte ein ganz kleiner Hinweis sein können, ein Satz und ein Link, aber ... man kann das ganze auch aufbauschen, selbst wenn ich auf diese sinnfreie Einleitung verzichten würde.
1. Blogparade: Fantastische Lieblingsautoren
Am 22. Juli beteiligte ich mich an einer Blogparade der Fantastischen Bücherwelt beteiligt.
Inzwischen findet man dort die Auswertung.
Wer wissen will, wer sich beteiligt hat, oder wer fantastischen Lesestoff sucht, dem ist ein Besuch durchaus zu empfehlen.
2. Blogger-Marathon
Man kann noch abstimmen.
3. Rohrkrepierer
Viel hat sich seit dem 8. Juli nicht verändert.
Nach wie vor haben sich keine Blogger gemeldet, deren Blogs hier vorgestellt werden sollen/dürfen.
Vielleicht ist das nicht die richtige Plattform, oder man schämt sich oder man will nicht, weil man sowieso genügend Leser hat (vermutlich liegt es aber an den geringen Lesern dieses Blogs, wer kann schon sagen, wer davon ein eigenes, passendes Blog besitzt).
Immerhin habe ich vor einiger Zeit ein Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen und bald bin ich mit dem Buch durch, dann wird die Rezension erscheinen. Das dürfte im Laufe der nächsten Woche geschehen.
Um welches Buch es sich handelt, verrate ich nicht.
Und natürlich freue ich mich über weitere Rezensionsexemplare (Mail an tanganjika@gmx.de)
Samstag, 31. Juli 2010
Ein Blick in die deutschen (und österreichischen) Zoos
Tiergarten Hagenbeck Hamburg, 22.07.2010
Romantik-Nächte 2010 – der sommerliche Höhepunkt für Klassikfreunde
Melodien für muntere Mandrills, Harmonien für hinreißende Humboldt-Pinguine und Takte für tapsige Tapire – so könnte das Motto der Romantik-Nächte im Tierpark Hagenbeck lauten. Doch auch wenn es so scheint, als ob die tierischen Bewohner diese musischen Abende durchaus genießen, so sind die Romantik-Nächte doch in erster Linie der sommerliche Höhepunkt für zehntausende Klassikfreunde aus ganz Norddeutschland. Heiter, beschwingt und romantisch ertönt die Musik in einem stimmungsvollen Ambiente. Die Tierpark-Gäste genießen einen nächtlichen Spaziergang zu klassischen Klängen durch die denkmalgeschützte Parkanlage mit ihrem wunderbaren alten Baumbestand. Freianlagen und Panoramen, Seen und Felsen sowie 1.850 Tiere aller Kontinente laden zu einem außergewöhnlichen Abend mit Tieren und Kultur ein. Über 70 Nachwuchskünstler zahlreicher Nationen und Mitglieder renommierter Orchester finden sich in 18 verschiedenen Ensembles zusammen. Sie spielen Werke des Barock, der Klassik und der Romantik. Heiteres von Bach, Mozart, Haydn, Vivaldi und anderen Komponisten steht auf dem Programm, das vielfältige Klangfarben und Instrumente vereint: Von den romantischen Klängen der Harfe und der Blasinstrumente bis zu den beschwingten Tönen eines großen Streichorchesters lassen sich fast alle Instrumente eines Sinfonieorchesters in abwechslungsreichen Besetzungen entdecken. Zum ersten Mal kommen dieses Jahr auch Gesangsfreunde auf ihre Kosten. Vor der Kulisse der Thailändischen Sala wird eine Sopranistin die Gäste mit ihrer Stimme verzaubern. Artistische Stelzenläufer in fantasievollen Kostümen, romantische Kutschfahrten und kulinarische Köstlichkeiten sowie anregende Drinks an den schönsten Plätzen im Tierpark runden das sommerliche Kultur-Highlight ab. Der Abend klingt mit der festlichen Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel und einem Bengalischen Feuerwerk aus. Romantik-Nächte 2010: 31. Juli, 7. und 14. August, ab 18 Uhr
Tiergarten Nürnberg, 22.07.2010
Fast schwarze Schneeleoparden im Tiergarten geboren
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg kamen am 29. April 2010 nach einer etwa hunderttägigen Schwangerschaft zwei Schneeleoparden auf die Welt. Die beiden Töchter von Pia und Indra - Kim und Mia - waren wie alle neugeborenen Schneeleoparden dunkel gezeichnet, blind und wogen - laut Literatur - knapp ein halbes Kilogramm. Bei der letzten Impfung gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und Tollwut am Donnerstag, 15. Juli 2010, hatten die beiden ein Gewicht von 4,8 bzw. 4,9 Kilogramm. Erwachsene Schneeleoparden oder auch Irbis (Uncia uncia) genannt, haben ein hellgraues Fell mit schwarzen Flecken. Ursprünglich stammen die einzelgängerischen Großkatzen aus dem zentralasiatischen Hoch-gebirge und durchstreifen Höhen von 1.000 bis 5.500 Metern. An die dortigen Lebensbedingungen von eisigen 40°C unter Null bis zu hoch-sommerlichen 40°C sind die Tiere hervorragend angepasst. Eine bedeutende Rolle beim Schutz vor Kälte spielt ihr ungewöhnlich langer, dick mit Fell isolierter Schwanz. Die Schönheit ihres Fells weckt Begehrlichkeiten: Schneeleoparden sind nach wie vor durch Wilderei und illegalen Pelzhandel vom Aussterben bedroht. Schätzungen gehen von insgesamt 3 500 bis 7 500 wild lebenden Tieren aus. Die Weltnatur-schutzunion IUCN führt die Schneeleoparden als stark gefährdet. Zoos versuchen im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) die Tierart zu erhalten. Anfang 2008 lebten weltweit in 205 Einrichtungen (ohne China) insgesamt 445 Tiere. Auf Empfehlung des EEP, das im Zoo Helsinki angesiedelt ist, konnte der Tiergarten Nürnberg 2006 zwei seiner Katzen gegen einen Kater tauschen. Heute lebt im Tiergarten das Schnee-leopardenpaar Pia und Indra. Pia ist am 12. Mai 2003 in Krakau (Polen) geboren und kam zusammen mit ihren beiden Schwestern im April 2004 nach Nürnberg. Als im August 2006 ihr Lebenspartner Indra (geboren am 2. Mai 2005 in Szeged) aus Ungarn kam, zogen die beiden Schwestern von Pia nach Japan beziehungsweise in die Tschechische Republik.
Zoo Berlin, 22.07.2010
Nachwuchs beim kleinsten Wildrind der Welt
Neben zahlreichen großen und imposanten Rinderarten hält der Zoologische Garten Berlin seit vielen Jahren auch das kleinste und zierlichste Wildrind der Welt – den Anoa. Der Anoa gehört zu den asiatischen Büffeln und taucht in der Literatur immer wieder unter dem Namen Antilopenbüffel, Zwergbüffel oder Gemsbüffel auf. Alle Fossilfunde sowie das heutige Verbreitungsgebiet dieser Art beschränken sich auf die indonesische Insel Sulawesi, was den Anoa zu einer echten Inselform macht, die sich in der geographischen Isolation entwickelt hat. Die Bezeichnung „Zwergbüffel“ verwundert nicht, wenn der Anoa mit einer Schulterhöhe von 60-100 cm als kleinstes heute lebendes Wildrind vor einem steht. Anhand morphologischer Unterschiede werden zwei Formen dieser Rinderart unterschieden, der Berg-Anoa und der Flachland-Anoa. Nach einer längeren Zuchtpause erhielt der Zoo am 5. Mai 2009 den sechsjährigen Anoabullen „Tyr“ aus dem Zoo Chemnitz und die fünfjährige Kuh „Cora“ aus dem Zoo Prag. Beide Tiere weisen den klassischen Flachlandanoa-Habitus auf. Da Anoas in freier Wildbahn solitär lebende, territoriale Boviden sind, ist eine paarweise Haltung in zoologischen Einrichtungen nicht ganz unproblematisch und vor allem nicht selbstverständlich. Nach einer kurzen Phase des Kennenlernens, verlief die Verpaarung der einander bis dahin völlig fremden Tiere sehr harmonisch und es blieb zu hoffen, dass die Anoazucht nun einen neuen Aufschwung erhielt. So war die Freude der Zoomitarbeiter groß, als am 01.07.2010 ein gesundes Bullenkalb auf die Welt kam. Da sich der kleine Neuzugang, der von den Pflegern den Namen „Tyson“ bekam, in den ersten drei Lebenswochen prächtig entwickelt hat, freuen wir uns nun, den Besuchern den Zwerg aus dem Rinderrevier auf der Freianlage zeigen zu können.
Tierpark Berlin, 26.07.10
Märchenstunden im Tierpark Berlin am 1. August - Jeden 1. Sonntag werden Kinder in die fantastische Märchenwelt entführt
Am Sonntag, den 1. August 2010, werden im Tierpark Berlin ab 11 Uhr Kinder in die fantastische Welt der Märchen und Erzählungen entführt und erleben die märchenhafte Welt der Tiere. Am Haus für die Malaienbären werden ehrenamtliche Vorleser der Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin den Kindern kostenfrei vorlesen. Lediglich der Eintritt in den Tierpark ist zu bezahlen. Die kleinen Tierparkbesucher werden verzaubert und erleben die Tierwelt von einer ganz anderen Seite. "Das Vorlesen von Geschichten hat in der kindlichen Entwicklung einen hohen Stellenwert, fördert es doch das Gefühl für Sprache. Die Liebe zu Büchern, zu Geschichten und zu Sprache wird im Kindesalter geweckt und durch das Vorlesen von Geschichten erleben schon die Kleinsten Geschichten im Kopf, die spannender, lustiger oder unglaublicher gar nicht sein können.", so Thomas Ziolko, Vorsitzender der Freunde der Hauptstadtzoos.
Tierpark Berlin, 26.07.10
Neue Kostbarkeit im Tierpark Berlin: Känguruhs mit gelben Füßen und gestreiftem Schwanz
Im Tierpark Berlin gibt es in der für Besucher begehbaren Känguruh-Anlage seit Juni eine neue Tierart zu bestaunen. Die Art heißt Gelbfuß-Felsenkänguruh oder auch Ringelschwanz-Felsenkänguruh (Petrogale xanthopus) und sie wird derzeit in Deutschland nur in Berlin gezeigt. Das Ringelschwanz-Felsenkänguruh zählt zu den schönsten Känguruharten überhaupt. Ihr Rückenfell ist hellgrau mit einem weißen Streifen an den beiden Körperseiten. Die Ohren und Füße sind kräftig gelb- bis orangefarben abgesetzt, ebenso der Schwanz. Zusätzlich finden sich dunkle Querstreifen auf der Schwanzoberseite - das macht die Art unverwechselbar. Im Gegensatz zu den steppenbewohnenden Känguruharten, leben Felsenkänguruhs auf in der Landschaft verstreuten Sandsteinfelsen. Ringelschwanz-Felsenkänguruhs sind in Südaustralien verbreitet. Die Art war einst durch Jagd auf ihre Felle, aber auch durch Einschleppung von Füchsen, Hauskatzen, Schafen und Ziegen beinahe ausgerottet. Zoologische Gärten in Australien starteten ein Erhaltungszuchtprogramm, in welches später auch Zoos in Nordamerika einbezogen wurden. An dem nordamerikanischen Zuchtprogramm, Species Survival Plan (SSP) genannt, beteiligt sich seit diesem Jahr auch der Tierpark Berlin. Im Rahmen des SSP erhielten wir zunächst die beiden Männchen "Luke Foster" (geb. 2005 im Palm Beach Zoo, USA) und "Nowa" (geb. 2009 im Museum de Besancon, Frankreich) sowie das Männchen "Oz" (geb. 2006 im Omaha´s Henry Doorly Zoo, USA). Diese sog. Junggesellengruppen sind ein wichtiger Bestandteil eines Zuchtprogrammes, auch wenn sie nicht direkt zur Zucht eingesetzt werden. Später werden diese Männchen in anderen Gruppen zur Zucht benötigt. Zu gegebener Zeit ist es geplant auch Weibchen in den Tierpark Berlin zu holen, um die Zucht aufzunehmen. Bis dahin hilft der Tierpark Berlin indirekt bei der Erhaltung einer einst bedrohten und bis heute im Bestand noch nicht erholten Känguruhart in Menschenhand.
Tiergarten Schönbrunn, 28.07.10
ZOTTELIGER ESELNACHWUCHS
Während bei der trächtigen Elefantenkuh Numbi im Tiergarten Schönbrunn noch Warten angesagt ist, hat ein seltenes Poitou-Esel-Fohlen am vergangenen Freitag das Licht der Welt erblickt. Passend zu der französischen Herkunft der Eselart wurde das Männchen auf den Namen Richelieu getauft. Mit seinem zotteligen Fell und den langen Ohren erkundet der Eselnachwuchs auf noch etwas wackeligen Beinen die Welt. Seine Mutter Orelia ist immer an seiner Seite. Poitou-Esel sind die schwersten Esel der Welt. Hengste können ein Körpergewicht von bis zu 450 Kilogramm erreichen. Die Eselart ist schon seit dem 11. Jahrhundert bekannt. Wegen ihrer Größe und Kraft wurde sie zur Feldarbeit und zur Zucht von Maultieren verwendet. Mittlerweile zählt der Poitou-Esel zu den stark gefährdeten Haustierrassen, an deren Erhalt sich der Tiergarten Schönbrunn beteiligt.
Wilhelma Stuttgart, 28.07.10
Somali-Wildeselfohlen geboren: Die Esel mit den Zebrastreifen
Lange, spitze Ohren, ein seidiges, sandfarbenes Fell, weiße Mehlschnute, gestreifte Zebrabeine und etwas über zwei Wochen jung: das ist Tibor, der kleine Somali-Wildesel. Er kam am 11. Juli morgens zur Welt und ist das 11. Fohlen dieser vom Aussterben akut bedrohten Art, das nun in der Wilhelma groß wird. Somali-Wildeselstuten gebären im Liegen und das sehr schnell: In wenigen Minuten ist alles vorbei. Nur eine Stunde später staksen dann die Fohlen auf langen gestreiften Beinen hinter den Müttern her. In der Wildbahn ist das hohe Tempo, in dem Geburten „erledigt“ werden, überlebenswichtig, denn dort würden Raubtiere die Hilflosigkeit von Mutter und Kind sofort ausnutzen. Der kleine Tibor weiß von alledem nichts. Für das Somali-Wildeselfohlen der Wilhelma gibt es keine Löwen und Hyänen, sondern nur Mutter Sarina, seine ältere Schwester Henrike und Halbschwester Sina sowie die „Tanten“ Shebili, Simone, Sayla und Thea. Vater Luciano dagegen ist für Tibor bislang ein Unbekannter, denn der lässt sich nur in der Paarungssaison bei der Herde blicken. Ansonsten lebt er wie seine wilden Vettern als Einzelgänger und residiert dann in der Wilhelma-Außenstation, dem Tennhof. Aber auf die ständige Anwesenheit des sehr stürmischen, wenig zartfühlenden Liebhabers und „lausigen“ Vaters können die Stuten auch leicht verzichten. Auch Luciano ist natürlich ein waschechter Somali-Wildesel, obwohl man beim Anblick von Tibors gestreiften Beinen meinen könnte, hier wurden Zebra und Esel gekreuzt. Doch neben dem hellen „Mehlmaul“ und dem dunklen Aalstrich auf dem Rücken besitzen alle Somali-Wildesel die auffälligen Zebrastreifen an den Beinen. Sie gelten als Erbe der „Ur-Equiden“ (Ur-Pferdeartigen), von denen man annimmt, dass sie alle mehr oder weniger gestreift waren. Sogar bei manchen Hauseseln, die durchweg von afrikanischen Wildeseln abstammen, sind noch Streifenreste erkennbar. In Haustiere verwandelt – domestiziert – wurden Wildesel übrigens ab etwa 5000 vor Christus. Ironie des Schicksals: Heute sind es vielerorts gerade Haustiere, die ihren wilden Vorfahren das wenige Futter im Freiland streitig und damit das Überleben schwer machen. So ergeht es auch dem Somali-Wildesel in seiner Heimat Somalia, Eritrea und Äthiopien. Zudem verhindern bei ihm Kriegswirren und die Jagd auf sein Fleisch, dass sich der verschwindend geringe Bestand von maximal wenigen hundert Tieren wieder erholen kann. Dabei nutzt es den Eseln auch wenig, dass sie an das Leben in felsigen Wüstengebieten bestens angepasst sind. Sie kommen sehr lange mit wenigen Schlucken Wasser aus, das notfalls sogar salzhaltig sein darf. Bevor sie welches finden, müssen die Tiere aber oft meilenweit wandern. Auch ihr Speiseplan ist von erlesener Kargheit, darauf stehen vor allem harte Gräser, Kräuter und kleine Büsche. Tibor und seine Artgenossen dagegen können sich in der Wilhelma den Bauch täglich mit leckerem Heu, Gras und Ästen voll schlagen, dazu gibt es mitunter Rüben und Möhren. Und an Wasser herrscht im Schwabenland ja zum Glück ohnehin kein Mangel.
Tierpark Hellabrunn, 28.07.10
Ausstellung der schönsten Fotos für unseren Jubiläums-Kalender
Nächstes Jahr feiert der Tierpark Hellabrunn sein 100-jähriges Bestehen. Eine von mehreren Attraktionen dieses Jubiläums wird ein Kalender mit Tierfotos sein. Zusammen mit der Stadtsparkasse München und der Bild-Zeitung haben wir in einem Wettbewerb „Mein schönstes Zoo-Foto“ unsere Besucher aufgerufen, uns ihre schönsten Tierfotos zu senden. Es haben uns 1 557 Fotos aus 793 Einsendungen erreicht. Eine Jury unter Vorsitz von Bürgermeisterin Christine Strobl suchte daraus die 20 schönsten Fotos aus, die vom 1. August bis 12. September 2010 im Artenschutzzentrum des Tierparks zu sehen sein werden. Unsere Besucher haben hier die Möglichkeit, die 12 besten Fotos mittels einer Teilnahmekarte auszuwählen. Als Anreiz verlosen wir unter diesen Teilnehmern Tages-Familienkarten. Auf der Internetseite der Bild-Zeitung ist in diesem Zeitraum auch unter www.muenchen.bild.de eine online-Abstimmung möglich. Die Fotos der 12 glücklichen Gewinner werden dann den Kalender 2011 bilden. Der Kalender erscheint Anfang November 2010 und ist im Tierpark für eine Schutzgebühr von EUR 10,- erhältlich.
Romantik-Nächte 2010 – der sommerliche Höhepunkt für Klassikfreunde
Melodien für muntere Mandrills, Harmonien für hinreißende Humboldt-Pinguine und Takte für tapsige Tapire – so könnte das Motto der Romantik-Nächte im Tierpark Hagenbeck lauten. Doch auch wenn es so scheint, als ob die tierischen Bewohner diese musischen Abende durchaus genießen, so sind die Romantik-Nächte doch in erster Linie der sommerliche Höhepunkt für zehntausende Klassikfreunde aus ganz Norddeutschland. Heiter, beschwingt und romantisch ertönt die Musik in einem stimmungsvollen Ambiente. Die Tierpark-Gäste genießen einen nächtlichen Spaziergang zu klassischen Klängen durch die denkmalgeschützte Parkanlage mit ihrem wunderbaren alten Baumbestand. Freianlagen und Panoramen, Seen und Felsen sowie 1.850 Tiere aller Kontinente laden zu einem außergewöhnlichen Abend mit Tieren und Kultur ein. Über 70 Nachwuchskünstler zahlreicher Nationen und Mitglieder renommierter Orchester finden sich in 18 verschiedenen Ensembles zusammen. Sie spielen Werke des Barock, der Klassik und der Romantik. Heiteres von Bach, Mozart, Haydn, Vivaldi und anderen Komponisten steht auf dem Programm, das vielfältige Klangfarben und Instrumente vereint: Von den romantischen Klängen der Harfe und der Blasinstrumente bis zu den beschwingten Tönen eines großen Streichorchesters lassen sich fast alle Instrumente eines Sinfonieorchesters in abwechslungsreichen Besetzungen entdecken. Zum ersten Mal kommen dieses Jahr auch Gesangsfreunde auf ihre Kosten. Vor der Kulisse der Thailändischen Sala wird eine Sopranistin die Gäste mit ihrer Stimme verzaubern. Artistische Stelzenläufer in fantasievollen Kostümen, romantische Kutschfahrten und kulinarische Köstlichkeiten sowie anregende Drinks an den schönsten Plätzen im Tierpark runden das sommerliche Kultur-Highlight ab. Der Abend klingt mit der festlichen Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel und einem Bengalischen Feuerwerk aus. Romantik-Nächte 2010: 31. Juli, 7. und 14. August, ab 18 Uhr
Tiergarten Nürnberg, 22.07.2010
Fast schwarze Schneeleoparden im Tiergarten geboren
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg kamen am 29. April 2010 nach einer etwa hunderttägigen Schwangerschaft zwei Schneeleoparden auf die Welt. Die beiden Töchter von Pia und Indra - Kim und Mia - waren wie alle neugeborenen Schneeleoparden dunkel gezeichnet, blind und wogen - laut Literatur - knapp ein halbes Kilogramm. Bei der letzten Impfung gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und Tollwut am Donnerstag, 15. Juli 2010, hatten die beiden ein Gewicht von 4,8 bzw. 4,9 Kilogramm. Erwachsene Schneeleoparden oder auch Irbis (Uncia uncia) genannt, haben ein hellgraues Fell mit schwarzen Flecken. Ursprünglich stammen die einzelgängerischen Großkatzen aus dem zentralasiatischen Hoch-gebirge und durchstreifen Höhen von 1.000 bis 5.500 Metern. An die dortigen Lebensbedingungen von eisigen 40°C unter Null bis zu hoch-sommerlichen 40°C sind die Tiere hervorragend angepasst. Eine bedeutende Rolle beim Schutz vor Kälte spielt ihr ungewöhnlich langer, dick mit Fell isolierter Schwanz. Die Schönheit ihres Fells weckt Begehrlichkeiten: Schneeleoparden sind nach wie vor durch Wilderei und illegalen Pelzhandel vom Aussterben bedroht. Schätzungen gehen von insgesamt 3 500 bis 7 500 wild lebenden Tieren aus. Die Weltnatur-schutzunion IUCN führt die Schneeleoparden als stark gefährdet. Zoos versuchen im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) die Tierart zu erhalten. Anfang 2008 lebten weltweit in 205 Einrichtungen (ohne China) insgesamt 445 Tiere. Auf Empfehlung des EEP, das im Zoo Helsinki angesiedelt ist, konnte der Tiergarten Nürnberg 2006 zwei seiner Katzen gegen einen Kater tauschen. Heute lebt im Tiergarten das Schnee-leopardenpaar Pia und Indra. Pia ist am 12. Mai 2003 in Krakau (Polen) geboren und kam zusammen mit ihren beiden Schwestern im April 2004 nach Nürnberg. Als im August 2006 ihr Lebenspartner Indra (geboren am 2. Mai 2005 in Szeged) aus Ungarn kam, zogen die beiden Schwestern von Pia nach Japan beziehungsweise in die Tschechische Republik.
Zoo Berlin, 22.07.2010
Nachwuchs beim kleinsten Wildrind der Welt
Neben zahlreichen großen und imposanten Rinderarten hält der Zoologische Garten Berlin seit vielen Jahren auch das kleinste und zierlichste Wildrind der Welt – den Anoa. Der Anoa gehört zu den asiatischen Büffeln und taucht in der Literatur immer wieder unter dem Namen Antilopenbüffel, Zwergbüffel oder Gemsbüffel auf. Alle Fossilfunde sowie das heutige Verbreitungsgebiet dieser Art beschränken sich auf die indonesische Insel Sulawesi, was den Anoa zu einer echten Inselform macht, die sich in der geographischen Isolation entwickelt hat. Die Bezeichnung „Zwergbüffel“ verwundert nicht, wenn der Anoa mit einer Schulterhöhe von 60-100 cm als kleinstes heute lebendes Wildrind vor einem steht. Anhand morphologischer Unterschiede werden zwei Formen dieser Rinderart unterschieden, der Berg-Anoa und der Flachland-Anoa. Nach einer längeren Zuchtpause erhielt der Zoo am 5. Mai 2009 den sechsjährigen Anoabullen „Tyr“ aus dem Zoo Chemnitz und die fünfjährige Kuh „Cora“ aus dem Zoo Prag. Beide Tiere weisen den klassischen Flachlandanoa-Habitus auf. Da Anoas in freier Wildbahn solitär lebende, territoriale Boviden sind, ist eine paarweise Haltung in zoologischen Einrichtungen nicht ganz unproblematisch und vor allem nicht selbstverständlich. Nach einer kurzen Phase des Kennenlernens, verlief die Verpaarung der einander bis dahin völlig fremden Tiere sehr harmonisch und es blieb zu hoffen, dass die Anoazucht nun einen neuen Aufschwung erhielt. So war die Freude der Zoomitarbeiter groß, als am 01.07.2010 ein gesundes Bullenkalb auf die Welt kam. Da sich der kleine Neuzugang, der von den Pflegern den Namen „Tyson“ bekam, in den ersten drei Lebenswochen prächtig entwickelt hat, freuen wir uns nun, den Besuchern den Zwerg aus dem Rinderrevier auf der Freianlage zeigen zu können.
Tierpark Berlin, 26.07.10
Märchenstunden im Tierpark Berlin am 1. August - Jeden 1. Sonntag werden Kinder in die fantastische Märchenwelt entführt
Am Sonntag, den 1. August 2010, werden im Tierpark Berlin ab 11 Uhr Kinder in die fantastische Welt der Märchen und Erzählungen entführt und erleben die märchenhafte Welt der Tiere. Am Haus für die Malaienbären werden ehrenamtliche Vorleser der Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin den Kindern kostenfrei vorlesen. Lediglich der Eintritt in den Tierpark ist zu bezahlen. Die kleinen Tierparkbesucher werden verzaubert und erleben die Tierwelt von einer ganz anderen Seite. "Das Vorlesen von Geschichten hat in der kindlichen Entwicklung einen hohen Stellenwert, fördert es doch das Gefühl für Sprache. Die Liebe zu Büchern, zu Geschichten und zu Sprache wird im Kindesalter geweckt und durch das Vorlesen von Geschichten erleben schon die Kleinsten Geschichten im Kopf, die spannender, lustiger oder unglaublicher gar nicht sein können.", so Thomas Ziolko, Vorsitzender der Freunde der Hauptstadtzoos.
Tierpark Berlin, 26.07.10
Neue Kostbarkeit im Tierpark Berlin: Känguruhs mit gelben Füßen und gestreiftem Schwanz
Im Tierpark Berlin gibt es in der für Besucher begehbaren Känguruh-Anlage seit Juni eine neue Tierart zu bestaunen. Die Art heißt Gelbfuß-Felsenkänguruh oder auch Ringelschwanz-Felsenkänguruh (Petrogale xanthopus) und sie wird derzeit in Deutschland nur in Berlin gezeigt. Das Ringelschwanz-Felsenkänguruh zählt zu den schönsten Känguruharten überhaupt. Ihr Rückenfell ist hellgrau mit einem weißen Streifen an den beiden Körperseiten. Die Ohren und Füße sind kräftig gelb- bis orangefarben abgesetzt, ebenso der Schwanz. Zusätzlich finden sich dunkle Querstreifen auf der Schwanzoberseite - das macht die Art unverwechselbar. Im Gegensatz zu den steppenbewohnenden Känguruharten, leben Felsenkänguruhs auf in der Landschaft verstreuten Sandsteinfelsen. Ringelschwanz-Felsenkänguruhs sind in Südaustralien verbreitet. Die Art war einst durch Jagd auf ihre Felle, aber auch durch Einschleppung von Füchsen, Hauskatzen, Schafen und Ziegen beinahe ausgerottet. Zoologische Gärten in Australien starteten ein Erhaltungszuchtprogramm, in welches später auch Zoos in Nordamerika einbezogen wurden. An dem nordamerikanischen Zuchtprogramm, Species Survival Plan (SSP) genannt, beteiligt sich seit diesem Jahr auch der Tierpark Berlin. Im Rahmen des SSP erhielten wir zunächst die beiden Männchen "Luke Foster" (geb. 2005 im Palm Beach Zoo, USA) und "Nowa" (geb. 2009 im Museum de Besancon, Frankreich) sowie das Männchen "Oz" (geb. 2006 im Omaha´s Henry Doorly Zoo, USA). Diese sog. Junggesellengruppen sind ein wichtiger Bestandteil eines Zuchtprogrammes, auch wenn sie nicht direkt zur Zucht eingesetzt werden. Später werden diese Männchen in anderen Gruppen zur Zucht benötigt. Zu gegebener Zeit ist es geplant auch Weibchen in den Tierpark Berlin zu holen, um die Zucht aufzunehmen. Bis dahin hilft der Tierpark Berlin indirekt bei der Erhaltung einer einst bedrohten und bis heute im Bestand noch nicht erholten Känguruhart in Menschenhand.
Tiergarten Schönbrunn, 28.07.10
ZOTTELIGER ESELNACHWUCHS
Während bei der trächtigen Elefantenkuh Numbi im Tiergarten Schönbrunn noch Warten angesagt ist, hat ein seltenes Poitou-Esel-Fohlen am vergangenen Freitag das Licht der Welt erblickt. Passend zu der französischen Herkunft der Eselart wurde das Männchen auf den Namen Richelieu getauft. Mit seinem zotteligen Fell und den langen Ohren erkundet der Eselnachwuchs auf noch etwas wackeligen Beinen die Welt. Seine Mutter Orelia ist immer an seiner Seite. Poitou-Esel sind die schwersten Esel der Welt. Hengste können ein Körpergewicht von bis zu 450 Kilogramm erreichen. Die Eselart ist schon seit dem 11. Jahrhundert bekannt. Wegen ihrer Größe und Kraft wurde sie zur Feldarbeit und zur Zucht von Maultieren verwendet. Mittlerweile zählt der Poitou-Esel zu den stark gefährdeten Haustierrassen, an deren Erhalt sich der Tiergarten Schönbrunn beteiligt.
Wilhelma Stuttgart, 28.07.10
Somali-Wildeselfohlen geboren: Die Esel mit den Zebrastreifen
Lange, spitze Ohren, ein seidiges, sandfarbenes Fell, weiße Mehlschnute, gestreifte Zebrabeine und etwas über zwei Wochen jung: das ist Tibor, der kleine Somali-Wildesel. Er kam am 11. Juli morgens zur Welt und ist das 11. Fohlen dieser vom Aussterben akut bedrohten Art, das nun in der Wilhelma groß wird. Somali-Wildeselstuten gebären im Liegen und das sehr schnell: In wenigen Minuten ist alles vorbei. Nur eine Stunde später staksen dann die Fohlen auf langen gestreiften Beinen hinter den Müttern her. In der Wildbahn ist das hohe Tempo, in dem Geburten „erledigt“ werden, überlebenswichtig, denn dort würden Raubtiere die Hilflosigkeit von Mutter und Kind sofort ausnutzen. Der kleine Tibor weiß von alledem nichts. Für das Somali-Wildeselfohlen der Wilhelma gibt es keine Löwen und Hyänen, sondern nur Mutter Sarina, seine ältere Schwester Henrike und Halbschwester Sina sowie die „Tanten“ Shebili, Simone, Sayla und Thea. Vater Luciano dagegen ist für Tibor bislang ein Unbekannter, denn der lässt sich nur in der Paarungssaison bei der Herde blicken. Ansonsten lebt er wie seine wilden Vettern als Einzelgänger und residiert dann in der Wilhelma-Außenstation, dem Tennhof. Aber auf die ständige Anwesenheit des sehr stürmischen, wenig zartfühlenden Liebhabers und „lausigen“ Vaters können die Stuten auch leicht verzichten. Auch Luciano ist natürlich ein waschechter Somali-Wildesel, obwohl man beim Anblick von Tibors gestreiften Beinen meinen könnte, hier wurden Zebra und Esel gekreuzt. Doch neben dem hellen „Mehlmaul“ und dem dunklen Aalstrich auf dem Rücken besitzen alle Somali-Wildesel die auffälligen Zebrastreifen an den Beinen. Sie gelten als Erbe der „Ur-Equiden“ (Ur-Pferdeartigen), von denen man annimmt, dass sie alle mehr oder weniger gestreift waren. Sogar bei manchen Hauseseln, die durchweg von afrikanischen Wildeseln abstammen, sind noch Streifenreste erkennbar. In Haustiere verwandelt – domestiziert – wurden Wildesel übrigens ab etwa 5000 vor Christus. Ironie des Schicksals: Heute sind es vielerorts gerade Haustiere, die ihren wilden Vorfahren das wenige Futter im Freiland streitig und damit das Überleben schwer machen. So ergeht es auch dem Somali-Wildesel in seiner Heimat Somalia, Eritrea und Äthiopien. Zudem verhindern bei ihm Kriegswirren und die Jagd auf sein Fleisch, dass sich der verschwindend geringe Bestand von maximal wenigen hundert Tieren wieder erholen kann. Dabei nutzt es den Eseln auch wenig, dass sie an das Leben in felsigen Wüstengebieten bestens angepasst sind. Sie kommen sehr lange mit wenigen Schlucken Wasser aus, das notfalls sogar salzhaltig sein darf. Bevor sie welches finden, müssen die Tiere aber oft meilenweit wandern. Auch ihr Speiseplan ist von erlesener Kargheit, darauf stehen vor allem harte Gräser, Kräuter und kleine Büsche. Tibor und seine Artgenossen dagegen können sich in der Wilhelma den Bauch täglich mit leckerem Heu, Gras und Ästen voll schlagen, dazu gibt es mitunter Rüben und Möhren. Und an Wasser herrscht im Schwabenland ja zum Glück ohnehin kein Mangel.
Tierpark Hellabrunn, 28.07.10
Ausstellung der schönsten Fotos für unseren Jubiläums-Kalender
Nächstes Jahr feiert der Tierpark Hellabrunn sein 100-jähriges Bestehen. Eine von mehreren Attraktionen dieses Jubiläums wird ein Kalender mit Tierfotos sein. Zusammen mit der Stadtsparkasse München und der Bild-Zeitung haben wir in einem Wettbewerb „Mein schönstes Zoo-Foto“ unsere Besucher aufgerufen, uns ihre schönsten Tierfotos zu senden. Es haben uns 1 557 Fotos aus 793 Einsendungen erreicht. Eine Jury unter Vorsitz von Bürgermeisterin Christine Strobl suchte daraus die 20 schönsten Fotos aus, die vom 1. August bis 12. September 2010 im Artenschutzzentrum des Tierparks zu sehen sein werden. Unsere Besucher haben hier die Möglichkeit, die 12 besten Fotos mittels einer Teilnahmekarte auszuwählen. Als Anreiz verlosen wir unter diesen Teilnehmern Tages-Familienkarten. Auf der Internetseite der Bild-Zeitung ist in diesem Zeitraum auch unter www.muenchen.bild.de eine online-Abstimmung möglich. Die Fotos der 12 glücklichen Gewinner werden dann den Kalender 2011 bilden. Der Kalender erscheint Anfang November 2010 und ist im Tierpark für eine Schutzgebühr von EUR 10,- erhältlich.
Freitag, 30. Juli 2010
Ausflüge in die Welt der Tiere 19: Kamele
Die Familie der Kamele besteht aus vier Arten:
Trampeltier
Dromedar
Guanako
Vikunja
Lama und Alpaka gelten als Haustierformen des Guanakos, obwohl die systematische Stellung noch umstritten ist.

Lama (Vogelpark Irgenöd)

Vikunja (Tierpark Hellabrunn, München)

Lama (Vogelpark Abensberg)

Alpaka (Zoo Salzburg)

Trampeltier (Tiergarten Straubing)
Trampeltier
Dromedar
Guanako
Vikunja
Lama und Alpaka gelten als Haustierformen des Guanakos, obwohl die systematische Stellung noch umstritten ist.

Lama (Vogelpark Irgenöd)

Vikunja (Tierpark Hellabrunn, München)

Lama (Vogelpark Abensberg)

Alpaka (Zoo Salzburg)

Trampeltier (Tiergarten Straubing)
Donnerstag, 29. Juli 2010
Der Blogger-Marathon 2010: Bald geht's los

Ich habe ja schon hier von dieser Aktion berichtet.
Morgen geht es um neun Uhr los.
97 Blogs gehen an den Start, aber nicht alle kommen ans Ziel. Ich bin gespannt, wie weit mein Blog kommt und natürlich wäre es ganz lieb, wenn ihr für ich abstimmen würdet.
Aber ... die Konkurrenz ist hart (und vielseitig).
Die Startseite des Marathons findet ihr hier.
Abgestimmt werden kann ab morgen, aber über Regeln und Startfeld kann man sich schon jetzt informieren.
(und ich werde mir morgen einen Erinnerungsblogeintrag sparen und erst wieder über den Marathon berichten, wenn sich etwas Interessantes ereignet hat)
Mittwoch, 28. Juli 2010
Ausflüge in die Welt der Tiere 18: Pelicaniformes
Die Ordnung der Pelicaniformes enthält drei Familien: die Reiher, die Ibisvögel und die Pelikane.
Pelikane

Hammerkopf (Zoo Augsburg)

Rosapelikan (Zoo Augsburg)

Rosa- und Krauskopfpelikane (Zoo Augsburg)
Ibisvögel

Brauner Sichler (Tierpark Hellabrunn, München)
Reiher

Seidenreiher (Zoo Augsburg)
Pelikane

Hammerkopf (Zoo Augsburg)

Rosapelikan (Zoo Augsburg)

Rosa- und Krauskopfpelikane (Zoo Augsburg)
Ibisvögel

Brauner Sichler (Tierpark Hellabrunn, München)
Reiher

Seidenreiher (Zoo Augsburg)
Eine kleine Spielerei ...
von LovelyBooks
Das BuchFrageWidget.
Ausprobieren kann man es auf der linken Seite und natürlich kann man es auch in sein eigenes Blog/seine eigene Webseite einfügen.
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Den Anfang macht Hans Rath, Autor von Da muss man durch
und Man tut, was man kann
.
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Dienstag, 27. Juli 2010
Ausflüge in die Welt der Tiere 17: Ziegenartige
Die Ziegenartigen sind eine Unterfamilie der Hornträger.

Alpensteinbock (Zoo Salzburg)

Alpengämse (Zoo Salzburg)

Schneeziege (Tierpark Hellabrunn, München)

Mishmi-Takin (Zoo Augsburg)

Alpensteinbock (Zoo Salzburg)

Alpengämse (Zoo Salzburg)

Schneeziege (Tierpark Hellabrunn, München)

Mishmi-Takin (Zoo Augsburg)
Urgoroth
Er stand mir gegenüber, in einer dunklen Gasse bei Neumond.
Ich hatte ihn nicht gehört, aber plötzlich war er da. Nie zuvor hatte ich ihn gesehen, aber als er vor mir war wusste ich seinen Namen.
Urgoroth.
Er war kein Mensch, er war zu schön um ein Mensch zu sein.
Er war ein Dämon, aber einer von Luzifers Schlag. Wunderschön. Nicht völlig menschlich, nicht völlig dämonisch. Aber ein Wesen, in das ich mich verlieben konnte.
Urgoroth.
Ich nannte seinen Namen. Er lächelte mich an, seine gelben Augen funkelten. Dann ging er in Flammen auf. Sein Körper verbrannte in Sekundenschnelle. Nichts blieb von ihm übrig.
Und doch...
In Nächten sehe ich ihn vor mir.
Urgoroth.
Geschaffen aus der Hölle, wandernd von Schatten zu Schatten. Er küsst meine Augen, und ich schwebe davon. Er folgt mir, küsst mich, zieht mich aus. Nackt fliegen wir über den Wolken. Ich, der unvollkommene Mensch und er, der vollkommene Dämon. Das Objekt meiner Liebe und meiner Lust. Und er erfüllt mir meine Wünsche, wenn ich seinen Namen erwähne.
Urgoroth.
Sein Körper zerfällt zu Asche, ich bin allein. Nur mein Herz sagt mir dass Urgoroth, der Dämon, in mir ist. Dass er es ist, der meine wilden Träume wahr werden lässt.
Ich bin ein Mensch und Urgoroth ist meine Perversion.
Ich hatte ihn nicht gehört, aber plötzlich war er da. Nie zuvor hatte ich ihn gesehen, aber als er vor mir war wusste ich seinen Namen.
Urgoroth.
Er war kein Mensch, er war zu schön um ein Mensch zu sein.
Er war ein Dämon, aber einer von Luzifers Schlag. Wunderschön. Nicht völlig menschlich, nicht völlig dämonisch. Aber ein Wesen, in das ich mich verlieben konnte.
Urgoroth.
Ich nannte seinen Namen. Er lächelte mich an, seine gelben Augen funkelten. Dann ging er in Flammen auf. Sein Körper verbrannte in Sekundenschnelle. Nichts blieb von ihm übrig.
Und doch...
In Nächten sehe ich ihn vor mir.
Urgoroth.
Geschaffen aus der Hölle, wandernd von Schatten zu Schatten. Er küsst meine Augen, und ich schwebe davon. Er folgt mir, küsst mich, zieht mich aus. Nackt fliegen wir über den Wolken. Ich, der unvollkommene Mensch und er, der vollkommene Dämon. Das Objekt meiner Liebe und meiner Lust. Und er erfüllt mir meine Wünsche, wenn ich seinen Namen erwähne.
Urgoroth.
Sein Körper zerfällt zu Asche, ich bin allein. Nur mein Herz sagt mir dass Urgoroth, der Dämon, in mir ist. Dass er es ist, der meine wilden Träume wahr werden lässt.
Ich bin ein Mensch und Urgoroth ist meine Perversion.
Montag, 26. Juli 2010
25.07.2010
Vernascht: Lesung am 31. Juli
Samstag, 31.07.2010 - 20 UhrEinlass: 19.30 Uhr
10€ regulär / 7€ ermäßigt
Giesinger Kulturcafé
Tegernseer Landstraße 96
81539 München
Es lesen Sabine Brandl, Jan-Eike Hornauer und Simone Edelberg. Schauspielerin Kristina Rössler-Lehnhoff interpretiert Geschichten von Karsten Beuchert und Karin Jacob.
Für musikalische Untermalung sorgen Barbara Wagner (Querflöte) und Wolfgang Hilmer (Gitarre) .
Durch den Abend führen Gisela Weinhändler & Sabine Brandl.
Wichtig:
Da die Sitzplätze im Giesinger Kulturcafé begrenzt sind, empfiehlt sich dringend eine Platzreservierung!
Tel. 089 - 62 000 357 (Kulturcafe)
oder Online.
Sonntag, 25. Juli 2010
Ausflüge in die Welt der Tiere 16: Hausschweine
Die Stammform des Hausschweins ist das Wildschwein.
Die meisten heutigen Schweinerassen sind jünger als 200 bis 300 Jahre, viele sogar jünger als 100 Jahre.

Wildschwein, Ferkel (Wildpark Poing)

Hängebauchschwein (Wildpark Poing)

Hängebauchschwein (Vogelpark Abensberg)

Münchner Borstelchen (Tierpark Hellabrunn, München)
Die meisten heutigen Schweinerassen sind jünger als 200 bis 300 Jahre, viele sogar jünger als 100 Jahre.

Wildschwein, Ferkel (Wildpark Poing)

Hängebauchschwein (Wildpark Poing)

Hängebauchschwein (Vogelpark Abensberg)

Münchner Borstelchen (Tierpark Hellabrunn, München)
Ende
Ich sehe den Schmerz in deinen Augen und ich kann ihn verstehen.
Ich habe ihn oft genug am eigenen Leib gespürt. Diesmal bin ich es, der dieses Gefühl verursacht, mit Absicht. Ich bin es, der sich trennt. Von dir. Es muss sein, und irgendwann wirst du es verstehen. Ich sehe die Liebe in deinen Augen, aber ich verlange auch Verständnis von dir. Keine Liebe kann die Ewigkeit überdauern, selbst Liebesschwüre sind nichts als Worte.
Wir haben in uns Seelenverwandte gesehen, aber auch Seelenverwandte müssen auseinandergehen und andere Wege suchen.
Manche Dinge ändern sich nicht, die Liebe gehört nicht dazu. Ich empfinde nach wie vor etwas für dich, nur...die große Liebe ist es nicht.
Nach wir vor erinnere ich mich an die Zeit als wir glücklich waren, als ich glücklich war, und in dir das größte Geschenk auf Erden gesehen habe. Ich war jung und unerfahren.
Es gibt so viel an dir, das ich in Erinnerung behalten werde, auch wenn du längst aus meinem Leben verschwunden bist. Deine Augen, die so traurig blicken können, obwohl du glücklich bist.
Ich erinnere mich an dein Lächeln, das so melancholisch wirkte, obwohl du glücklich warst.
Ich erinnere mich an deine Lippen, an deinen Herzschlag, wenn wir alleine waren. Haut an Haut. Es gibt so viel, das in meinem Gedächtnis ein neues Zuhause finden wird, auch wenn mein Leben mit dir beendet ist.
Ich sehe deine Fragen, ohne dass du sie aussprechen musst. Wir waren lange genug zusammen. Warum jetzt das Ende? Es liegt nicht an dir, es liegt an mir. Mein Herz gibt mir neue Wege vor, Wege die ich ohne dich beschreiten muss. Ich kann dich beruhigen, es gibt keinen neuen Mann in meinem Leben, vielleicht wirst du sogar der einzige bleiben, dem sich mein Herz jemals geöffnet hat.
Ich sehe deine Liebe, trotz meiner Worte, die dir Schmerz zufügen. Ich spüre deine Gefühle fallen.
Aber nun ist es aus. Selbst Tränen ändern das nicht.
Ich habe ihn oft genug am eigenen Leib gespürt. Diesmal bin ich es, der dieses Gefühl verursacht, mit Absicht. Ich bin es, der sich trennt. Von dir. Es muss sein, und irgendwann wirst du es verstehen. Ich sehe die Liebe in deinen Augen, aber ich verlange auch Verständnis von dir. Keine Liebe kann die Ewigkeit überdauern, selbst Liebesschwüre sind nichts als Worte.
Wir haben in uns Seelenverwandte gesehen, aber auch Seelenverwandte müssen auseinandergehen und andere Wege suchen.
Manche Dinge ändern sich nicht, die Liebe gehört nicht dazu. Ich empfinde nach wie vor etwas für dich, nur...die große Liebe ist es nicht.
Nach wir vor erinnere ich mich an die Zeit als wir glücklich waren, als ich glücklich war, und in dir das größte Geschenk auf Erden gesehen habe. Ich war jung und unerfahren.
Es gibt so viel an dir, das ich in Erinnerung behalten werde, auch wenn du längst aus meinem Leben verschwunden bist. Deine Augen, die so traurig blicken können, obwohl du glücklich bist.
Ich erinnere mich an dein Lächeln, das so melancholisch wirkte, obwohl du glücklich warst.
Ich erinnere mich an deine Lippen, an deinen Herzschlag, wenn wir alleine waren. Haut an Haut. Es gibt so viel, das in meinem Gedächtnis ein neues Zuhause finden wird, auch wenn mein Leben mit dir beendet ist.
Ich sehe deine Fragen, ohne dass du sie aussprechen musst. Wir waren lange genug zusammen. Warum jetzt das Ende? Es liegt nicht an dir, es liegt an mir. Mein Herz gibt mir neue Wege vor, Wege die ich ohne dich beschreiten muss. Ich kann dich beruhigen, es gibt keinen neuen Mann in meinem Leben, vielleicht wirst du sogar der einzige bleiben, dem sich mein Herz jemals geöffnet hat.
Ich sehe deine Liebe, trotz meiner Worte, die dir Schmerz zufügen. Ich spüre deine Gefühle fallen.
Aber nun ist es aus. Selbst Tränen ändern das nicht.
Samstag, 24. Juli 2010
Der Blogger-Marathon 2010

Eine Blogaktion der anderen Art: Der Blogger-Marathon-2010.
Mitmachen kann jeder Blogger, wie's geht, liest man hier.
Los geht’s am 30. Juli um 9:00 Uhr.
Natürlich ist die ROSA COUCH mit am Start und über jede Stimme die den Blog weiterbringt, freue ich mich natürlich sehr.
Verbunden mit der Teilnahme am Marathon ist übrigens auch ein Interview, das man ausfüllen kann (oder auch nicht, das ist den Teilnehmern freigestellt), aber natürlich habe ich die Fragen beantwortet.
Nachlesen kann man das Interview hier.
Ausflüge in die Welt der Tiere 15: Haushühner
Die Stammform des Haushuhns ist das Bankivahuhn.
Es gibt ca. 180 verschiedene Rassen.

Bankivahuhn, Hahn (Tierpark Hellabrunn, München)

Brahma (Vogelpark Abensberg)

Vorwerkhuhn (Tierpark Nürnberg)

Appenzeller Spitzhaube (Tierpark Hellabrunn, München)
Es gibt ca. 180 verschiedene Rassen.

Bankivahuhn, Hahn (Tierpark Hellabrunn, München)

Brahma (Vogelpark Abensberg)

Vorwerkhuhn (Tierpark Nürnberg)

Appenzeller Spitzhaube (Tierpark Hellabrunn, München)
Ein Blick in die deutschen (und österreichischen) Zoos
Tiergarten Schönbrunn, 15.07.2010
Neuer Futterapparat unterhält Orang-Utans
Fruchtige Eislutscher oder vielseitig verwendbare Jutedecken: Die Pfleger der Orang-Utans im Tiergarten Schönbrunn überlegen sich laufend neue Überraschungen für die Affengruppe. Die Aufmerksamkeit der drei Weibchen Nonja, Sol, Mota und des Männchens Vladimir gehört derzeit vor allem ihrem neuen Futterapparat. In mehreren Ebenen stapeln sich darin Leckerbissen: Brotstücke, Pellets, Nüsse und Müsli. Doch die leckeren Naschereien müssen sich die Menschenaffen erst erarbeiten. Äste und Bambusstäbe, die sie im Gehege abbrechen, dienen ihnen als Werkzeug, um das Futter im Apparat Ebene für Ebene nach unten zur Öffnung zu bekommen – und schließlich in ihre Münder. „In der freien Natur verbringen Orang-Utans einen Großteil des Tages mit Nahrungssuche. Auch wir stellen ihnen das Futter nicht einfach hin, sondern verstreuen und verstecken es im Gehege. Die Pfleger entwickeln immer neue, kniffelige Futterspiele für diese intelligenten Tiere“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Jetzt bei der Hitze schätzen die Affen vor allem die von den Tierpflegern zubereiteten Eislutscher. Dafür werden Wasser und Obststücke in Behältern eingefroren. Die Orang-Utans versuchen an die erfrischenden Eisstäbchen heran zu kommen und lutschen sie dann genüsslich. Ein Dauerbrenner zur Beschäftigung sind schlichte Jutedecken, die alle vier Schönbrunner Orang-Utans lieben. Die Affen bauen sich damit abends ihre Schlafnester und wickeln sich auch tagsüber in diese Decken ein - derzeit vor allem als Schutz vor der Sonne.
Tierpark Bochum, 15.07.2010
Seehundnachwuchs im Bochumer Tierpark: "Cindy" hat ihr zweites Baby bekommen
Die sechsjährige Seehündin "Cindy" hat am vergangenen Sonntagnachmittag ein Baby bekommen! Nach Ihrer ersten Tochter "Fibo" aus dem vergangenen Jahr ist es wieder ein gesundes Mädchen. Das Baby wog am Tag der Geburt 11 kg und hat Dank der sehr fetthaltigen und schmackhaften Muttermilch bereits kräftig zugenommen. Zum Schutz der beiden Seehunde und für die Entwicklung einer ruhigen Mutter-Kind-Beziehung werden die beiden, abgetrennt von den übrigen Seehunden, zunächst in der Mutter-Kind-Box gehalten, wo das kleine Seehundbaby schon munter und neugierig herumschwimmt, taucht und von Zeit zu Zeit neben der Mutter kleine Nickerchen am Strand hält. In den "Nordseewelten" des Tierparks Bochum leben außer dem Baby sechs weitere Seehunde im Alter zwischen einem und 31 Jahren. Der Tierpark sucht einen hübschen Namen für das Seehundmädchen! Alle Kinder können gerne an diesem Namenswettbewerb teilnehmen und uns bis spätestens 15. August einen Namensvorschlag machen. Bitte schickt euren Wunschnamen unter Nennung der notwendigen Kontaktangaben (Vor- und Zuname, Alter, Adresse, Telefon) eine Email an: zooschule@tierpark-bochum.de. Der Gewinner oder die Gewinnerin erhält eine Einladung zum Pinguintag im Tierpark am 28. August. Seehunde (Phoca vitulina) sind Säugetiere, die sich perfekt an das Leben im Meer angepasst haben. Sie leben in eisfreien Küstengewässern der Nordhalbkugel und an der deutschen Nord- und Ostseeküste, besonders im Wattenmeer. Seehunde ernähren sich vor allem von Küstenfischen, bevorzugt Plattfischen wie Scholle, aber auch Krebsen und Weichtieren. Fast ihr ganzes Leben spielt sich im Wasser ab. Die Beine sind zu Flossen umgewandelt; damit erreichen die Tiere Geschwindigkeiten bis zu 35 km/Stunde. Während sie an Land kurzsichtig sind, können sie im Wasser gut sehen, und die Tasthaare an der Schnauze helfen beim "Fischen im Trüben". Sie können 20 Minuten lang tauchen, in Notsituationen auch bis zu 40 Minuten. Im Sommer sonnen sie sich gern auf Sandbänken, wo sie im Juni oder Juli auch ihre Jungen zur Welt bringen. Die Seehundmutter kann nach elf Monaten Tragzeit die Geburt hinauszögern, bis die Ebbe eingetreten ist. In der Regel wird ein ca. 80 – 90 cm großes Junges geboren, welches weit entwickelt ist und schon kurz nach der Geburt schwimmen kann. Seehunde werden bis zu zwei Meter groß und bis zu 130 kg schwer.
Wilhelma Stuttgart, 15.07.2010
Fuchsienblüte in der Wilhelma: Sommerlicher Farbenrausch
Derzeit grünt und blüht es in der Wilhelma nicht nur auf den sommerlichen Blumenrabatten im Park. Auch im historischen Gewächshaus entfaltet derzeit eine besondere Blütenpflanze ihre ganze Pracht: die Fuchsie. Hält die Hitze allerdings weiter an, werden die schönen Südamerikanerinnen aber womöglich schneller verblüht sein, als ihren Freunden lieb ist. Zeit also, ihnen baldmöglichst einen Besuch abzustatten. Pflanzenliebhaber haben es schon immer gewusst: Im Ballett der Sommerblumen belegen die Fuchsien einen der vorderen Ränge. Passenderweise heißen sie auch „Ballerinen“ oder „Glöckchen“, denn ihre auffällige Blütengestalt erinnert tatsächlich an Ballettröckchen oder Glocken. Etwa 260 Arten und Züchtungen wetteifern im Wilhelma-Gewächshaus derzeit um die Aufmerksamkeit und Gunst der Besucher: Ampelpflanzen, Büsche und Hochstämmchen, unauffällige Wildformen oder Balletttänzerinnen mit doppeltem Reifrock. Benannt sind die Fuchsien übrigens nach einem der Väter der Pflanzenkunde, Leonhart Fuchs aus Wemding bei Nördlingen, der von 1535 bis 1566 als Medizinprofessor in Tübingen lebte. Und ihre heutige Vielfalt verdanken sie Generationen von Gärtnern, die aus den etwa 100 bekannten Arten während der letzten Jahrhunderte mehr als 10 000 Zuchtformen geschaffen haben. Dass sich Fuchsien gut untereinander kreuzen lassen, hat die Arbeit der Züchter ungemein erleichtert. Die meisten Fuchsienarten wurden Anfang des 19. Jahrhunderts in ihrer Heimat Südamerika aufgespürt und vorwiegend nach Großbritannien eingeführt. Hier war das Interesse an den Zierpflanzen bald so groß, dass viele Gärtnereien eigene „Fuchsien-Jäger“ übers Meer schickten. In unseren Breiten sind die beliebten Zierpflanzen allerdings oft heikle Pfleglinge: Da sie aus bis zu 3000 Meter hoch liegenden Bergwäldern stammen, benötigen sie luftige, schattige Standorte, eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung sowie ein helles, kühles aber frostfreies Winterquartier. Zu viel Sonne, Zugluft oder Frost quittieren die sensiblen Schönen mit vorzeitigem Welken, Schädlingsbefall oder anderen unerquicklichen Reaktionen – und machen so „ihren“ Gärtner auf die Missstände aufmerksam. Hat dieser aber alle Sonderwünsche seiner Pfleglinge berücksichtigt, danken es die Fuchsien mit üppigem Blütenflor in Rosa, Rot, Weiß, Rot-violett, Lila-weiß, Rosa-weiß, in Lachsfarben oder Rot-weiß. Unter idealen Bedingungen kann diese Blüte dann den ganzen Sommer dauern: von Mai bis Ende September oder gar Anfang Oktober.
Tiergarten Nürnberg, 15.07.2010
Nur die Federn verraten das Geschlecht -Jungtiere bei den Pinguinen
Die Kolonie der Humboldtpinguine im Tiergarten der Stadt Nürnberg ist wieder angewachsen. Gleich mit drei Jungtieren kann die jetzt 25 Köpfe zählende Kolonie aufwarten. Pino, Lotta und Lina schlüpften am 12., 16. und 17. April 2010. Seither ziehen Klara und Natscho ihren Nachwuchs Pino selbst auf, genauso wie Doris und Brösel, die ihre Tochter Lotta gut versorgen. Das zweite Ei von Doris legten die Pfleger dem Pinguinpaar Goldi und Phil unter. Sie hatten kein eigenes befruchtetes Ei. Als Adoptiveltern ziehen die beiden Lina gekonnt auf und entlasten Lottas Eltern beim Fütterungsstress. Um das Geschlecht der Tiere zu bestimmen, werden Federn verwendet. An den Federkielen befinden sich Zellen, aus denen im Labor Desoxyribonukleinsäure (DNA) isoliert und zur Geschlechtsbestimmung analysiert wird. Geschlüpft ist das Pinguintrio in den Bruthöhlen in der Rückwand der Anlage im Aqua Park. Dort wurden sie von beiden Elternteilen versorgt, bis sie mit einem Alter von etwa 9 Wochen erstmals ihre Höhle verließen. Inzwischen gehen sie bereits auch ins Wasser und fressen Fisch aus der Hand der Pfleger. Die beiden Jungvögel vom vergangenen Jahr sind gerade in der Mauser und wechseln zur Gefiederfärbung der Erwachsenen. Seit Eröffnung des Aqua Parks im Jahr 2001 hat der Tiergarten Nürnberg innerhalb des EEP (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm), das vom Zoo in Emmen koordiniert wird, 21 Humboldtpinguine an andere Zoos abgeben können. Ihren Namen haben die Humboldtpinguine (Spheniscus humboldti) von dem Humboldtstrom, der kaltes, mit Plankton gefülltes und damit fischreiches Wasser aus der Antarktis entlang der Westküste Südamerikas bis nach Galapagos führt. Der Lebensraum der Humboldtpinguine erstreckt sich bis in tropische Breiten. Die Pinguine nisteten ursprünglich in Fels- und Guanohöhlen auf Inseln vor der peruanischen Küste. Der Abbau des Guanos trug ebenso dazu bei den Pinguinbestand zu verringern, wie die Überfischung der Küstengewässer. Humboldtpinguine stehen auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) und werden als "gefährdet" geführt. Humboldtpinguine, die sich an Land etwas steif und unbeholfen bewegen, sind echte Schwimmasse. Mit bis zu 35km/h jagen sie Fischen hinterher. Dabei nutzen sie ihre Fähigkeit, unter Wasser „fliegen“ zu können. Die Pinguine bewegen sich mit auf- und abschwingenden Flügelbewegungen voran und erzielen damit einen enormen Schub.
Tierpark Berlin, 15.07.2010
Doppelter Nachwuchs beim Alaska-Moschusochsen im Tierpark Berlin
„Kumpel“ und „Momsel“ - so heißen die jüngsten Mitglieder der Moschusochsengruppe im Berliner Tierpark. Das Bullkalb „Kumpel“ wurde am 9. Mai von der 1992 im Tierpark München geborenen „Zottel“ gesetzt. Drei Wochen später, am 30. Mai 2010, erblickte das Kuhkalb „Momsel“ das Licht der Welt. Mutter von der jetzt schon sichtbar frecheren „Momsel“ ist die 2006 im Tierpark Berlin geborene „Zipfel“. Obwohl Moschusochsen wahre Kraftpakete sind, sind die Jungen anfänglich besonders empfindlich. Die Kälber besitzen in den ersten Lebensmonaten noch keine Grannenhaare in ihrem wolligen Fell und bei anhaltendem Regen durchnässen sie schnell bis auf die Haut. Im natürlichen Verbreitungsgebiet, den arktischen Tundragebieten Grönlands und Alaskas bis hin zur Hudson Bay, ist es vergleichsweise trocken und die Jungen brauchen keinen Regenschutz. Im Tierpark Berlin dagegen müssen die Jungen die ersten Wochen in regengeschützten Gehegen verbringen, welche für die Besucher nicht zugänglich sind. Nun sind die beiden Moschusochsenkälber „Kumpel“ und „Momsel“ alt genug und werden ab sofort mit ihren Müttern und den restlichen Herdenmitgliedern, auf der großen Freinanlage zu sehen sein. Mit nunmehr neun Tieren, zeigt der Tierpark Berlin eine der größten Moschusochsengruppen in Europa, und es ist ein beindruckendes Bild alle Tiere zusammen zu beobachten. Trotz des deutschen Artnamens und dem rinderähnlichen Aussehen sind Moschusochsen zoologisch gesehen keine Rinder, sondern mit Takinen, Schaf- und Ziegenartigen verwandt.
Tierpark Hellabrunn, 20.07.10
Vom Geheimtipp zur XXL-Veranstaltung: die BIRD-Munich 2010
Am Sonntag, den 18. Juli Punkt 18.00 Uhr, war es soweit: Nach drei faszinierenden Tagen ging die BIRD-Munich 2010 im Münchner Tierpark Hellabrunn mit einem neuen Rekord zu Ende. Im Vergleich zum Vorjahr kamen 15 % mehr Besucher und nahmen – frei nach dem Motto „Beobachten – Fotografieren – Filmen“ – die Gelegenheit wahr, um die neuesten Ferngläser, Kameras und Drucker in der faszinierenden Topografie der östlichen Isarauen ausführlich zu testen. Mehr Vorführungen im Vergleich zu 2008 und 2009, mehr Zeltstände entlang des Erlebnisboulevards, mehr Vielfalt, mehr Aussteller: Die BIRD-Munich 2010 schickte sich bereits im Vorfeld an, (fast) alle Rekorde zu brechen. So erhöhte sich allein die Zahl der beteiligten Markenhersteller von 17 im Jahr 2009 auf stattliche 25: ob Nikon, Swarovski, Zeiss, Leica, Canon, JVC, Fujifilm, Steiner, Tamron, Manfrotto, Olympus u.v.m. Die Liste der ausstellenden Partner ist deutschlandweit einmalig. „Die Faszination der BIRD-Munich scheint Jahr für Jahr eher noch weiter zuzunehmen – das spricht sich natürlich auch unter den Premium-Herstellern aus den Bereichen Foto, Video und Optik schnell herum. „Schließlich gibt es in ganz Deutschland keine andere Veranstaltung, die so viele Naturliebhaber, Vogelfreunde und Ornithologen in ihren Bann zieht“ bringt Stefan Wilhelm, Leiter Marketing & Einkauf bei Foto-Video Sauter, das Erfolgsrezept der BIRD-Munich auf den Punkt Dass die „BIRD“, wie sie auch gerne genannt wird, längst nicht nur ein Geheimtipp für Ornithologen und Naturfreunde, Profi- und Hobbyfotografen ist, sondern gerade auch für Familien mit Kindern einen perfekten Tag verspricht, dafür sorgte auch heuer wieder ein erstklassiges Rahmenprogramm, das von Kinderpainting über Vorträge und Workshops im Artenschutzzentrum bis hin zur spannenden Greifvogel-Show und der Taubenvorführung des „Taubenflüsterers“ reichte. Das Top-Ereignis, das seit dem Jahr 2008 einmal jährlich abgehalten wird, lockt Jahr für Jahr Hobbyfotografen, Professionals und Familien aus ganz Deutschland, Europa und Übersee in die bayerische Landeshauptstadt und wird gemeinsam von Foto-Video Sauter, dem Tierpark Hellabrunn und dem LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.) organisiert. Mehr als 150 Mitarbeiter sind mit den Vorbereitungen der BIRD-Munich 2010 betraut
gewesen. Die nächste BIRD-Munich findet vom 15.-17. Juli 2011 im Tierpark Hellabrunn statt.
Tiergarten Schönbrunn, 20.07.10
Nachwuchs beim buntesten Vogel Europas
Brauner Rücken, blaugrüner Bauch, gelbe Kehle, rostbraune Flügel: Der Europäische Bienenfresser wird aufgrund seines farbenprächtigen Gefieders von Tiergartenbesuchern oft für einen exotischen Vogel gehalten. Dabei brütet dieser auffallend bunte Vogel auch in Österreich und ist ein Juwel der heimischen Vogelwelt. Im Tiergarten Schönbrunn sind Ende Juni vier Küken geschlüpft. Die Jungen sitzen noch in den Bruthöhlen. Die fürsorglichen Vogeleltern kriechen hinein, um die hungrigen, kleinen Schnäbel zu füttern. Auf der Voliere der Bienenfresser steht ein Bienenstock, denn - wie ihr Name verrät - hat die Vogelart eine Vorliebe für diese Insekten. Der Europäische Bienenfresser schnappt die Biene im Flug, schlägt ihr den giftigen Stachel heraus, wirft das Insekt hoch in die Luft und verschluckt es dann mit dem Kopf voran. Die Zucht der Europäischen Bienenfresser in Zoologischen Gärten gelingt sehr selten. „Wir haben ihnen eine neue, künstliche Brutmauer mit fertigen Bruthöhlen errichtet. Die Bruthöhlen und deren Eingänge füllen wir für die geschickten Baumeister mit Lehm, damit sie diese wie im Freiland graben können. Die Vögel haben uns für diese Neuerung gleich mit Nachwuchs belohnt“, freut sich Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
Tiergarten Schönbrunn, 21.07.10
Umwerfende Hitze sorgt für Aufregung im Zoo
Wenn die Sonne vom Himmel brennt, werfen sich die Seriemas im Tiergarten Schönbrunn zum Sonnen auf den Boden. Und die Art, wie diese südamerikanischen Vögel die warmen Sonnenstrahlen auf ihrem Federkleid genießen, sorgt unter Zoobesuchern derzeit für Aufregung. Die beiden Vögel legen sich im neu eröffneten Südamerika-Park regungslos auf den Rücken und spreizen alle Federn von sich, um möglichst viele Sonnenstrahlen aufzufangen. "An heißen Tagen sprechen viele besorgte Besucher unsere Tierpfleger ganz aufgeregt darauf an, dass ein Seriema plötzlich wie tot umgefallen ist", sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter schmunzelnd. "Auch heimische Vogelarten nehmen beim Sonnenbad oft eine eigenartige Körperstellung ein. Amseln legen sich flach auf den Boden, spreizen den Schwanz und breiten die Flügel aus. Aber, dass ein Vogel komplett am Rücken liegt, ist einzigartig." Kaum verschwindet die Sonne jedoch hinter den Wolken oder die Seriemas haben genug vom Sonnenbad, stehen die tot geglaubten Vögel wieder auf ihren langen Beinen.
Zoo Salzburg, 21.07.10
"Eis mit Fleisch" ist derzeit der Renner bei den Jaguaren im Zoo Salzburg
Eine willkommene Abkühlung an einem heißen Sommertag sind "Eisbomben" bei den Zootieren. Diego, das jüngste Familienmitglied der Jaguare im Salzburger Zoo, hat besonderen Spaß an der leckeren Überraschung. Er hat sich von seiner Mutter Bonita abgeschaut, wie die "Eisbombe " mit den eisgekühlten Fleischstücken ins Wasser zu schieben ist, um schneller an den begehrten Kern zu kommen. Einfach ist es jedoch nicht, das glitschige Eis in den Jaguar-Pool zu bringen. Wenn es gelingt, ist sein Übermut riesengroß und das große Schlecken beginnt! Heißer Tipp - Salzburger Nachtzoo startet Ende des Monats! Ab Freitag, 30. Juli, bis Samstag, 28. August, ist der Zoo Salzburg wieder jeden Freitag und Samstag von 9 bis 23 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist um 21.30 Uhr bei der Hauptkassa. Im heurigen Nachtzoo sind sicherlich die beiden zwei Monate alten Luchs-Geschwister die Stars der Nächte!
Wilhelma Stuttgart, 21.07.10
Von der „Mauser-Mode“ junger Basstölpel: Vöglein wechsel’ Dich!
In der einzigen Basstölpel-Brutkolonie im Binnenland gibt es auch im Jahr 2010 wieder Nachwuchs: zwei kleine Tölpel schälten sich aus ihren Eiern. Kaum zu glauben, dass aus den anfangs eher „hässlichen Entlein“ einmal die schönen, weißen Vögel mit den markanten Augenmasken werden sollen! Aber was bei Schwänen klappt, klappt bei Tölpeln allemal. Die wundersame Verwandlung dauert nur seine Zeit. Nämlich ganze vier Jahre. Junge Tölpel sehen eigentlich ständig anders aus: Insgesamt ändern sie drei Mal ihr „Outfit“. Als Mitte Mai das erste Tölpel-Küken schlüpfte, war es noch fast nackt und schwarzhäutig. Ab der dritten Lebenswoche wuchs ihm dann ein weißer, flaumiger „Kapuzenpullover“, aus dem vorne ein schwarzes Vogelgesicht und ein schwarzer Schnabel lugten. Während das im Juni geborene, zweite Küken immer noch so aussieht, zieht sich das Mai-Küken bereits zum zweiten Mal um. Denn die Tölpeljugend trägt ab dem Alter von rund drei Monaten Dunkelbraun mit weißen Tupfen, um sich dann vom ersten bis zum vierten Lebensjahr allmählich zu einem blütenweißen Basstölpel zu mausern. Das fertig ausgebildete Jugendkleid und die Übergangsstadien zum Erwachsenengefieder können Besucher der Wilhelma ebenfalls bewundern: beim Nachwuchs der Vorjahre. Und das schneeweiße Endergebnis beim Rest der nunmehr 16-köpfigen Kolonie, deren erste Vertreter 1970 als Ölopfer in Stuttgart strandeten. Obwohl der Wilhelma-Tölpeltrupp im Vergleich zu den oft über 100.000 Paare umfassenden Freilandkolonien winzig ist, reicht diese Größe offenbar, damit die zu den Ruderfüßern gehörenden Seevögel auch im einzigen Binnenland-Brutgebiet in Brutstimmung kommen. In der Natur bauen die größten und schwersten Vertreter der Tölpelfamilie ihre Nester auf Felsinseln vor den Küsten – und das seit 1991 als einzige Tölpelart Europas auch auf Helgoland. Die Küken sind ausgesprochene Nesthocker und lassen sich im „Hotel Mama“ monatelang mit schönen fetten Heringen und Makrelen verwöhnen, die ihre Eltern bei rund 100 Stundenkilometer schnellen Sturzflügen ins Meer im Stoßtauchgang erbeuten. Auch in der Wilhelma hocken die Nesthocker meist gemütlich auf dem unordentlichen Haufen aus Ästen, Schilfhalmen und Gras, den Basstölpel so als Nest bezeichnen, und warten, dass die Eltern ihnen vorverdauten Fisch servieren. Na, dann guten Appetit!
Neuer Futterapparat unterhält Orang-Utans
Fruchtige Eislutscher oder vielseitig verwendbare Jutedecken: Die Pfleger der Orang-Utans im Tiergarten Schönbrunn überlegen sich laufend neue Überraschungen für die Affengruppe. Die Aufmerksamkeit der drei Weibchen Nonja, Sol, Mota und des Männchens Vladimir gehört derzeit vor allem ihrem neuen Futterapparat. In mehreren Ebenen stapeln sich darin Leckerbissen: Brotstücke, Pellets, Nüsse und Müsli. Doch die leckeren Naschereien müssen sich die Menschenaffen erst erarbeiten. Äste und Bambusstäbe, die sie im Gehege abbrechen, dienen ihnen als Werkzeug, um das Futter im Apparat Ebene für Ebene nach unten zur Öffnung zu bekommen – und schließlich in ihre Münder. „In der freien Natur verbringen Orang-Utans einen Großteil des Tages mit Nahrungssuche. Auch wir stellen ihnen das Futter nicht einfach hin, sondern verstreuen und verstecken es im Gehege. Die Pfleger entwickeln immer neue, kniffelige Futterspiele für diese intelligenten Tiere“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Jetzt bei der Hitze schätzen die Affen vor allem die von den Tierpflegern zubereiteten Eislutscher. Dafür werden Wasser und Obststücke in Behältern eingefroren. Die Orang-Utans versuchen an die erfrischenden Eisstäbchen heran zu kommen und lutschen sie dann genüsslich. Ein Dauerbrenner zur Beschäftigung sind schlichte Jutedecken, die alle vier Schönbrunner Orang-Utans lieben. Die Affen bauen sich damit abends ihre Schlafnester und wickeln sich auch tagsüber in diese Decken ein - derzeit vor allem als Schutz vor der Sonne.
Tierpark Bochum, 15.07.2010
Seehundnachwuchs im Bochumer Tierpark: "Cindy" hat ihr zweites Baby bekommen
Die sechsjährige Seehündin "Cindy" hat am vergangenen Sonntagnachmittag ein Baby bekommen! Nach Ihrer ersten Tochter "Fibo" aus dem vergangenen Jahr ist es wieder ein gesundes Mädchen. Das Baby wog am Tag der Geburt 11 kg und hat Dank der sehr fetthaltigen und schmackhaften Muttermilch bereits kräftig zugenommen. Zum Schutz der beiden Seehunde und für die Entwicklung einer ruhigen Mutter-Kind-Beziehung werden die beiden, abgetrennt von den übrigen Seehunden, zunächst in der Mutter-Kind-Box gehalten, wo das kleine Seehundbaby schon munter und neugierig herumschwimmt, taucht und von Zeit zu Zeit neben der Mutter kleine Nickerchen am Strand hält. In den "Nordseewelten" des Tierparks Bochum leben außer dem Baby sechs weitere Seehunde im Alter zwischen einem und 31 Jahren. Der Tierpark sucht einen hübschen Namen für das Seehundmädchen! Alle Kinder können gerne an diesem Namenswettbewerb teilnehmen und uns bis spätestens 15. August einen Namensvorschlag machen. Bitte schickt euren Wunschnamen unter Nennung der notwendigen Kontaktangaben (Vor- und Zuname, Alter, Adresse, Telefon) eine Email an: zooschule@tierpark-bochum.de. Der Gewinner oder die Gewinnerin erhält eine Einladung zum Pinguintag im Tierpark am 28. August. Seehunde (Phoca vitulina) sind Säugetiere, die sich perfekt an das Leben im Meer angepasst haben. Sie leben in eisfreien Küstengewässern der Nordhalbkugel und an der deutschen Nord- und Ostseeküste, besonders im Wattenmeer. Seehunde ernähren sich vor allem von Küstenfischen, bevorzugt Plattfischen wie Scholle, aber auch Krebsen und Weichtieren. Fast ihr ganzes Leben spielt sich im Wasser ab. Die Beine sind zu Flossen umgewandelt; damit erreichen die Tiere Geschwindigkeiten bis zu 35 km/Stunde. Während sie an Land kurzsichtig sind, können sie im Wasser gut sehen, und die Tasthaare an der Schnauze helfen beim "Fischen im Trüben". Sie können 20 Minuten lang tauchen, in Notsituationen auch bis zu 40 Minuten. Im Sommer sonnen sie sich gern auf Sandbänken, wo sie im Juni oder Juli auch ihre Jungen zur Welt bringen. Die Seehundmutter kann nach elf Monaten Tragzeit die Geburt hinauszögern, bis die Ebbe eingetreten ist. In der Regel wird ein ca. 80 – 90 cm großes Junges geboren, welches weit entwickelt ist und schon kurz nach der Geburt schwimmen kann. Seehunde werden bis zu zwei Meter groß und bis zu 130 kg schwer.
Wilhelma Stuttgart, 15.07.2010
Fuchsienblüte in der Wilhelma: Sommerlicher Farbenrausch
Derzeit grünt und blüht es in der Wilhelma nicht nur auf den sommerlichen Blumenrabatten im Park. Auch im historischen Gewächshaus entfaltet derzeit eine besondere Blütenpflanze ihre ganze Pracht: die Fuchsie. Hält die Hitze allerdings weiter an, werden die schönen Südamerikanerinnen aber womöglich schneller verblüht sein, als ihren Freunden lieb ist. Zeit also, ihnen baldmöglichst einen Besuch abzustatten. Pflanzenliebhaber haben es schon immer gewusst: Im Ballett der Sommerblumen belegen die Fuchsien einen der vorderen Ränge. Passenderweise heißen sie auch „Ballerinen“ oder „Glöckchen“, denn ihre auffällige Blütengestalt erinnert tatsächlich an Ballettröckchen oder Glocken. Etwa 260 Arten und Züchtungen wetteifern im Wilhelma-Gewächshaus derzeit um die Aufmerksamkeit und Gunst der Besucher: Ampelpflanzen, Büsche und Hochstämmchen, unauffällige Wildformen oder Balletttänzerinnen mit doppeltem Reifrock. Benannt sind die Fuchsien übrigens nach einem der Väter der Pflanzenkunde, Leonhart Fuchs aus Wemding bei Nördlingen, der von 1535 bis 1566 als Medizinprofessor in Tübingen lebte. Und ihre heutige Vielfalt verdanken sie Generationen von Gärtnern, die aus den etwa 100 bekannten Arten während der letzten Jahrhunderte mehr als 10 000 Zuchtformen geschaffen haben. Dass sich Fuchsien gut untereinander kreuzen lassen, hat die Arbeit der Züchter ungemein erleichtert. Die meisten Fuchsienarten wurden Anfang des 19. Jahrhunderts in ihrer Heimat Südamerika aufgespürt und vorwiegend nach Großbritannien eingeführt. Hier war das Interesse an den Zierpflanzen bald so groß, dass viele Gärtnereien eigene „Fuchsien-Jäger“ übers Meer schickten. In unseren Breiten sind die beliebten Zierpflanzen allerdings oft heikle Pfleglinge: Da sie aus bis zu 3000 Meter hoch liegenden Bergwäldern stammen, benötigen sie luftige, schattige Standorte, eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung sowie ein helles, kühles aber frostfreies Winterquartier. Zu viel Sonne, Zugluft oder Frost quittieren die sensiblen Schönen mit vorzeitigem Welken, Schädlingsbefall oder anderen unerquicklichen Reaktionen – und machen so „ihren“ Gärtner auf die Missstände aufmerksam. Hat dieser aber alle Sonderwünsche seiner Pfleglinge berücksichtigt, danken es die Fuchsien mit üppigem Blütenflor in Rosa, Rot, Weiß, Rot-violett, Lila-weiß, Rosa-weiß, in Lachsfarben oder Rot-weiß. Unter idealen Bedingungen kann diese Blüte dann den ganzen Sommer dauern: von Mai bis Ende September oder gar Anfang Oktober.
Tiergarten Nürnberg, 15.07.2010
Nur die Federn verraten das Geschlecht -Jungtiere bei den Pinguinen
Die Kolonie der Humboldtpinguine im Tiergarten der Stadt Nürnberg ist wieder angewachsen. Gleich mit drei Jungtieren kann die jetzt 25 Köpfe zählende Kolonie aufwarten. Pino, Lotta und Lina schlüpften am 12., 16. und 17. April 2010. Seither ziehen Klara und Natscho ihren Nachwuchs Pino selbst auf, genauso wie Doris und Brösel, die ihre Tochter Lotta gut versorgen. Das zweite Ei von Doris legten die Pfleger dem Pinguinpaar Goldi und Phil unter. Sie hatten kein eigenes befruchtetes Ei. Als Adoptiveltern ziehen die beiden Lina gekonnt auf und entlasten Lottas Eltern beim Fütterungsstress. Um das Geschlecht der Tiere zu bestimmen, werden Federn verwendet. An den Federkielen befinden sich Zellen, aus denen im Labor Desoxyribonukleinsäure (DNA) isoliert und zur Geschlechtsbestimmung analysiert wird. Geschlüpft ist das Pinguintrio in den Bruthöhlen in der Rückwand der Anlage im Aqua Park. Dort wurden sie von beiden Elternteilen versorgt, bis sie mit einem Alter von etwa 9 Wochen erstmals ihre Höhle verließen. Inzwischen gehen sie bereits auch ins Wasser und fressen Fisch aus der Hand der Pfleger. Die beiden Jungvögel vom vergangenen Jahr sind gerade in der Mauser und wechseln zur Gefiederfärbung der Erwachsenen. Seit Eröffnung des Aqua Parks im Jahr 2001 hat der Tiergarten Nürnberg innerhalb des EEP (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm), das vom Zoo in Emmen koordiniert wird, 21 Humboldtpinguine an andere Zoos abgeben können. Ihren Namen haben die Humboldtpinguine (Spheniscus humboldti) von dem Humboldtstrom, der kaltes, mit Plankton gefülltes und damit fischreiches Wasser aus der Antarktis entlang der Westküste Südamerikas bis nach Galapagos führt. Der Lebensraum der Humboldtpinguine erstreckt sich bis in tropische Breiten. Die Pinguine nisteten ursprünglich in Fels- und Guanohöhlen auf Inseln vor der peruanischen Küste. Der Abbau des Guanos trug ebenso dazu bei den Pinguinbestand zu verringern, wie die Überfischung der Küstengewässer. Humboldtpinguine stehen auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) und werden als "gefährdet" geführt. Humboldtpinguine, die sich an Land etwas steif und unbeholfen bewegen, sind echte Schwimmasse. Mit bis zu 35km/h jagen sie Fischen hinterher. Dabei nutzen sie ihre Fähigkeit, unter Wasser „fliegen“ zu können. Die Pinguine bewegen sich mit auf- und abschwingenden Flügelbewegungen voran und erzielen damit einen enormen Schub.
Tierpark Berlin, 15.07.2010
Doppelter Nachwuchs beim Alaska-Moschusochsen im Tierpark Berlin
„Kumpel“ und „Momsel“ - so heißen die jüngsten Mitglieder der Moschusochsengruppe im Berliner Tierpark. Das Bullkalb „Kumpel“ wurde am 9. Mai von der 1992 im Tierpark München geborenen „Zottel“ gesetzt. Drei Wochen später, am 30. Mai 2010, erblickte das Kuhkalb „Momsel“ das Licht der Welt. Mutter von der jetzt schon sichtbar frecheren „Momsel“ ist die 2006 im Tierpark Berlin geborene „Zipfel“. Obwohl Moschusochsen wahre Kraftpakete sind, sind die Jungen anfänglich besonders empfindlich. Die Kälber besitzen in den ersten Lebensmonaten noch keine Grannenhaare in ihrem wolligen Fell und bei anhaltendem Regen durchnässen sie schnell bis auf die Haut. Im natürlichen Verbreitungsgebiet, den arktischen Tundragebieten Grönlands und Alaskas bis hin zur Hudson Bay, ist es vergleichsweise trocken und die Jungen brauchen keinen Regenschutz. Im Tierpark Berlin dagegen müssen die Jungen die ersten Wochen in regengeschützten Gehegen verbringen, welche für die Besucher nicht zugänglich sind. Nun sind die beiden Moschusochsenkälber „Kumpel“ und „Momsel“ alt genug und werden ab sofort mit ihren Müttern und den restlichen Herdenmitgliedern, auf der großen Freinanlage zu sehen sein. Mit nunmehr neun Tieren, zeigt der Tierpark Berlin eine der größten Moschusochsengruppen in Europa, und es ist ein beindruckendes Bild alle Tiere zusammen zu beobachten. Trotz des deutschen Artnamens und dem rinderähnlichen Aussehen sind Moschusochsen zoologisch gesehen keine Rinder, sondern mit Takinen, Schaf- und Ziegenartigen verwandt.
Tierpark Hellabrunn, 20.07.10
Vom Geheimtipp zur XXL-Veranstaltung: die BIRD-Munich 2010
Am Sonntag, den 18. Juli Punkt 18.00 Uhr, war es soweit: Nach drei faszinierenden Tagen ging die BIRD-Munich 2010 im Münchner Tierpark Hellabrunn mit einem neuen Rekord zu Ende. Im Vergleich zum Vorjahr kamen 15 % mehr Besucher und nahmen – frei nach dem Motto „Beobachten – Fotografieren – Filmen“ – die Gelegenheit wahr, um die neuesten Ferngläser, Kameras und Drucker in der faszinierenden Topografie der östlichen Isarauen ausführlich zu testen. Mehr Vorführungen im Vergleich zu 2008 und 2009, mehr Zeltstände entlang des Erlebnisboulevards, mehr Vielfalt, mehr Aussteller: Die BIRD-Munich 2010 schickte sich bereits im Vorfeld an, (fast) alle Rekorde zu brechen. So erhöhte sich allein die Zahl der beteiligten Markenhersteller von 17 im Jahr 2009 auf stattliche 25: ob Nikon, Swarovski, Zeiss, Leica, Canon, JVC, Fujifilm, Steiner, Tamron, Manfrotto, Olympus u.v.m. Die Liste der ausstellenden Partner ist deutschlandweit einmalig. „Die Faszination der BIRD-Munich scheint Jahr für Jahr eher noch weiter zuzunehmen – das spricht sich natürlich auch unter den Premium-Herstellern aus den Bereichen Foto, Video und Optik schnell herum. „Schließlich gibt es in ganz Deutschland keine andere Veranstaltung, die so viele Naturliebhaber, Vogelfreunde und Ornithologen in ihren Bann zieht“ bringt Stefan Wilhelm, Leiter Marketing & Einkauf bei Foto-Video Sauter, das Erfolgsrezept der BIRD-Munich auf den Punkt Dass die „BIRD“, wie sie auch gerne genannt wird, längst nicht nur ein Geheimtipp für Ornithologen und Naturfreunde, Profi- und Hobbyfotografen ist, sondern gerade auch für Familien mit Kindern einen perfekten Tag verspricht, dafür sorgte auch heuer wieder ein erstklassiges Rahmenprogramm, das von Kinderpainting über Vorträge und Workshops im Artenschutzzentrum bis hin zur spannenden Greifvogel-Show und der Taubenvorführung des „Taubenflüsterers“ reichte. Das Top-Ereignis, das seit dem Jahr 2008 einmal jährlich abgehalten wird, lockt Jahr für Jahr Hobbyfotografen, Professionals und Familien aus ganz Deutschland, Europa und Übersee in die bayerische Landeshauptstadt und wird gemeinsam von Foto-Video Sauter, dem Tierpark Hellabrunn und dem LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.) organisiert. Mehr als 150 Mitarbeiter sind mit den Vorbereitungen der BIRD-Munich 2010 betraut
gewesen. Die nächste BIRD-Munich findet vom 15.-17. Juli 2011 im Tierpark Hellabrunn statt.
Tiergarten Schönbrunn, 20.07.10
Nachwuchs beim buntesten Vogel Europas
Brauner Rücken, blaugrüner Bauch, gelbe Kehle, rostbraune Flügel: Der Europäische Bienenfresser wird aufgrund seines farbenprächtigen Gefieders von Tiergartenbesuchern oft für einen exotischen Vogel gehalten. Dabei brütet dieser auffallend bunte Vogel auch in Österreich und ist ein Juwel der heimischen Vogelwelt. Im Tiergarten Schönbrunn sind Ende Juni vier Küken geschlüpft. Die Jungen sitzen noch in den Bruthöhlen. Die fürsorglichen Vogeleltern kriechen hinein, um die hungrigen, kleinen Schnäbel zu füttern. Auf der Voliere der Bienenfresser steht ein Bienenstock, denn - wie ihr Name verrät - hat die Vogelart eine Vorliebe für diese Insekten. Der Europäische Bienenfresser schnappt die Biene im Flug, schlägt ihr den giftigen Stachel heraus, wirft das Insekt hoch in die Luft und verschluckt es dann mit dem Kopf voran. Die Zucht der Europäischen Bienenfresser in Zoologischen Gärten gelingt sehr selten. „Wir haben ihnen eine neue, künstliche Brutmauer mit fertigen Bruthöhlen errichtet. Die Bruthöhlen und deren Eingänge füllen wir für die geschickten Baumeister mit Lehm, damit sie diese wie im Freiland graben können. Die Vögel haben uns für diese Neuerung gleich mit Nachwuchs belohnt“, freut sich Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
Tiergarten Schönbrunn, 21.07.10
Umwerfende Hitze sorgt für Aufregung im Zoo
Wenn die Sonne vom Himmel brennt, werfen sich die Seriemas im Tiergarten Schönbrunn zum Sonnen auf den Boden. Und die Art, wie diese südamerikanischen Vögel die warmen Sonnenstrahlen auf ihrem Federkleid genießen, sorgt unter Zoobesuchern derzeit für Aufregung. Die beiden Vögel legen sich im neu eröffneten Südamerika-Park regungslos auf den Rücken und spreizen alle Federn von sich, um möglichst viele Sonnenstrahlen aufzufangen. "An heißen Tagen sprechen viele besorgte Besucher unsere Tierpfleger ganz aufgeregt darauf an, dass ein Seriema plötzlich wie tot umgefallen ist", sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter schmunzelnd. "Auch heimische Vogelarten nehmen beim Sonnenbad oft eine eigenartige Körperstellung ein. Amseln legen sich flach auf den Boden, spreizen den Schwanz und breiten die Flügel aus. Aber, dass ein Vogel komplett am Rücken liegt, ist einzigartig." Kaum verschwindet die Sonne jedoch hinter den Wolken oder die Seriemas haben genug vom Sonnenbad, stehen die tot geglaubten Vögel wieder auf ihren langen Beinen.
Zoo Salzburg, 21.07.10
"Eis mit Fleisch" ist derzeit der Renner bei den Jaguaren im Zoo Salzburg
Eine willkommene Abkühlung an einem heißen Sommertag sind "Eisbomben" bei den Zootieren. Diego, das jüngste Familienmitglied der Jaguare im Salzburger Zoo, hat besonderen Spaß an der leckeren Überraschung. Er hat sich von seiner Mutter Bonita abgeschaut, wie die "Eisbombe " mit den eisgekühlten Fleischstücken ins Wasser zu schieben ist, um schneller an den begehrten Kern zu kommen. Einfach ist es jedoch nicht, das glitschige Eis in den Jaguar-Pool zu bringen. Wenn es gelingt, ist sein Übermut riesengroß und das große Schlecken beginnt! Heißer Tipp - Salzburger Nachtzoo startet Ende des Monats! Ab Freitag, 30. Juli, bis Samstag, 28. August, ist der Zoo Salzburg wieder jeden Freitag und Samstag von 9 bis 23 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist um 21.30 Uhr bei der Hauptkassa. Im heurigen Nachtzoo sind sicherlich die beiden zwei Monate alten Luchs-Geschwister die Stars der Nächte!
Wilhelma Stuttgart, 21.07.10
Von der „Mauser-Mode“ junger Basstölpel: Vöglein wechsel’ Dich!
In der einzigen Basstölpel-Brutkolonie im Binnenland gibt es auch im Jahr 2010 wieder Nachwuchs: zwei kleine Tölpel schälten sich aus ihren Eiern. Kaum zu glauben, dass aus den anfangs eher „hässlichen Entlein“ einmal die schönen, weißen Vögel mit den markanten Augenmasken werden sollen! Aber was bei Schwänen klappt, klappt bei Tölpeln allemal. Die wundersame Verwandlung dauert nur seine Zeit. Nämlich ganze vier Jahre. Junge Tölpel sehen eigentlich ständig anders aus: Insgesamt ändern sie drei Mal ihr „Outfit“. Als Mitte Mai das erste Tölpel-Küken schlüpfte, war es noch fast nackt und schwarzhäutig. Ab der dritten Lebenswoche wuchs ihm dann ein weißer, flaumiger „Kapuzenpullover“, aus dem vorne ein schwarzes Vogelgesicht und ein schwarzer Schnabel lugten. Während das im Juni geborene, zweite Küken immer noch so aussieht, zieht sich das Mai-Küken bereits zum zweiten Mal um. Denn die Tölpeljugend trägt ab dem Alter von rund drei Monaten Dunkelbraun mit weißen Tupfen, um sich dann vom ersten bis zum vierten Lebensjahr allmählich zu einem blütenweißen Basstölpel zu mausern. Das fertig ausgebildete Jugendkleid und die Übergangsstadien zum Erwachsenengefieder können Besucher der Wilhelma ebenfalls bewundern: beim Nachwuchs der Vorjahre. Und das schneeweiße Endergebnis beim Rest der nunmehr 16-köpfigen Kolonie, deren erste Vertreter 1970 als Ölopfer in Stuttgart strandeten. Obwohl der Wilhelma-Tölpeltrupp im Vergleich zu den oft über 100.000 Paare umfassenden Freilandkolonien winzig ist, reicht diese Größe offenbar, damit die zu den Ruderfüßern gehörenden Seevögel auch im einzigen Binnenland-Brutgebiet in Brutstimmung kommen. In der Natur bauen die größten und schwersten Vertreter der Tölpelfamilie ihre Nester auf Felsinseln vor den Küsten – und das seit 1991 als einzige Tölpelart Europas auch auf Helgoland. Die Küken sind ausgesprochene Nesthocker und lassen sich im „Hotel Mama“ monatelang mit schönen fetten Heringen und Makrelen verwöhnen, die ihre Eltern bei rund 100 Stundenkilometer schnellen Sturzflügen ins Meer im Stoßtauchgang erbeuten. Auch in der Wilhelma hocken die Nesthocker meist gemütlich auf dem unordentlichen Haufen aus Ästen, Schilfhalmen und Gras, den Basstölpel so als Nest bezeichnen, und warten, dass die Eltern ihnen vorverdauten Fisch servieren. Na, dann guten Appetit!
Freitag, 23. Juli 2010
Geschichten aus der elektronischen Schublade
Manchmal findet man auf seiner Festplatte Texte, an die man sich gar nicht mehr erinnern kann.
Vor Jahren geschrieben und meist nicht mehr als Schreibübungen, also knapp zwei Seiten oder weniger.
Ich habe einige davon „gefunden“ und da ich nicht weiß, was ich sonst damit tun soll, werde ich sie in unregelmäßigen Abständen in meinem Blog veröffentlichen.
Die meisten dieser Texte entstanden in den Anfängen des REALTRAUMS, sind also vielleicht dem einen oder anderen bekannt.
Ob dies der Aufwertung meines Blogs dient, kann ich nicht beurteilen, aber es bedeutet immerhin, dass sich hier demnächst kleine Geschichten und lyrische Gehversuche tummeln werden.
Was das bedeutet? Abwarten und Tee (Kaffee, Cola, Bier) trinken.
Vor Jahren geschrieben und meist nicht mehr als Schreibübungen, also knapp zwei Seiten oder weniger.
Ich habe einige davon „gefunden“ und da ich nicht weiß, was ich sonst damit tun soll, werde ich sie in unregelmäßigen Abständen in meinem Blog veröffentlichen.
Die meisten dieser Texte entstanden in den Anfängen des REALTRAUMS, sind also vielleicht dem einen oder anderen bekannt.
Ob dies der Aufwertung meines Blogs dient, kann ich nicht beurteilen, aber es bedeutet immerhin, dass sich hier demnächst kleine Geschichten und lyrische Gehversuche tummeln werden.
Was das bedeutet? Abwarten und Tee (Kaffee, Cola, Bier) trinken.
Donnerstag, 22. Juli 2010
Ausflüge in die Welt der Tiere 13: Wildrinder
Wildrinder sind eine Gattungsgruppe innerhalb der Hornträger.
Es werden vier Gattungen mit zwölf Arten unterschieden.
Manchmal werden auch das Vietnamesische Waldrind und die Vierhornantilope zu den Rindern gezählt.

Waldbison (Tierpark Hellabrunn, München)

Wisent (Tierpark Hellabrunn, München)

Gaur (Tierpark Hellabrunn, München)

Java-Banteng, Kuh mit Kalb (Tierpark Hellabrunn, München)

Java-Banteng, Bulle (Tierpark Hellabrunn, München)
Es werden vier Gattungen mit zwölf Arten unterschieden.
Manchmal werden auch das Vietnamesische Waldrind und die Vierhornantilope zu den Rindern gezählt.

Waldbison (Tierpark Hellabrunn, München)

Wisent (Tierpark Hellabrunn, München)

Gaur (Tierpark Hellabrunn, München)

Java-Banteng, Kuh mit Kalb (Tierpark Hellabrunn, München)

Java-Banteng, Bulle (Tierpark Hellabrunn, München)
Fantastische Lieblingsautoren
Auf dem Blog der fantastischen Bücherwelt läuft gerade eine Blog-Parade und weil sie mir gefällt und sie (natürlich) etwas mit Büchern zu tun hat, habe ich mich entschlossen, daran teilzunehmen.
Es geht um fantastische Lieblingsautoren und beinhaltet fünf Fragen:
1. Wer sind deine Lieblingsautoren?
Anne McCaffrey, Marion Zimmer Bradley, Anne Bishop, Kai Meyer, Tamora Pierce.
2. Warum sind sie das, was gefällt dir besonders an ihren Werken?
Mir gefallen nicht alle ihre Werke und so sehr ich beispielsweise den Darkover-Zyklus von Marion Zimmer Bradley mag, so wenig mag ich ihre Avalon-Bücher. Aber das beantwortet die Frage nicht.
Die oben genannten sind deswegen meine Lieblingsautoren (im fantastischen Bereich) weil sie mir ohne Nachzudenken eingefallen sind.
Mir gefällt an ihren Werken, dass man ohne Probleme in ihnen versinken kann, mit den Charaktzeren mitfiebern kann und sie bei mir ein unbeschreibliches Gefühl hinterlassen.
3. Wie bist du auf sie gestoßen?
Von Anne McCaffrey habe ich Der weiße Drache
auf dem Flohmarkt gekauft, weil ich Lesestoff gesucht habe, mir das Cover gefallen hat und ich nicht viel dafür ausgeben musste.
Gegen Marion Zimmer Bradley habe ich mich jahrelang gewewehrt, ich kannte ja nur ein paar Ausschnitte aus ihren Avalon-Bücher und die haben mich eher abgeschreckt. Durch die DARKOVER-EDITION bei Weltbild habe ich es dann doch gewagt sie zu lesen und ich bereue es nicht.
Tamora Pierce war nur ein Lückenbüsser, weil ich auf den nächsten (Vierten?) Harry Potter warten musste. Bei Amazon klang die Beschreibung interessant genug, dass ich mir einige ihrer Bücher gekauft habe und aus dem Lückenbüsser wurde eine Lieblingsautorin.
Keine Ahnung wie ich zu Anne Bishop gekommen bin, ich kann mich nicht mehr daran erinnern.
Über Kai Meyers Frostfeuer
habe ich bei einer schwulen Lesegruppe erstmals gehört. Da gab es begeisterte Meinungen und das genaue Gegwenteil. Ich musste mir ein eigenes Bild machen, habe aber erst eine Lesung des Autoren besucht, dann das Buch gekauft und es war nicht das letzte.
4. Welches Buch magst du besonders?
Diese Frage kann ich nicht beantworten. Ich habe einige Bücher, die ich nicht so gerne mag, aber auch einige, die ich gerne mag. Aber es gibt keines, das besonders hervorsticht.
5. Wann wird bei dir ein Autor, den man gerne liest, zu einem Lieblingsautor?
Dazu muss eines von zwei Dingen eintreffen, vorzugsweise natürlich beides, aber so anspruchsvoll bin ich dann doch nicht.
1. Mir müssen die meisten der Bücher, die ich lese, gefallen.
2. Es muss ein bereits erwähntes, aber nicht beschreibbares Gefühl eintreten. Ich erkenne es, wenn es eintrifft, das ist vielleicht ein bisschen wie Schmetterlinge im Bauch, gepaart mit hohem Realitätsverlust, aber so richtig treffend ist die Beschreibung nicht.
Es geht um fantastische Lieblingsautoren und beinhaltet fünf Fragen:
1. Wer sind deine Lieblingsautoren?
Anne McCaffrey, Marion Zimmer Bradley, Anne Bishop, Kai Meyer, Tamora Pierce.
2. Warum sind sie das, was gefällt dir besonders an ihren Werken?
Mir gefallen nicht alle ihre Werke und so sehr ich beispielsweise den Darkover-Zyklus von Marion Zimmer Bradley mag, so wenig mag ich ihre Avalon-Bücher. Aber das beantwortet die Frage nicht.
Die oben genannten sind deswegen meine Lieblingsautoren (im fantastischen Bereich) weil sie mir ohne Nachzudenken eingefallen sind.
Mir gefällt an ihren Werken, dass man ohne Probleme in ihnen versinken kann, mit den Charaktzeren mitfiebern kann und sie bei mir ein unbeschreibliches Gefühl hinterlassen.
3. Wie bist du auf sie gestoßen?
Von Anne McCaffrey habe ich Der weiße Drache
Gegen Marion Zimmer Bradley habe ich mich jahrelang gewewehrt, ich kannte ja nur ein paar Ausschnitte aus ihren Avalon-Bücher und die haben mich eher abgeschreckt. Durch die DARKOVER-EDITION bei Weltbild habe ich es dann doch gewagt sie zu lesen und ich bereue es nicht.
Tamora Pierce war nur ein Lückenbüsser, weil ich auf den nächsten (Vierten?) Harry Potter warten musste. Bei Amazon klang die Beschreibung interessant genug, dass ich mir einige ihrer Bücher gekauft habe und aus dem Lückenbüsser wurde eine Lieblingsautorin.
Keine Ahnung wie ich zu Anne Bishop gekommen bin, ich kann mich nicht mehr daran erinnern.
Über Kai Meyers Frostfeuer
4. Welches Buch magst du besonders?
Diese Frage kann ich nicht beantworten. Ich habe einige Bücher, die ich nicht so gerne mag, aber auch einige, die ich gerne mag. Aber es gibt keines, das besonders hervorsticht.
5. Wann wird bei dir ein Autor, den man gerne liest, zu einem Lieblingsautor?
Dazu muss eines von zwei Dingen eintreffen, vorzugsweise natürlich beides, aber so anspruchsvoll bin ich dann doch nicht.
1. Mir müssen die meisten der Bücher, die ich lese, gefallen.
2. Es muss ein bereits erwähntes, aber nicht beschreibbares Gefühl eintreten. Ich erkenne es, wenn es eintrifft, das ist vielleicht ein bisschen wie Schmetterlinge im Bauch, gepaart mit hohem Realitätsverlust, aber so richtig treffend ist die Beschreibung nicht.
Mittwoch, 21. Juli 2010
Ausflüge in die Welt der Tiere 12: Entenvögel
Die Familie der Entenvögel ist die artenreichste innerhalb der Ordnung der Gänsevögel
Es werden folgende Unterfamilien unterschieden:
Pfeifgänse
Gänse
Affenenten
Ruderenten
Halbgänse
Enten
Die Lappenente und die ausgestorbene Chatham-Ente lassen sich in keine der Gruppen eindeutig zuordnen.
Gänse

Weißwangengans (Zoo Augsburg)

Graugans (Tierpark Hellabrunn, München)

Coscoroba-Schwan (Tierpark Hellabrunn, München)
Halbgänse

Rostgans(Zoo Augsburg)
Enten

Kolbenente (Tierpark Hellabrunn, München)
Es werden folgende Unterfamilien unterschieden:
Pfeifgänse
Gänse
Affenenten
Ruderenten
Halbgänse
Enten
Die Lappenente und die ausgestorbene Chatham-Ente lassen sich in keine der Gruppen eindeutig zuordnen.
Gänse

Weißwangengans (Zoo Augsburg)

Graugans (Tierpark Hellabrunn, München)

Coscoroba-Schwan (Tierpark Hellabrunn, München)
Halbgänse

Rostgans(Zoo Augsburg)
Enten

Kolbenente (Tierpark Hellabrunn, München)
Martins Rosa Couch is one little sparkling blog
Carolin Hafen, alias Harborlight hat meinen kleinen Blog mit einem Award bedacht:

Allerdings sind an diesen Award auch Bedingungen geknüpft.
Bedingung 1 ist die Beantwortung einer Frage und zwar:
Was magst du am Liebsten an deinem Blog?
Antwort: Alles, wenn ich etwas nicht mögen würde, könnte ich es ändern, immerhin ist es mein Blog und mein Blog muss sich meinen Bedürfnissen unterwerfen.
Bedingung 2 ist die Nominierung von 10 weiteren Blogs.
Das war gar nicht so einfach, aber ich nominiere folgende Blogs:
Newsblog Autor: Philipp Bobrowski
Bellas Wonderworld
Bibliomanie
Christian Kathan
Limited Edition 1.1
Pashienos Welt
WortKuss: Autorenblog Simone Edelberg
Feenfeuer
iLilly
Kuriose Tierwelt
Übrigens (das habe ich bei Caro gesehen und schließe mich ihrer Meinung an), sieht es so aus, als würde der Award hier seinen Ursprung haben.
Allerdings sind an diesen Award auch Bedingungen geknüpft.
Bedingung 1 ist die Beantwortung einer Frage und zwar:
Was magst du am Liebsten an deinem Blog?
Antwort: Alles, wenn ich etwas nicht mögen würde, könnte ich es ändern, immerhin ist es mein Blog und mein Blog muss sich meinen Bedürfnissen unterwerfen.
Bedingung 2 ist die Nominierung von 10 weiteren Blogs.
Das war gar nicht so einfach, aber ich nominiere folgende Blogs:
Newsblog Autor: Philipp Bobrowski
Bellas Wonderworld
Bibliomanie
Christian Kathan
Limited Edition 1.1
Pashienos Welt
WortKuss: Autorenblog Simone Edelberg
Feenfeuer
iLilly
Kuriose Tierwelt
Übrigens (das habe ich bei Caro gesehen und schließe mich ihrer Meinung an), sieht es so aus, als würde der Award hier seinen Ursprung haben.
Dienstag, 20. Juli 2010
Ausflüge in die Welt der Tiere 11: Watvögel
Die Watvögel oder Regenpfeiferartigen (früher auch als Wat- und Möwenvögel bezeichnet) sind eine Ordnung, die aus 20 Familien besteht (obwohl manchmal auch von weniger Familien die Rede sein kann).
Säbelschnäbler
Schwarznacken-Stelzenläufer (Zoo Augsburg)

Austernfischer
Austernfischer (Zoo Augsburg)

Blatthühnchen
Rotstirn-Blatthühnchen (Zoo Augsburg)

Triele
Kaptriel (Zoo Augsburg)
Säbelschnäbler
Schwarznacken-Stelzenläufer (Zoo Augsburg)

Austernfischer
Austernfischer (Zoo Augsburg)

Blatthühnchen
Rotstirn-Blatthühnchen (Zoo Augsburg)

Triele
Kaptriel (Zoo Augsburg)
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