Donnerstag, 31. Dezember 2009

Neujahrswünsche, die zweite

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(nur eine kleine Spielerei, die ich vor Monaten schon entdeckt habe. Jetzt findet sie mal Verwendung)

Ich wünsche allen meinen Lesern einen ...

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guten Rutsch ins Jahr 2010.

©markus wegner/PIXELIO


(und ich hoffe, das ich im nächsten Jahr das zu Ende bringen kann, was im letzten Jahr so vernachlässigt wurde: D,D&D; Nebelheim; Dämonenlust 2)

Sonntag, 27. Dezember 2009

Der Zootourist unterwegs in Augsburg

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Der letzte Zoobesuch in diesem Jahr führte überraschenderweise nach Augsburg. Schnee lag leider keiner mehr, aber es kamen auch keine Niederschläge nach unten so dass es nur kalt war. Aber einen echten Zootouristen hält das nicht ab, denn so ein Besuch im Kalten (Man muss sich ja nicht unbedingt einen Tag der klirrenden Kälte aussuchen) hat durchaus seine Vorteile:
Die Tiere wagen sich näher an den Rand ihrer Gehege und sie fühlen sich ungestörter, so dass man ungewöhnliche Beobachtungen machen kann.
Zusätzlicher Vorteil im Zoo Augsburg: Während der Wintermonate zahlt man nur 6 (statt 8) €.

Nachteile:
Man sieht nicht alle Tiere (aber das kann auch im Sommer der Fall sein)
Es ist kalt (aber die meisten Zoos haben beheizte Tierhäuser, die man nutzen kann, um sich zu wärmen
Und Brillenträger erleiden an beschlagenen Brillen in beheizten Tierhäusern (aber das ist ein Nachteil, der leicht behoben werden kann)

Zurück nach Augsburg
Vor Kurzem sind die Paviane umgezogen. Die neue Freianlage ist direkt am Eingang (und soll im nächsten Jahr auch mit Rotbüffeln bevölkert werden), aber heute war es den Pavianen wohl zu kalt, nur ein paar Mutige machten kurzfristig Gebrauch von der freizügigen Anlage.
Dass Nashörner und Elefanten selbst bei tiefsten Temperaturen im Freien zu finden sind, wundert mich inzwischen nicht mehr.
Die Mandrills, die in die alte Paviananlage gezogen sind (damit ihre alte Behausung in eine begehbare Freianlage für Kattas umgebaut werden kann) waren nicht zu sehen, ebensowenig die Biber (deren Scheibe beschlagen war), diverse einheimische Schlangen und die Bären (Winterruhe!). Das Gehege für die Zwergplumploris (welches sich im Tigerhaus befinden soll) habe ich nicht gefunden und ob ich überhaupt schon einmal Gleitbeutler gesehen habe, weiß ich gar nicht mehr (in Augsburg zumindest nicht).
Mein Augsburger Highlight: Die Streifenhyänen, die heute sogar sehr aktiv waren. Und nicht zu vergessen die Moosfrösche, die so gut getarnt sind, dass man lange suchen muss, aber wenn man erst einmal weiß wie sie aussehen, dann sieht man sie überall. Echte Meister der Tarnung.
Die große Afrikafreianlage sah ziemlich leer aus, die Kamerunschafe hatten sie ganz für scih alleine, aber der Spielplatz und der Streichelzoo waren erstaunlich gut besucht, das hätte ich bei so einem Wetter nicht erwartet.
Jedenfalls lohnt sich auch ein Zoobesuch im Winter, aber das habe ich schon des Öfteren erwähnt.

Moosfrosch: Tim Vickers

Zwergseidenäffchen: Martin Skerhut (Mit dem Handy aufgenommen)

Rotbüffel: X. Vasquez

Samstag, 26. Dezember 2009

Die Rosa Couch - Terminupdate für 2010

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Und wieder haben sich die Termine für die Rosa Couch-Lesungen im Jahr 2010 geändert.
Natürlich bleibt der Januar, dieser Termin steht fest und wird sich auch nicht mehr ändern. Nach wie vor wird fröhlich gemordet (literarisch gesehen natürlich). Auch die Termine für März und Juni ändern sich nicht (und nach wie vor sind Leseplätze frei), aber im Oktober wird es eine kleine Änderung geben.

In diesem Jahr wurde ich erstmals auf die Aktion Treffpunkt Bibliothek aufmerksam. Im nächsten Jahr wird die ROSA COUCH (bzw. die Bibliothek des Subs) daran teilnehmen. Es gibt zwar noch einiges zu klären, aber ich finde die Idee der verbindenden Bibliotheken gut und zweitens wird darauf auch das Augenmerk auf die Sub-Bibliothek gelegt.

Treffpunkt Bibliothek findet 2010 vom 24 – 31.Oktober statt. Geplant für diese Woche sind sowohl eine Lesung, sowie ein Bücherflohmarkt, aber noch sind das Visionen, ich muss noch mit diversen Leuten Rücksprache halten. Allerdings behaupte ich mit 99 % Wahrscheinlichkeit, dass am 24. Oktober eine Lesung der ROSA COUCH stattfinden wird. Rahmenbedingungen: LGBT-Autor mit LGBT-Roman.


Die Termine im Einzelnen
17. Januar: ROSA COUCH mit Nina Hornauer, Jan-Eike Honauer und R. W. Matz7. März: ROSA COUCH mit … (wird irgendwann bekannt gegeben, aber es sind noch Plätze für Autoren frei)
20. Juni: 2 Jahre ROSA COUCH, die 10. Lesung mit zwei Romandebütantinnen und … (wird irgendwann bekannt gegeben, aber es sind noch Plätze frei)
Oktober (im Rahmen von Treffpunkt Bibliothek geplant):
24.Oktober: Lesung der ROSA COUCH
26. Oktober: Bücherflohmarkt

Und vielleicht wird die ROSA COUCH auch am Krimifestival München 2011 beteiligt sein, aber das ist bisher auch nur eine Vision. Mehr dazu im nächsten Jahr.

(Man wird sehen in wie weit meine Visionen Wirklichkeit werden)

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Ein Blick in die deutschen (und österreichischen) Zoos

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Die Zoopresseschau war auch am Heiligen Abend fleißig und versandte ihre Mail.
Und nachdem ich gerade im Weihnachtsstress pausiere kann ich ausgewählte Pressemitteilungen in meinem Blog veröffentlichen, als Ausgleich zu diversen Festtagsmenüs mal etwas lebendes.
(Die Pressemitteilung über die Geburt des Münchner Elefantenbabys spare ich mir, das war mir einen eigenen Beitrag wert. Zu finden hier.)

Und wenn richtig Schnee liegt (was zumindest in München bis vor kurzem noch der Fall war), dann kann ein Zoobesuch etwas sehr Schönes sein.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 23.12.2009
Kleines Weihnachtsgeschenk: Gorilla-Baby in der Wilhelma geboren
Pünktlich zu Weihnachten hat die Gorillafrau Kolo der Wilhelma ein besonderes Geschenk beschert: ein Baby. Es ist damit bereits das zweite Gorillakind, das 2009 im „Jahr des Gorillas“ in Stuttgart geboren wurde. Am frühen Morgen des 22. Dezember brachte Kolo im Beisein ihrer Familie das Baby zur Welt: Sie zog sich dazu nicht in ihren Nachtkäfig, sondern nur in eine Ecke des Gemeinschaftsgeheges zurück, baute dort ein Nest aus Holzwolle und kurz nach 8 Uhr war das Kleine da. „Nachdem das letztjährige Baby von Kolo Fruchtwasser eingeatmet hatte und gestorben war, freuen wir uns doppelt, dass diesmal alles gut ging, das Kleine gesund und wohlauf ist“, erklärt die Kuratorin für Menschenaffen Dr. Marianne Holtkötter. „Kolo ist zudem die perfekte Mutter, die ihr Kind in den nächsten Tagen sicher nicht aus Armen und Augen lassen wird.“ Derweil weicht auch Kolos erster Sohn, der sechseinhalbjährige Lengai, seiner Mutter und dem Baby kaum von der Seite – er ist natürlich besonders neugierig auf sein Geschwisterchen. Doch auch die anderen Gruppenmitglieder beobachten neugierig, aber noch mit respektvollem Abstand, wie Kolo das Kleine trägt, säugt, säubert und umsorgt. Bereits im März hatte in der Gruppe die Gorillafrau Mutasi einem Mädchen das Leben geschenkt – der kleinen Mawenzi, die als 30. Gorillakind in Stuttgart geboren wurde. Der kleine Neuling ist somit „Nummer 31“. Der Vater beider Jungtiere ist Kibo, der gutmütige Silberrücken des Clans und ein kinderfreundlicher Patriarch, der gerne und ausgiebig mit seinen drei „Ältesten“ Meru, Shira und Lengai spielt. Auch die neun Monate alte Mawenzi hängt mittlerweile nicht mehr nur am Fellzipfel ihrer Mutter, sondern bewegt sich munter durch Gehege und Gruppe. Bis der noch namenlose kleine Neuling bisher unbekannten Geschlechts seine ersten Ausflüge wagt, werden jedoch noch einige Monate vergehen. Wer in den Weihnachtsferien die Wilhelma besucht, kann mit etwas Glück bereits einen Blick auf Mutter und Kind erhaschen. Falls sich beide aber gerade zurückgezogen haben: Auch die kleine Mawenzi und die anderen Gorillas freuen sich über Besucher. Bedeuten diese doch gerade in der ruhigen Winterzeit für die Tiere eine willkommene Abwechslung und Unterhaltung.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 22.12.2009
Blühende Weihnachtssterne im Wintergarten: „Rote Weihnachten“ in der Wilhelma
Ob und wo es im Ländle weiße Weihnachten geben wird, hat der Wettergott noch nicht abschließend entschieden. Im Wintergarten der Wilhelma dagegen ist es keine Frage mehr: Hier haben die Weihnachtssterne mit ihren kräftig roten Hochblättern farblich die Regie übernommen. Blütenweiße Akzente zum weihnachtlichen Flair steuern einige weiße Weihnachtssterne und Narzissen bei. Dafür wird der weiße Flieder dieses Jahr wohl erst im Januar so richtig aufblühen. Je nach Saison erwarten die Besucher des Wintergartens stets neue blühende Überraschungen; und jetzt, vor Weihnachten sind natürlich wieder die beliebten Weihnachtssterne an der Reihe. In ihrer ursprünglichen Heimat Mittel- und Südamerika wachsen sie zu vier Meter hohen Sträuchern heran –ebenso wie mittlerweile in Afrika, Asien oder Australien, wo die importierten Schönheiten verwilderten und sich selbst verbreitet haben. Auch auf den Kanaren erkennen Touristen in den übermannshohen dekorativen Büschen oft erst bei näherem Augenschein verblüfft die handlich-kleine Topfpflanze von ihren Gabentischen wieder. Die attraktiven roten Blätter der Weihnachtssterne sind übrigens keine Blüten, wie viele meinen, sondern so genannte Hochblätter – ihre echten Blüten sitzen dazwischen und sind klein, grün-gelb und unscheinbar. Die Rolle farbiger Hochblätter ist aber identisch mit der von bunten Blüten: Sie sollen Insekten ködern, die das Bestäuben übernehmen. Der Weihnachtsstern trägt weltweit viele Namen: In Mexiko heißt er "Flores de Noche Buena", Blume der Heiligen Nacht. Die Franzosen nennen ihn "Étoile d'amour", also Liebesstern. So hätten ihn auch die Azteken taufen können: Ihrer Sage zufolge färbten die Blutstropfen einer aztekischen Göttin, die an Liebeskummer starb, die Blätter rot. Tatsächlich lautete der aztekische Name aber ganz unspektakulär „Lederblume“ und schon Montezuma II liebte die „Cuetlaxochitl“ sehr. Erstmals nach Europa kam der Weihnachtsstern 1804 mit dem Naturforscher Alexander von Humboldt, weltweit bekannt und beliebt wurde er aber erst dank Joel Poinsett, dem ersten US-Botschafter in Mexiko, der ihn ab 1828 begeistert an botanische Gärten verschickte. Ihm zu Ehren trägt der Weihnachtsstern bis heute den klangvollen Zweitnamen „Poinsettia“. Der botanische Name lautet jedoch „Euphorbia pulcherrima“ und bedeutet „die Allerschönste der Euphorbien“ (= Wolfsmilchgewächse). Übrigens: Auch wer keine Weihnachtssterne mag, kommt derzeit im und um den Wintergarten auf seine Kosten, zumal zum günstigen Wintertarif. Zum Beispiel an der Orchideen-Vitrine im Warmhaus – oder auch bei den Kamelien und Azaleen, die ebenfalls bereits die ersten Knospen entfalten.

Tiergarten Schönbrunn, 21.12.2009
Manche mögens kalt: Zootiere im Schnee
Einige Bewohner des Tiergarten Schönbrunn genießen den ersten Schnee in vollen Zügen. Der zweijährige Eisbär Nanuq ist beim Herumtollen und Liegen in der weißen Pracht voll in seinem Element. Kein Wunder, sind doch in der Heimat der Eisbären Temperaturen bis minus 40 Grad möglich. Ihr dichtes, weißes Fell und die bis zu zehn Zentimeter dicke Fettschicht schützen die Eisbären vor Kälte. Auch die Großen Pandas Yang Yang und Long Hui suchen derzeit in trauter Zweisamkeit ihr verschneites Außengehege auf und fressen im Schnee sitzend genüsslich ihren Bambus. In China bewohnt der Große Panda nebelfeuchte Bergwälder in Höhen zwischen 1.800 und 3.800 Metern. Mit seinem dichten Pelz ist er aber gut gegen die Kälte und Feuchtigkeit in diesen Höhen geschützt. Kein Winterfell haben hingegen die Geparden. Es ist für viele Besucher ein ungewohnter Anblick, die Raubkatzen, die sonst unter der heißen Sonne Afrikas durch die Savanne streifen, durch den zentimeterhohen Schnee tapsen zu sehen. "Viele unserer exotischen Tiere sind auch im Winter gerne im Freien. Auch in Südafrika sind Nachttemperaturen um die 0 Grad keine Seltenheit. Wichtig ist aber, dass sie ein gut geheiztes Innengehege zum Aufwärmen haben", sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Der Tiergarten Schönbrunn hat im Dezember täglich - auch an den Feiertagen - von 9.00 bis 16.30 Uhr geöffnet. Auch bei frostigen Temperaturen gibt es im Zoo viel zu entdecken. Wer die Kälte scheut, besucht die Exoten in den Innenanlagen und die vielen Häuser wie das Aquarien- oder Regenwaldhaus. Sogar das aufgeweckte Orang-Utan-Weibchen Sol wagt sich im Winter ab und zu ins Freie.

Weihnachststern: Scott Bauer (Agricultural Research Center)

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Fröhliche Weihnachten

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Geseende Kerfees!, Gëzuar Krishlindjet!, I'D Miilad Said!, Shenoraavor Nor Dari!, Shuvo Baro Din!, Vasel Koleda!, Bogem h n mh m!, Glædelig Jul!, Gajan Kristnaskon!, Rõõmsaid Jõulupühi!, Hyvää Joulua! Gilotsavt Krist'es Shobas!, Mo'adim Lesimkha!, Shubh Naya Baras!, Shinnen omedeto!, Gute Vaynakhtn!, Seng Dan Fai Lok!, Sretan Bozic!, Seva piroz sahibe!, Prieci'gus Ziemsve'tkus!, Linksmu Kaledu!, Selamat Hari Natal!, Nixtieklek Milied tajjeb!, Kung His Hsin Nien!, Kia orana e kia manuia rava!, Krist Yesu Ko Shuva Janma Utsav Ko Upalaxhma Hardik Shuva!, Wesolych Swiat!, Bachtalo krecunu Thaj!, Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva!, Suksan Wan Christmas!, Chuc Mung Giang Sinh!, Sinifesela Ukhisimusi Omuhle!





©rolf handke/PIXELIO'
http://www.pixelio.de

Dienstag, 22. Dezember 2009

Neues aus der Sub-Bibliothek

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Erst einmal die Statistik:

Mehrfachtitel: 180
Bestand: 2803

Wirklich viel scheint sich nicht getan zu haben, obwohl ich (oder besser gesagt: wir) regelmässig in der Bibliothek des Subs arbeiten.
Aber ... das nächste Jahr bringt viel Arbeit, die sich aber von der diesjährigen wohltuend unterscheidet.
Neue Etiketten werden gedruckt und die Mediennummern angepasst (so, dass sie verständlicher sind, auch für diejenigen, die nicht so oft mit der Bibliotheksarbeit zu tun haben)

Soweit der Statusbericht.
Nichts von Bedeutung, nichts Außergewöhnliches, nur die übliche Routine.

Montag, 21. Dezember 2009

"Jamuna Toni" ist da - Elefantengeburt im Münchner Tierpark Hellabrunn

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Große Freude über das erste gesunde Elefantenbaby im Münchner Zoo seit über 60 Jahren

Nach 656 Tagen Tragzeit brachte Elefantenkuh „Panang“ am 21.12.2009 um 1.33 Uhr in einer Blitzgeburt ein gesundes Elefantenmädchen zur Welt. Das asiatische Elefantenkalb ist 88 cm groß (Schulterhöhe) und wiegt 112 kg. Die Geburt verlief völlig reibungslos. Nur mit wenig Unterstützung der Tierpfleger war das Kleine in weniger als einer halben Stunde nach den ersten Geburtsanzeichen geboren.

Gemeinsam mit dem Paten, dem Internetbranchenbuch GoYellow.de, haben sich die Tierpfleger für den Namen „Jamuna Toni“ entschieden. „Jamuna“ ist einer der Hauptarme des Brahmaputra und für die Hindus ein heiliger Fluss. Zudem ist es in der Heimat der asiatischen Elefanten ein weit verbreiteter und beliebter Mädchenname. „Toni“ ist der Name des langjährigen Maskottchens von GoYellow und soll dem Patenkind ein Glücksbringer für ein gesundes langes Leben sein. Die gemeinsame Tauffeier wird zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Für die 20-jährige „Panang“ war es die dritte Schwangerschaft, die dieses Mal jedoch endlich ein gutes Ende fand. Sowohl Mutter als auch Baby sind wohlauf. Schon nach wenigen Stunden hat „Jamuna Toni“ selbständig bei ihrer Mutter getrunken und „Panang“ nimmt ihre Mutterrolle sehr gut an. Für Vater „Gajendra“, den 16 Jahre alten Zuchtbullen, ist es ebenfalls das erste gesunde Junge.

Münchens 2. Bürgermeisterin Christine Strobl, Aufsichtsratsvorsitzende der Münchener Tierpark Hellabrunn AG: „„Ich freue mich, dass wir im Münchener Tierpark nach so langer Wartezeit nun endlich ein kleines Elefantenbaby haben. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für die gute Betreuung der Mutter „Panang“ und alles Gute weiterhin für Mutter und Kind! Wir alle sind schon ganz neugierig, das Elefantenbaby bald besuchen zu dürfen.“

Dr. Andreas Knieriem, zoologischer Direktor des Münchener Tierparks Hellabrunn, fügt hinzu: „Wir sind sehr glücklich über dieses freudige Ereignis. Unser Team hat sich lange und intensiv mit „Panang“ und der Herde auf die Geburt vorbereitet. Die vielen Wachstunden wurden jetzt mit einer munteren kleinen Elefantendame belohnt. Es ist für uns alle das schönste Weihnachtsgeschenk.“

Bitte beachten Sie !

Damit sich Mutter und Kind aneinander gewöhnen können, bleibt das Elefantenhaus voraussichtlich bis Donnerstag geschlossen.


Bilder gibt es hier und hier.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Wiedergeburt

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Meine Weihnachtsgeschichte Wiedergeburt kann man jetzt bei Bookrix lesen:


Mein SUB (Dezember-Update)

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Trudi Canvahan: Priester
Trudi Canvahan: Magier
Trudi Canvahan: Götter
Agatha Christie: Ein Mord wird angekündigt
Agatha Christie: Vier Frauen und ein Mord
Agatha Christie: Fata Morgana
Verena Themsen: Der Quell der Nibelungen

(etwas eintönig, was die Autoren anbelangt und nicht gerade groß, aber das wird sich bald wieder ändern)

Samstag, 19. Dezember 2009

Ein Blick in die deutschen (und österreichischen) Zoos

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Zoologischer Garten Berlin, 14.12.2009
Kälbchen-Doppel bei den Wasserbüffel im Berliner Zoo
Mit ihren kräftigen Hörnern sehen die schwarzen Wasserbüffel sehr viel gefährlicher aus, als sie sind; denn es handelt sich bei ihnen um eine schon seit mehreren tausend Jahren domestizierte Tierart. Ursprünglich in Asien beheimatet, werden sie heute an vielen Orten der Welt gezüchtet - so auch im Berliner Zoo. Hier wurden in diesem Jahr zwei Kälber geboren: zunächst am 8. September "Osiris" und unlängst am 30. November "Othello". Einer Tradition folgend tragen die kleinen Bullen beide einen Namen, der mit "O" beginnt. Dass es sich bei diesen Rindern auch im Zoo um menschenvertraute Nutztiere handelt, war für die Tierpfleger nach der letzten Geburt in der Tat von großem Nutzten. Bereits im Juli war das Euter der Kuh "Ombra" so stark geschwollen, dass man hätte glauben können, die Geburt stünde unmittelbar bevor. Als es dann Monate später soweit war, schien das Euter fast zu platzen. Allerdings entschloss sich das Kalb, zunächst nur an einer Zitze zu saugen. Um Komplikationen zu vermeiden, wurde es durch die Pfleger sanft an die übrigen Milchquellen gelenkt, während die Mutter durch Kraulen besänftigt wurde. Mittlerweile wird das Euter gleichmäßig abgetrunken und die Mutter muss nicht mehr leiden. Wasserbüffel dienen in ihrer ursprünglichen Heimat als Zug und Lasttiere, helfen beim Pflügen der Reisfelder, können aber auch größere Mengen von Milch liefern. Aus jener Büffelmilch, die deutlich gehaltvoller als die Milch unsere Hauskühe ist, wird der eigentliche Büffel-Mozzarella hergestellt. Wer diesen einmal probiert hat, erkennt, dass der aus Kuhmilch produzierte Käse in den Regalen der Supermärkte von ganz anderer, viel geschmackloserer Konsistenz ist. Die Büffelmilch bleibt aber im Berliner Zoo nur den Kälbern vorbehalten.

Tiergarten Schönbrunn, 14.12.2009
Wärme auf Knopfdruck für die Zebramangusten
Während die Besucher des Tiergarten Schönbrunn warm eingepackt in Winterjacken, Hauben, Schals und Handschuhen der Kälte trotzen, genießen die neun Schönbrunner Zebramangusten in ihrem Freigehege vor dem Regenwaldhaus beinahe sommerliche Temperaturen. Ein Terrassenstrahler sorgt in ihrer Anlage im Winter für ein wohlig warmes Plätzchen im Freien. So verlassen die kleinen, neugierigen Raubtiere auch an kalten Tagen ihren Bau und stecken ihre Nasen an die frische Luft. Die Zebramanguste (mungos mungo) gehört zur Familie der Schleichkatzen. Namensgebend sind die schwarzen Streifen auf ihrem Rücken. Zebramangusten leben in weiten Teilen Afrikas, in Trockengebieten südlich der Sahara, und teilen sich ihre Verbreitungsgebiete oft mit Erdmännchengruppen. Sie leben in großen Familienverbänden, eine Kolonie umfasst rund 20 bis 35 Tiere. Bei Gefahr suchen sie Erdlöcher oder leere Termitenbauten auf, die ihnen gleichzeitig auch als Schlaf- oder Wurfhöhlen dienen.

Tiergarten Nürnberg, 10.12.2009
Neuer Seekuhbulle im Tiergarten Nürnberg
Der Tiergarten hat einen neuen Seekuhbullen. Nach einer gut zwölf-stündigen Reise erreichte Zorro aus Odense in Dänemark am gestrigen Mittwoch, 9. Dezember 2009, gegen 6 Uhr morgens den Tiergarten der Stadt Nürnberg. Kaum in seinem neuen Zuhause angekommen, fühlte er sich schon heimisch und begann zu fressen. Der sechsjährige Zorro wurde am 13. September 2003 im Odense Zoo geboren. Bei seiner Ankunft in Nürnberg wog das 2,86 Meter lange Tier rund 440 Kilogramm. Seinen Namen hat Zorro von einer an das Zorro-Zeichen erinnernden Markierung am Kopf. Zorro kam auf Empfehlung des EEP, des europäischen Zucht-programms zur Erhaltung bedrohter Tierarten, nach Nürnberg. Als blutfremder Bulle soll er dazu beitragen, die erfolgreiche Nürnberger Manatizucht fortzuführen. Auch aufgrund der guten Zuchterfolge ist der Koordinator des EEP für Seekühe im Tiergarten Nürnberg angesiedelt. Diese Aufgabe hat der Verhaltensbiologe Dr. Lorenzo von Fersen inne. Bereits im September waren die beiden männlichen Nürnberger Seekühe Pepe und Husar in die italienische Hafenstadt Genua umgezogen. Sie genießen seither die großzügig gestalteten Becken im Acquario di Genova.

Freitag, 18. Dezember 2009

Dog sings Barbra Streisand

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Besonders hübsch ist der Hund ja nicht, aber das Video ist schon sehr witzig (und ich bin mir durchaus bewusst, dass zwischen Witzig und Aussehen kein Zusammenhang bestehen muss):

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Surprised Kitten

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Vielleicht kennt das ja der eine oder andere noch nicht.
Niedlich und witzig:

Wenn man Youtube nach dem Surprised Kitten durchsucht findet man auch nachgestellte Szenen mit Menschen. Finde ich aber nur leidlich lustig. Und niedlich ist das sowieso nicht.

Montag, 14. Dezember 2009

Der Leserpreis 2009 - Die Gewinner

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8.100 Leser haben 23.000 Stimmen abgegeben und damit dem 'Leserpreis - die besten Bücher 2009' zu einem echten Senkrechtstart verholfen. Damit ist unser Wunsch in Erfüllung gegangen, einen Literaturpreis zu erschaffen, bei dem alleine der Leser bestimmt, wer nominiert und welches Buch ausgezeichnet wird.

Hier nun die Gewinner 'Leserpreis - die besten Bücher 2009':

Allgemeine Literatur: 1. Platz - Die Bücherdiebin - Markus Zusak
Krimi/Thriller: 1. Platz - Vergebung - Stieg Larsson
Romantik/Gefühl: 1. Platz - Bis(s) zum Ende der Nacht - Stephenie Meyer
Historische Romane: 1. Platz - Blut und Silber - Sabine Ebert
Fantasy: 1. Platz - Die Tribute von Panem - Suzanne Collins

Silber- und Bronzegewinner, dazu alle nachfolgenden Plätze und die Gewinner der Kategorien 'Bester Klappentext', 'Bestes Cover', 'Bester Titel', finden sich hier.

(die Ankündigung habe ich per Mail bekommen, ich habe mir erlaubt, sie meinen Bedürfnissen anzupassen)

Sonntag, 13. Dezember 2009

Ein Blick in die deutschen (und österreichischen) Zoos

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Tierpark Hagenbeck Hamburg, 09.12.2009
Unfall in der Dressurhalle
Mit großem Schrecken haben wir vom tragischen Unfall am Abend des 8. Dezember in der Dressurhalle erfahren. Dem Vernehmen nach, ist der Dompteur unglücklich gestürzt. Daraufhin haben drei der fünf bengalischen Tiger dem 28- jährigen Dompteur schwerste Verletzungen zugefügt. Die Tiger traten im Rahmen einer Dinner-Zirkus-Veranstaltung in unserer alten Dressurhalle auf. Diese Halle haben Stefan und Korinna Pagels seit 1999 vom Tierpark Hagenbeck gepachtet und betreiben sie seither in Eigenregie als Event-Location. Weder unsere Tiere noch unsere Mitarbeiter sind in die Programm-vorbereitung und - gestaltung eingebunden. Wir haben keinerlei Einfluss auf die Auswahl der Programmpunkte und der vortragenden Künstler. Da an der Abend-Veranstaltung niemand vom Tierpark Hagenbeck teilgenommen hat, können wir zu dem Ablauf des Unglücks keinerlei Aussagen machen. Wir bedauern den Unfall zutiefst und hoffen, dass der Dompteur sich schnell von seinen Verletzungen erholt. Der Tierpark Hagenbeck bittet darum, deutlich zu machen, dass dieser Vorfall nicht im Tierpark Hagenbeck stattgefunden hat. Insofern sind weder unsere Tierpfleger noch unsere Sibirischen Tiger betroffen.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 09.12.2009
Und noch eine Giraffe - aller guten Dinge sind drei!
Die fabelhafte Amelie ist auf der Welt! Gleich drei junge Giraffen in einem einzigen Jahr - das gab es noch nie in der Wilhelma! Blieb die letzten fünf Jahre der Nachwuchs bei den langbeinigen Afrikanern aus, kam es innerhalb weniger Monate nun zu einem wahren Baby-Boom. Nach Leonie und Leon, die am 28. Juni und 19. August geboren wurden, erblickte am 1. Dezember die kleine Amelie das Licht der Welt. Amelies Mutter ist die achtjährige Giraffe Kitale, die im März 2009 aus dem Kölner Zoo nach Stuttgart gekommen war. Was bei ihrer Ankunft noch keiner wusste: Die Giraffendame hatte damals schon einen kleinen blinden Passagier "an Bord": Da Giraffen 14 Monate tragen, war sie im fünften Monat schwanger. Der Vater der kleinen Amelie ist also nicht der Stuttgarter Herdenchef Hanck, sondern der Kölner Giraffenmann Maru, der als fleißiger Zuchtbulle gilt. Auch für Kitale ist es nicht der erste Nachwuchs, sie hatte bereits in Köln zwei Kälber bekommen und aufgezogen. Doch trotz ihrer Erfahrung kennt Kitale keinerlei Pardon, wenn es darum geht, ihr Kind zu schützen. Im Wettbewerb um den Titel der "Supermami" verweist sie sogar die beiden anderen Giraffenmütter Kiburi und Tarika auf die Plätze - und die gebärdeten sich als Erstgebärende ohnehin höchst besorgt um ihre Sprösslinge. Die Vorsicht steckt auch Zoo-Giraffen eben noch tief in den Genen, denn in den Savannen Afrikas haben Löwen, Leoparden, Krokodile und Hyänen die Giraffenkinder zum Fressen gern. Wegen Raubtieren und Krankheiten werden 50 bis 75 Prozent des Nachwuchses in der Wildnis kein Jahr alt - dagegen können auch die sehr schlagkräftigen Hufe der Giraffenmütter nichts ausrichten. Vor diesen müssen sich bei Kitale selbst die Tierpfleger derzeit in Acht nehmen, zum Beispiel wenn sie ihr die tägliche Giraffenmahlzeit aus Luzerne, Heu, Gemüse und Laub direkt in die Mutter-Kind-Box servieren. Um Kitales Nerven zu schonen, kann es bei zu hohem Besucherandrang und Lärm daher passieren, dass das Giraffenhaus stundenweise geschlossen werden muss. Leon und Leonie, die beiden älteren Giraffenkinder, sind in den letzten Monaten bereits ordentlich in die Höhe geschossen: Der jüngere Leon startete mit 1,60 Metern Geburtshöhe und hat nun mit 2,30 Metern Leonie sogar leicht überholt. In der Wildnis wären die beiden damit zwar noch nicht aus dem Gröbsten raus und vor Raubtieren sicher. In der Wilhelma aber sind sie es. Zumindest Tarika und Kiburi haben das gemerkt - und wirken im Gegensatz zu Kitale schon wieder recht entspannt ...

Tierpark Berlin, 07.12.2009
Seltene Kaukasische Zebus im Tierpark Berlin
Aus dem Tierpark Stralsund erhielt der Tierpark Berlin kürzlich eine sehr selten gehaltene Haustierrasse - Kaukasische Zebus als Geschenk. Damit ist der Tierpark Berlin der zweite Tiergarten in Europa, der diese Rarität hält. Es handelt sich dabei um vier Tiere, die jetzt auf der renovierten vormaligen Waldbisonanlage ihre neue Heimat gefunden haben. Es handelt sich dabei um zwei erwachsene Kühe, "Nancy" (geb. 16. November 2001) und "Franka" (geb. 6. Februar 2002). "Franka" ist die Dickere von Beiden und bekam deshalb schon in Stralsund den liebevollen Namen "Specki". Die Männchen sind noch Jünglinge, nämlich "Franz" (geb. 3. Februar 2007), der nun mit knapp 3 Jahren mannbar wird, und der jüngere "Adolpho" (geb. 15. April 2008), der aber durch "Franz" von den Damen ferngehalten wird. Die Kaukasischen Zebus sind kleine bis mittelgroße Zebus bis zu einer Schulterhöhe von 130 cm. Das Gewicht der Männchen beträgt bis 350 kg, das der Weibchen bis ca. 250 kg. Sie bewohnen als nördlichste Vertreter der Zebus oder Buckelrinder die Kaukasusregion und werden vorwiegend als Fleischlieferant und Arbeitstier vor Pflug und Wagen genutzt. Die Fellfarbe ist meist einfarbig rotbraun bis schwarz, teilweise auch gescheckt. Sie sind zähe, winterharte Tiere und stammen wie alle anderen Zebus und Hausrinder ebenfalls vom Ur oder Auerochsen ab. Im Herkunftsgebiet sind sie durch moderne Rinderrassen weitgehend verdrängt.

Tiergarten Schönbrunn Wien, 03.12.2009
ZWEI NEUE ELEFANTEN IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Zwei Elefanten aus Deutschland sind gestern in den Elefantenpark des Tiergarten Schönbrunn eingezogen. Die 17 Jahre alte Elefantenkuh Numbi ist mit ihrem Kalb Kibo vom Zoo Wuppertal nach Wien übersiedelt. Nachdem Elefantenbulle Pambo seit Ende Oktober im Zoo Cabarceno in Spanien lebt, verstärken die beiden neuen Dickhäuter die Elefantengruppe in Schönbrunn. In den ersten Tagen sind Numbi und Kibo von der Gruppe getrennt im Bullenbereich untergebracht und für die Besucher in der Außenanlage zu sehen. An die Herde werden sie langsam gewöhnt. Die Elefantenfamilie des Tiergartens besteht neben den beiden Neuankömmlingen Numbi und Kibo aus den beiden Kühen Drumbo und Tonga und der sechsjährigen Mongu. "Der kleine Elefantenbulle Kibo ist mit seinen vier Jahren ein optimaler Spielgefährte für unsere Mongu", sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Bei den Elefanten leben Weibchen und Jungtiere in Gruppen zusammen, die von erfahrenen, älteren Elefantenkühen angeführt werden. Bullen leben als Halbwüchsige in Kleingruppen, erwachsene Bullen sind Einzelgänger. Der Afrikanische Elefant ist das schwerste lebende Landsäugetier. Seine besonderen Kennzeichen sind die riesigen, für die Wärmeregulierung bedeutsamen Ohren sowie die zwei Greiffinger an der Rüsselspitze. Der Tiergarten Schönbrunn ist internationale Drehscheibe für diese gefährdete Tierart. Denn: Der stellvertretende Direktor Harald Schwammer verwaltet seit Jänner 2009 das Zuchtbuch für Afrikanische Elefanten und entscheidet gemeinsam mit einem Komitee, welche Tiere in welchen Zoos zur Zucht zugelassen werden. Der Tiergarten und der Verein der Freunde des Tiergarten Schönbrunn führen in Sri Lanka auch drei Artenschutzprojekte für Elefanten durch.

Samstag, 12. Dezember 2009

Literatur zum Frühstück - Eindrücke vom Dezember

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Der REALTRAUM feierte heute ein kleines Jubiläum. Im Dezember 2008 startete die Lesereihe LITERATUR ZUM FRÜHSTÜCK.
Leider habe ich meine Eindrücke damals noch nicht niedergeschrieben, aber seitdem hat sich doch einiges getan.
Autoren der ersten Lesung waren: Simone Edelberg, Nina Hornauer, Cornelia Fröschl und Martin Skerhut.
Die Moderation übernimmt Sabine Brandl.
Für musikalische Begleitung sorgt Eva Liebhart.
(fettgedruckt sind die Mitglieder des REALTRAUM).

Heute lasen: Jan-Eike Hornauer (Walther, Weihnachtsgedicht in 24 Versen), Simone Edelberg (Weihnachtsfunken, Schnupfenkekse) , Helmfried Protsch (Miraculum, lyrische Wolkenlieder begleitet von Wolfgang Hilmer) und Martin Skerhut (Wiedergeburt).
Moderiert wurde von Sabine Brandl, das musikalische Zwischenprogramm gestaltete Wolfgang Hilmer.
Es war eine sehr familiäre Veranstaltung, mit ca. einem Dutzend Gäste, mit einer Dauer von nicht ganz zwei Stunden. Die REALTRÄUMER gaben ihr Bestes und so kann diese Veranstaltung, die durchaus ein paar mehr Gäste vertragen hätte können, als gelungen bezeichnet werden.
Sabine Brandl, die Gründerin des REALTRAUMS führte souverän durch den Mittag und die Autoren präsentierten Geschichten sehr unterschiedlichster Art, auch wenn das Weihnachtsthema immer präsent war. (ich würde jetzt gerne erwähnen, dass Simone Edelberg ihre Weihnachtsfunken bereits im letzten Jahr gelesen hat, aber ich finde den Übergang nicht, also muss die Klammer her halten).


Kulinarische Randbemerkungen:
1. Die heiße Schokolade mit Chili im Giesinger Kulturcafé ist sehr scharf, ein echter Nachbrenner.
2. Die heiße Schokolade mit Chili und Rum ist immer noch sehr scharf, der Rum übertönt den Schokoladengeschmack, was aber eigentlich angesichts der Schärfe egal ist.
Aber es war eine Erfahrung.
3. Die Inspiration zu meiner Weihnachtsgeschichte "Wiedergeburt" findet sich hier.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Literatur zum Frühstück am 12. Dezember - Update

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Im Vergleich zur letzten Ankündigung hat sich eine kleine Änderung ergeben:

Das ist gleich geblieben:
Ort: Giesinger Kulturcafé, Tegernseer Landstraße 96, U-Bahn-Station: Silberhornstraße
Einlass ab 10.30 Uhr
Eintritt: 3 €
Moderation: Sabine Brandl
Musik: Wolfgang Hilmer

Bei den Autoren ergibt sich eine kleine Änderung:
Helmfried Protsch, Jan-Eike Hornauer, Simone Edelberg und Martin Skerhut.

Ich werde meine Weihnachtsgeschichte "Wiedergeburt" zum Besten geben.
Übrigens erst die zweite Weihnachstgeschichte, die ich jemals geschrieben habe.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Neues aus der Sub-Bibliothek

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Erst einmal die Statistik:

Mehrfachtitel: 190
Bestand: 2818


Letzte Woche hat sich nicht viel in der Bibliothek des Sub getan, jedenfalls war das keinen Blogeintrag wert. Viel gearbeitet wurde nicht, es war mehr eine Art Zusammensitzen und Reden mit Blick auf die Zukunft (von Sub und Bibliothek).
Aber das, was letzen Dienstag nicht getan wurde, habe ich im Laufe der Woche nachgeholt (manche Dinge kann man auch von Zuhause aus machen) und so sieht die Statistik gar nicht mal so schlecht aus. Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr (Januar) neue Etiketten drucken können und dann auch den vollkommenen Überblick haben.
Gestern hat sich nämlich gezeigt, dass wir das nicht haben (zwei Bücher, die vorhanden sein müssten gesucht, aber nicht gefunden. Gründe dafür sind vielfältig, aber mit Sicherheit sagen, wo die entsprechenden Bücher sind, können wir nicht), aber ich bin zuversichtlich.
Außerdem hat die geplante DVD-Sammlung Zuwachs bekommen, jetzt hat die imaginäre DVD-Bibliothek schon ganze zwei Exemplare.
(Außerdem habe ich einen Rembrandt verkauft … irgendwo tauchte unter den Spenden ein Rembrandt-Bildband auf, ich habe ihn in die grüne Kiste gelegt, eine Gruppe Spanier (oder Portugiesen, irgendetwas Südländisches, aber keine Italiener) kam, sah, spendete und nahm mit. Ich habe nur keinen Einblick in die Spendendose, kann also nichts über die Höhe verlauten lassen (und wenn würde ich es vermutlich auch nicht machen)

Zum Schluss noch eine Randbemerkung: Was sagt es über eine Bibliothek, beziehungsweise dessen Bibliothekars aus, wenn er seine Kunden mit Namen kennt?

Montag, 7. Dezember 2009

Rezension: Guilty Pleasure - Heimliches Verlangen

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Juna Brock & Stefanie Herbst: Guilty Pleasure - Heimliches Verlangen
erschienen im dead soft Verlag

ISBN: 978-3-934442-51-1
€ 12,80

Szenario 1: Eine Boyband mit gut aussehendem Sänger, kreischende Fans, meist weiblichen Geschlechts und für eine dieser Groupies erfüllt sich ein Traum. Sie darf dem Sänger nahe sein, die beiden verlieben sich und eine kitschige Liebesgeschichte beginnt.

Szenario 2: Eine Boyband mit gut aussehendem Sänger, kreischende Fans, meist weiblichen Geschlechts und dann stellt sich heraus, dass der Sänger schwul ist. Tatsache oder geschicktes Marketing?

Guilty Pleasure ist nun eine Variante des zweiten Szenarios.

Dice ist der gut aussehende Sänger der Band Guilty Pleasure und die Mädchen (seine Fans) liegen ihm zu Füßen. Aber ihn interessieren sie nicht. Er führt im Geheimen eine verbotene Beziehung. Rein sexuell verbindet er sich bei jeder Gelegenheit mit seinem Bodyguard Ceely. Doch dann wird ihre Beziehung bekannt, gerade in dem Moment, als sich beide beginnen ineinander zu verlieben.

Ist das das Ende der Beziehung?

Ich könnte jetzt behaupten, dass mich die Handlung nicht interessiert hat, dass mich die Beziehung und die Probleme der Protagonisten kalt ließen, aber selbst wenn das anfangs zugetroffen hat, so gelang den beiden Autorinnen etwas, das bisher nur wenige Bücher dieser Art bei mir schafften: Ich habe geheult. Nicht, weil das Ende so tragisch ist (dazu werde ich mich nicht äußern), sondern weil mir am Schluss die Beziehung von Dice und Ceely nahe gegangen ist.

Guilty Pleasure ist kurzweilige Unterhaltung ohne hohen literarischen Anspruch, aber durch seine Einfachheit Lektüre für jeden Ort.


Den Trailer zum Buch gibt es hier.

Samstag, 5. Dezember 2009

Ein Blick in die deutschen Zoos

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Tierpark Hellabrunn München, 27.11.2009
Tierpark trauert um Eisbärin "Lisa"
Unsere 33 Jahre alte Eisbärin "Lisa" wurde im Herbst 2009 zusammen mit dem Männchen "Yogi" in den Tierpark Friedrichsfelde Berlin eingestellt. Der Grund ist der Neubau einer neuen, artgerechten, großen Eisbärenanlage in Hellabrunn. Nachdem sich "Lisa" in der ersten Zeit in Berlin auf der Außenanlage nicht so wohl gefühlt hatte, beschloß man, sie wieder ins Innengehege zu holen. Hier fühlte sie sich auch wieder ausgesprochen wohl, fraß gut und machte einen zufriedenen Eindruck. Nicht verborgen blieb jedoch, dass sie ihrem Alter entsprechend körperlich abbaute. Innerhalb der letzten 24 Stunden kam es zum Festlliegen. Aus Tierschutzgründen, um ihr eine lange Leidenszeit zu ersparen, wurde sie heute eingeschläfert. Während der gesamten Aufenthaltszeit von "Lisa" in Berlin war stets ein enger Kontakt zwischen beiden Tierparks gegeben und jegliches Handeln wurde abgesprochen und war einvernehmlich. Das Sektionsergebnis bestätigte die Richtigkeit der Entscheidung. Neben einer altersbedingten, ausgeprägten Herzschwäche wurde festgestellt, dass "Lisa" an einer sich ausbreitenden Krebserkrankung litt, die Leber und Bauchspeicheldrüse stark befallen hatten. Tierpark Hellabrunn Direktor Dr. Andreas Knieriem: "Wir alle trauern um "Lisa". Der Sektionsbefund bestätigt allerdings die Richtigkeit der Entscheidung, die ein Leiden des Tiers verhindert hat."

Tierpark Bochum, 27.11.2009
Leopard Sharan wegen schwerer Erkrankung eingeschläfert
Als Jungtier vom Tierparkdirektor mit der Hand aufgezogen. "Sharan", der fast 19-jährige Indochina-Leopard, lebt nicht mehr. Er wurde am 21. November wegen einer schweren und unheilbaren Nierenentzündung, die in einem Nierenversagen mündete, eingeschläfert. Alle Tierparkmitarbeiter, insbesondere der Tierparkleiter, Herr Eduard Stirnberg, sind von diesem Ereignis sehr betroffen. Sharan wurde am 4.6.1991 im Tierpark geboren. Seine Eltern, Vater "Radscha" - ein "schwarzer Panter" - und Mutter "Rani", waren 1975 als Jungtiere aus dem Zoo Neuwied nach Bochum gekommen. Die beiden bekamen mehrmals Nachwuchs, der in der Regel an andere Zoos, u. a. Nordhorn und Hoyerswerda, übereignet wurde. Ihre beiden letzten Kinder waren das Weibchen "Shiva" aus dem Jahr 1989 und "Sharan". Während "Shiva" von der Mutter normal aufgezogen wurde, war dies bei "Sharan" nicht mehr der Fall. So nahm der Tierparkleiter, Herr Eduard Stirnberg, das Jungtier zu sich, um es mit der Hand aufzuziehen. Einen Leoparden für ein halbes Jahr in seiner Wohnung zu halten: für Normalbürger eine Unvorstellbarkeit, für Eduard Stirnberg hingegen "nichts besonderes", hatte er bis dahin schon eine Reihe anderer Tiere, wie Tiger oder Braunbären beherbergt und in seiner Obhut aufgezogen. Bei seinen Spaziergängen mit Eduard Stirnberg erregte "Sharan" immer für großes Aufsehen, und in dieser Zeit entwickelte sich "Sharan" zum Star des Tierparks! Im Alter von einem Jahr bezog "Sharan" zusammen mit "Shiva" eine eigene, gemeinsame Anlage, die nun von "Shiva" alleine bewohnt wird. Nach einem Fortgang des gegenwärtig letzten Indochina-Leoparden "Shiva" wird der Tierpark Bochum seine jahrzehntelange Leopardenhaltung aufgeben. Erste Überlegungen für eine angemessene Umgestaltung der Anlage finden bereits statt, damit der zukünftigen Tierart optimale Lebensverhältnisse angeboten werden können. Als mögliche neue "Sympathieträger" sind mehrere Tierarten im Gespräch. Die Indochina-Leoparden im Tierpark Bochum gehören zu einer Unterart (Panthera pardus delacouri) der Leoparden (Panthera pardus), die in Deutschland nur im Bochumer Tierpark gehalten wird. Ihr Vorkommen im Freiland ist auf Hinterindien, Burma, Thailand, Vietnam und Kambodscha beschränkt. Durch Nachzucht leistete der Tierpark Bochum seinen Beitrag zur Arterhaltung des seltenen Indochina-Leoparden. Im Zeitraum von 1980 bis 1991 wurden hier 16 Jungtiere (11 Männchen 5 Weibchen) geboren. Der Tierpark beteiligte sich damit an dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) des Indochina-Leoparden. Lebensraumzerstörung und direkte Verfolgung durch den Menschen ließen den Leoparden selten werden. Einige Unterarten sind ausgerottet, andere ernsthaft gefährdet. Der illegale Handel blüht weiter, obwohl der internationale Pelzhandel 1971 das Leopardenfell aus dem Angebot nahm und laut Anhang I des Washingtoner Artenschutzübereinkommens ein Handelsverbot in allen Vertragsstaaten besteht. Der Leopard ist mit einer Körper-Rumpflänge von bis zu 110 cm und einem Gewicht von rund 50 kg nach Tiger, Löwe und Jaguar die viertgrößte Großkatze. Leoparden schleichen nach Katzenart ihre Beute hauptsächlich in den Abend- und Nachtstunden an, greifen sie in raschem Sprung und töten es durch Kehl- oder Nackenbiss. Bei der Jagd wird die Beute nie weit verfolgt, da der Leopard die Höchstgeschwindigkeit (max. 80 km/Std.) nicht lange durchhalten kann. Pro Wurf werden eins bis sechs, meistens zwei bis drei Junge geboren. Die Säugezeit beträgt drei Monate. Die Jungen haben dann bereits fast die Größe der Erwachsenen. Voll ausgewachsen sind sie allerdings erst mit drei bis vier Jahren. Leoparden werden 12 bis 15 Jahre alt, in Zoos erreichen sie ein Alter von bis zu 23 Jahren.


(so ist es nun mal, irgendwann stirbt jeder, der Kreislauf des Lebens ...)

Freitag, 4. Dezember 2009

Die Rosa Couch - Terminupdate für 2010

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17. Januar 2010
Es lesen: Nina Hornauer, Jan Eike Hornauer, Pelle Lotterby und R. W. Matz

7. März
Es sind noch ein/zwei Plätze frei.

20. Juni
Ein Platz muss noch besetzt werden, Männer und Transgender bevorzugt.

17. Oktober
Es sind noch Plätze frei

Im Großen und Ganzen haben sich die Termine nicht geändert. Ich habe nur den April-Termin auf März vorverlegt. Der Grund findet sich hier.
Die ROSA COUCH steht natürlich jedem offen, der lesen möchte. Und natürlich besteht auch die Möglichkeit mehr als einmal zu lesen, nur sollte man auch Verständnis haben, dass "Erstleser" bevorzugt werden, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Die ROSA COUCH Interviews 2 - Verena Rank

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Zeit wird es für das zweite ROSA-COUCH-Interview. Verena Rank saß 2009 bereits zweimal auf der ROSA COUCH, im April und in Juli.

Frage 1: Erzähl doch ein bisschen von dir. Wer bist du, seit wann schreibst du und warum?
Ich wurde als zweitjüngstes von 6 Kindern in Rosenheim bei München geboren und lebe dort heute mit meinem Mann und meinen beiden Kindern. Bereits als Kind hatte ich eine rege Fantasie und kam immer auf die eigenartigsten Ideen. (Sagte meine Mutter immer …) Ich habe mir Geschichten ausgedacht, um Langeweile zu vertreiben. (z.B. in der Kirche oder in der Schule) und bin oft in Tagträumen versunken. Als ich zwölf oder dreizehn war, hab ich sogar mal zwei Geschichten aufgeschrieben. Es waren kitschige Liebesgeschichten, untermalt mit eingeklebten Bildern aus der Bravo. (Hab ich das jetzt wirklich verraten?) Geschichten blieben auch später immer in meinem Kopf, aber das Schreiben geriet in Vergessenheit. Erst viel viel später, nämlich Ende 2005 bin ich wieder darauf gekommen, als ich im Internet zufällig über Seiten gestoßen bin, auf denen man eigene Geschichten und Gedichte einstellen konnte. Zuerst habe ich nur kurze Geschichten geschrieben und Fanfiktions. Aber schon bald wollte ich mehr und habe begonnen, meinen ersten Roman zu schreiben.

Frage 2: Wie kommt man als heterosexuelle Frau dazu, homoerotische Geschichten zu schreiben?
Das ist eine gute Frage! Ich bin da ja kein „Einzelexemplar“, immer mehr Frauen schreiben in diesem Genre. Ich persönlich finde das keineswegs so ungewöhnlich, immerhin gibt es ja genügend heterosexuelle Männer, die sich gerne zwei Frauen beim Sex vorstellen, bzw. gerne zusehen würden. Mit der ersten homoerotischen Geschichte, die ich gelesen habe, war ich Feuer und Flamme. Ich lege in meinen Storys viel Wert darauf, dass sich die Liebe nachvollziehbar und nicht unrealistisch schnell entwickelt. Es muss Prickeln – und das tut es, wenn ich mir zwei gutgebaute, attraktive Männer zusammen vorstelle. Mann muss es lieben, oder man lässt es. Ich mache keinen Unterschied zwischen Hetero- und Homosexualität. Das Wichtigste ist, dass man glücklich ist und sein Leben so lebt, wie man es möchte. Man hat schließlich nur dieses Eine!

Frage 3: Was hat dich zu deinem Debütroman „Gefangen im Zwielicht“ inspiriert?
Diese Frage ist relativ leicht zu beantworten. Da ich spätestens seit dem Film „Interview mit einem Vampir“ mit Brad Pitt, Tom Cruise und Antonio Banderas begeistert von den sexy Blutsaugern bin und inzwischen Unmengen von Vampirromanen verschlungen habe, war es schnell klar, dass ich in diesem Genre schreiben wollte. In der allerersten Romanfassung noch ein hetero-orientierter Roman, wurde mir während es Schreibens klar, dass ich mit einer weiblichen Protagonistin überhaupt nichts anfangen konnte. Und auch mein sexy Vampir sehnte sich nach einem Mann! So habe ich ihm einen hübschen jungen Kerl zur Seite gestellt, in den er sich Hals über Kopf verliebt hat. Ich bin froh, dass ich mich für Homoerotik entschieden habe und kann mir momentan auch für die Zukunft nicht vorstellen, etwas anderes zu schreiben.

Frage 4: Welche Eindrücke hast du auf der ROSA COUCH gesammelt? Das interessiert mich natürlich besonders, aber ich kann mir auch vorstellen, dass die Leser des ROSA COUCH-Blogs (und natürlich die Zuhörer der entsprechenden Lesungen) wissen wollen, wie sich ein Autor vor Publikum fühlt.
Der erste meiner Eindrücke war natürlich große Nervosität, aber das ist ja bekanntlich immer so, beim ersten Mal. Es war sehr aufregend, meine Texte vor Publikum lesen zu dürfen. Die tolle, lockere Stimmung auf der ROSA COUCH hat mir mein Lampenfieber ein wenig genommen und am Ende wollte ich am liebsten nochmal lesen. Auch der direkte Kontakt zu Lesern und Autor(inn)en war sehr interessant und bereichernd.

Frage 5 ist eigentlich keine Frage sondern eher eine Aufforderung: Was wolltest du deinen Lesern schon immer mitteilen?
Da fällt mir spontan mein Lebensmotto ein: Leben und leben lassen …
Niemand sollte sich für andere Menschen verbiegen lassen. Lebt und liebt auf die Weise, die Euer Leben erfüllt und akzeptiert den anderen so, wie er ist.

Vielen Dank Verena, für das Interview.

Das Interview wurde als Fragebogen per Email verschickt und beantwortet zurückgeschickt. Am Text wurde nichts verändert.


Mehr über die Autorin findet ihr auf ihrer Homepage